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Replay [Gebundene Ausgabe]

Benjamin Stein
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. Januar 2012
Als Ed Rosen in der Morgendämmerung erwacht und mit den Zehen wackelt, steht eines fest: der Huf, der am Fußende aus seinem Bett ragt, ist auf keinen Fall seiner. Aber da. Wie soll er sich das erklären? Rosen, ein Software-Experte, war Mitentwickler und erster Träger des UniCom, eines Kommunikationsmittels, das als Implantat weit mehr kann als ein Smartphone – es protokolliert die Sinneswahrnehmungen seines Besitzers und macht das, was wir Realität nennen, in „Replays“ unendlich wiederhol- und veränderbar: vor allem eine erotische Verlockung. Und es macht den Träger total kontrollierbar. Rosens Chef Matana und seine Firma treten einen weltweiten Siegeszug mit diesem Gerät an und nur ein paar ewiggestrige Störenfriede mahnen. Bis sich unerwartet Widerstand gegen das digitale Arkadien regt, der vielleicht auch den Huf erklärt?

In Benjamin Steins neuem, glänzend geschriebenen und spannenden Roman geht es um Körper und Kontrolle, Erotik, Macht und Geheimnis und die Tyrannei totaler Transparenz.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (19. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406630057
  • ISBN-13: 978-3406630057
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 105.758 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"'Replay' liest sich wie ein launiger Drogentrip, ist aber doch beängstigend unutopisch." Johan Dehoust --Kultur Spiegel, 30. Januar 2012

"Nicht nur dem Erzähler gehen seine Kommunikationskanäle durch Mark und Bein, sondern auch dem Leser." Jakob Hessing --Die Welt, 25. Februar 2012

"Das ist einer der großartigen Einfälle Steins, die Verknüpfung vom ganz Alten (der mögliche Teufelspakt) mit dem ganz Neuen (...)." Judith von Sternburg --WDR 4, 7. Februar 2012

"Wie Stein hier Fragen der Verantwortung in ein raffiniertes Verweissystem aus Leitmotiven verstrickt, ist meisterhaft." --Anja Hirsch, Falter Messebeilage, 14. März 2012

"Herausgekommen ist ein großartiges Buch - klug, glänzend erzählt, spannend. Das Zukunftspotential macht Stein in unserer optischen Wahrnehmung und im Gedankengut des radikalen Konstruktivismus aus: Die Welt konstituiert sich dadurch, wie wir sie betrachten." --Christian Metz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. März 2012

Über den Autor

Benjamin Stein wurde 1970 in Berlin (Ost) geboren. Seit 1982 veröffentlicht er Lyrik und Kurzprosa. Sein erster Roman „Das Alphabet des Juda Liva“ erschien 1995 und 1998 als Taschenbuch. Benjamin Stein arbeitete als Redakteur und Korrespondent diverser deutscher und amerikanischer Computerzeitschriften und seit 1998 als Unternehmensberater für Informationstechnologie. Er ist Inhaber des Autorenverlags Edition Neue Moderne und betreibt das literarische Weblog „Turmsegler“.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gedankenspiele 3.0 9. März 2012
Von Yggdrasill TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Es ist kein Roman im klassischen Sinne. Es ist eine kurze Geschichte über einen Wissenschaftler, der eine körperliche Benachteiligung mit technischen Hilfsmitteln überwinden möchte und daraus eine immer größere Vertechnisierung entwickelt, die immer mehr von der Umwelt mit einbezieht. Die Geschichte selbst entwickelt sich dabei nur bezüglich der Erkennung deren Auswirkung. An sich sind es einzelne Szenen seines Lebens, die manchmal sehr oberflächlich, mal sehr intensiv beschrieben werden und zeitlich hin und her springen, wobei meist weder deren Dauer, noch wann sie stattfinden beschrieben wird. In den Szenen geht es in der Regel um die Frage, wie gegenwärtige Themen wie Social Networks, Internet, GPS, Video on Demand, etc sich in der Zukunft auswirken, wenn man es zum extrem treibt und getrieben von Gier nach Macht,Geld und Lust die nötige Vorsicht ausser auch lässt, so dass es immer schwerer zu erkennen wird, was real ist.

Der Roman ist manchmal spannend, fast immer interessant und gegen Ende auch erotisch. Es ist ein Vorteil aktuelle Themen wie Social Networks, Whistleblower, Apple, etc zu kennen, da bei der Kürze des Romans vieles erwähnt und nur wenig erklärt wird. Filmliebhaber werden sich an vorgespieltes Leben von Total Recall, rekursive Wahrheitsfindung von Memento, virtualisierte Liebe von Demolition Man, Sicherheitsfunktionen von Vanilla Sky und Borgimplantate von Star Trek erinnert fühlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht, was soll es bedeuten... 29. Juli 2012
Von Astrid TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Manchmal liest man Bücher, bei denen man ahnt, dass man das, was der Autor sagen wollte, nicht völlig verstanden hat - und trotzdem genießt man die Lektüre, weil sie etwas in einem berührt. Und dann gibt es Bücher, die man liest, nicht versteht und die einen auch nicht berühren. So ging es mir mit Replay. Ich verstehe die Geschichte nicht, bzw. das, was der Autor damit eigentlich sagen will. Aber ich bin realistisch genug, um zu wissen, dass das durchaus an mir liegen kann. Nur weil ich eine Geschichte nicht verstehe, heißt es nicht, dass das Buch schlecht ist. Dazu kommt, dass ich Bücher bevorzuge, die eine mehr lineare Geschichte haben und die ist hier schlicht nicht vorhanden. In "Replay" kamen immer wieder Brüche, die für mich schlicht nicht zur Geschichte beigetragen haben. Am Anfang bekommt man den Eindruck, dass der Protagonist uns in eine eher philophische Geschichte hineinziehen will; dieser Moment taucht später auch noch einmal auf, verliert sich aber nach den ersten Seiten erst einmal. Dazu kommt dann der Bruch, nach dem Seite über Seite über die sexuellen Fantasien und Praktiken des Protaginostisten ausgeplaudert werden. Ich finde das nicht weiter schlimm - aber ich verstehe auch nicht, was dieser Teil jetzt zur Geschichte beitragen soll. Irgendwie scheint mir "Replay" eine Aneinanderstückelung von Einfällen des Autors zu sein.

Was ich stellenweise genossen habe, ist die Sprache. Damit kann Benjamin Stein wirklich umgehen; da gibt es keine Frage. Und das ist auch der Grund, warum ich durchaus noch einmal ein Buch von ihm in die Hand nehmen würde.

Leider kann ich insgeasmt nicht mehr als drei Sterne vergeben. Ich würde empfehlen, einfach mal reinzulesen, um sich selber ein Bild zu machen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrohlicher Blick in die Zukunft 5. Mai 2012
Von mdt1900 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Selten, ganz selten ist ein Autor in der Lage, mich nach der Lektüre eines Buches gleichermaßen ernüchtert, aufgeschreckt und nachdenklich zurückzulassen. Genau dies hat Benjamin Stein mit seinem unglaublich abstrakten Werk 'Replay' geschafft.

Die Geschichte rund um den IT ' und PC Spezialisten Ed Rosen, seines Zeichens Entwickler eines einzigartigen Smartphone-Implantates, welches nach und nach die Welt verändert, ist schockierend und faszinierend zu gleich. Die zu Beginn lediglich als Ausgleich zu einer körperlichen Sehbehinderung gedachte Erfindung (UniCom) entwickelt auf bedrohliche Art und Weise eine zuerst gewollte, später nicht mehr kontrollierbare Eigendynamik, die das alltägliche Leben der Menschheit revolutioniert und gleichzeitig Andersdenkende ausschließt und zu Aussätzigen erklärt.

Dabei wird innerhalb der rastlosen Erzählung bewusst Bezug auf Personen der aktuellen Zeitgeschichte (Julian Assange, Mark Zuckerberg) genommen und gegenwärtige Themen rund um die digitale Zukunft, Vernetzung, Social Networking und Marketing eingeflochten, die letztlich Fiktion und Realität verschwimmen lassen und ein bedrohliches Bild rund um Überwachung und Bedrohung zeichnen.

Die Zukunftsversion des gläsernen Menschen, der als Objekt zum Abschuss freigegeben ist, wird mit Parabeln ausführlich dargelegt, dabei verschmilzt der Roman mit Bestandteilen aus Filmen oder Meisterwerken wie Matrix, In Time, Total Recall oder Orwells 1984.

Es erscheint schier unglaublich, welches Potenzial in diesem Büchlein mit gerade einmal 171 Seiten steckt.

Ein Buch, welches zu der seltenen Gattung derjenigen zählt, die auch einen zweiten Lesedurchgang unumgänglich erscheinen lassen und ein Werk, welches jeden Leser daran erinnern wird, welches Maß an persönlichen Informationen er der digitalen Welt wirklich zur Verfügung stellen sollte und ob es in einer ruhigen Minute nicht manchmal besser wäre, 'offline' das Leben zu genießen. Ein Meisterwerk.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches Buch
Der Roman Replay von Benjamin Stein war für mich ein relativ ungewöhnliches Buch. Die Thematik hat mich allerdings von Beginn an sehr interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Orpheus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zeitalter der Biologie
Um nicht noch einer der weiteren 45 Rezensionen einer neuen Beschreibung zu unterliegen
Möchte ich kurz erklären, was mir an diesem Buch besonders gefiel. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von A. Morath veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Lieber keine Wiederholung
Ich glaube ich habe noch nie für ein so dünnes Buch so lange gebraucht bis ich es endlich gelesen hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S.D. "http://esdeh.blogspot.de/" veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kopfschmerzen
Die Grundidee bzw. die Ausgangslage des Buches haben mich sehr interessiert, da ich mich mit dem Thema sowohl beruflich als auch privat beschäftige. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von pseudonym veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Was will mir der Autor sagen?
Um es kurz zu machen: mit diesem Büchlein habe ich mich recht gequält. Die Geschichte liest sich durchaus anspruchsvoll, auch ist die Sprache angenehm kultiviert. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Dickie veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Konsequent vergeigt, nein, verzweigt, halt, nee, vernetzt: Replay
Ich muss es schon zu Beginn sagen: Für mich war Replay kein Sci-Fi-Roman, den viele Rezensenten wohl bei dem Thema erwartet hatten, sondern für mich ganz persönlich... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Udo Erhart veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen guter Schreibstil aber kurzweilig
Was ich mochte, war der Schreibstil.
Der Leser folgt dem Agonisten durch seine Gedankengänge und Erinnerungen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Sternfahrerin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der gläserne Mensch rückt näher ...
Obwohl teils wirr erzählt, ist Steins Idee geradezu perfide genial. Ein kleines Implantat soll bei den Menschen nicht nur dafür sorgen, dass sie ihre vollkommene Sehkraft... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Tere Layee - SchreibLust Leselust veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Digitales Arkadien
Dieser Roman ist schräg! Es ist nun schon ein paar Tage her, seitdem ich dieses Buch ausgelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von jurmai veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gute Ansätze aber keine wirklich neuen Ideen
Die Einführung ist dem Autor wirklich gut gelungen. Gerade diese ist es auch, die den Leser im Buchladen dazu anregt, das Buch weiterzulesen und zu kaufen, oder es wieder... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von MogwaiSoul veröffentlicht
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