Renoir 2013

Amazon Instant Video

(9)
In HD erhltlich

Als eine unkonventionelle junge Frau in die Welt des groen Malers Pierre-Auguste Renoir und seines Sohnes, des zuknftigen Filmemachers Jean, tritt, ndert sich ihr Leben fr immer. 1915 an der Cte d'Azur. An seinem Lebensabend leidet Pierre-Auguste Renoir unter dem Verlust seiner Frau, den Schmerzen seiner Arthritis und darunter, dass sein Sohn Jean im Kriegseinsatz verwundet wurde. Aber ...

Darsteller:
Michel Bouquet, Christa Theret
Laufzeit:
1 Stunde 51 Minuten

Verfgbar in HD auf untersttzten Gerten

Renoir

Verkauft durch Amazon Instant Video. Mit Ihrer Bestellung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.

Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Gilles Bourdos
Darsteller Michel Bouquet, Christa Theret
Nebendarsteller Vincent Rottiers, Romane Bohringer, Thomas Doret
Studio Fidlit Films
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Gerte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt auf 13. November 2013
Format: DVD
... geschickt von einer Toten." Mit diesem Satz Renoirs(Michel Bouquet) wirft uns Gilles Bourdos in seinen Renoir-Film hinein. Er lässt die junge, geheimnisvolle Andree(Christa Theret) 1915 an der Cote d'Azur auf Renoirs Anwesen auftauchen. Andree will dem Meister Model sitzen und gibt an, Renoirs Frau habe sie gechickt. Die ist jedoch bereits verstorben und Renoir trauert noch immer. Umgeben ist der Maler von vier weiblichen Hausangestellten, die sich um den schwer an Arthritis erkrankten Maler kümmern. Renoir nimmt Andree auf und sie wird sehr schnell seine neue Muse.
Renoirs ältere Söhne befinden sich im Krieg, der jüngste Sohn Coco(Thomas Doret) ist noch ein Kind. Als Renoirs Sohn Jean(Vincent Rottiers) mit einer Verwundung zur Genesung nach Hause kommt, verliebt er sich in Andree. Doch diese Beziehung ist schwierig. Eifersucht und Geheimnisse belasten das Verhältnis. Im Mittelpunkt all der Geschehnisse hockt Auguste Renoir vor seiner Staffelei und versucht, trotz Alter und Krankheit, seine Malerei zu verbessern...

Gilles Bordos hat einen unaufgeregten, ruhigen, sinnlichen Film über eines der späten Lebensjahre Renoirs gedreht. Dabei steht nicht einmal die Geschichte, sondern deren Umsetzung im Vordergrung. Der Film schwelgt in atemberaubenden Farben, eingefangen von einer ganz starken Kamera. Die Protagonisten sind im wahrsten Sinne des Wortes Modelle in einer Landschaft, die man ganz genau so aus Renoirs Bildern kennt. Christa Theret, Michel Boquet und Vincent Rottiers spielen mit genau der Ruhe, die diese Produktion braucht, um Einblicke in Renoirs letzte Jahre zu erhalten.

-Renoir- ist nichts für Kinofreunde, bei denen auf der Leinwand etwas passieren muss, das mitreisst und bewegt.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension fr Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank fr Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT auf 28. September 2013
Format: DVD
Die weite Wiese mit dem hohen Gras und Bäumen sowie das kleine luftige Atelier von Renoir stehen im Kontrast zu dem Haus, in dem er vorwiegend wie ein kranker Greis wirkt. Der Film setzt auf Gegensätze. Diese gegensätzlichen Szenen folgen nicht zufällig aufeinander. Das Erwachen und das Zugrundegehen stehen hier ganz klar dicht beisammen. Dank der starken Symbolik, die die Bilder ausdrücken, ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute mehr als gelungen. Mal geht es um das, was sich zwischen dem großen Maler und seiner jungen Muse aufbaut, dann wird eine Liebesgeschichte erzählt. Dieses Wechseln der Geschichten macht diesen Film äußert kurzweilig und "bunt", so dass der Zuschauer viel über das Leben Renoirs erfahren darf.

Dieser Spagat gelingt zudem sehr gut, tiefergehende Emotionen entwickeln sich immer wieder zum richtigen Zeitpunkt. Letztlich bleibt dem Zuschauer ein sympathischer Eindruck von der Story und den handelnden Personen. Auch der Cast kann sich durchaus sehen lassen. Mittels viel Ausdruckskraft und weniger Worten gelingt es vor allem Christa Theret, ihre Rolle perfekt zu verkörpern. Das Ensemble in "Renoir" spricht aber sowieso für sich: Michel Bouquet gibt den gealterten Maler sehr glaubhaft und auch Vincent Rottiers überzeugt als Jean, der trotz der Prägung durch die traumatischen Kriegserlebnisse ein freundlicher und sensibler Mann mit jungenhaften Zügen geblieben ist. Der Krieg wird immer wieder thematisiert und auch ansatzweise visualisiert. Während Renoir den Krieg als etwas ablehnt, was junge Männer dahinrafft, ist der kleine Coco fasziniert davon und blickt statt auf die Bilder des Vaters lieber auf Zeitungsfotos von Kriegsszenarien.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension fr Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank fr Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zartes Wesen auf 13. Januar 2014
Format: DVD
Dieser Film tut in der Seele gut und ist herzerwärmend. Die sanfte, unaufdringliche Musik. Die hübschen Gesichter und Körper. Die Langsamkeit und Trägheit eines Sommers in der Provence, die Leichtigkeit des Seins, Barfüßigkeit, ungemähte Wiesen, alte Olivenbäume, Wanderung mit hochgerafften Röcken durch ein Bachbett, sich einander gut gesinnte Menschen, die Einblicke in das jeweilige Schicksal, ohne unnötige Worte. Die Einblicke auch in das Geschehen in einer Küche der damaligen Zeit, wo an der Wand ein frisch geschlachteter Hase hängt, von dessen Nase sich ein Tropfen Blut löst, während die vier Hausmädchen auf dem großen Tisch das nächste Essen vorbereiten, unter anderem ein Hühnchen dressieren. Zwischendurch sitzen die Hausmädchen am Fenster und sticken oder helfen ihrem "Patrone" beim Malen, indem sie ihm die gewünschten Farben aus der Tube auf die Palette drücken oder ihm die Pinsel reinigen, weil er das mit seinen arthritischen Fingern selbst nicht kann. Seine leisen Schmerzäußerungen, wenn sie ihn waschen, pflegen, frisch verbinden, fertig fürs Bett machen, alles sehr sorgsam, sorgfältig, liebevoll, pflichtbewusst und verständnisvoll - so wünscht sich wohl jeder im Alter versorgt zu werden. Nach diesem Film ist ganz klar, Renoir malte was er sah. Und wir dürfen durch diesen Film ebenfalls sehen, was er sah, dürfen für kurze Zeit die Idylle und das alle Sinne betörende und inspirierende Ambiente genießen, in dem er lebte.

Hut ab vor den Menschen, die diesen Film so geschaffen haben. Ich denke, Renoir würde sie dafür loben.
Kommentar War diese Rezension fr Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank fr Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Produktbilder von Kunden