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Renoir

Michel Bouquet , Christa Theret    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Michel Bouquet, Christa Theret, Vincent Rottiers, Thomas Doret, Romane Bohringer
  • Komponist: Alexandre Desplat
  • Künstler: Olivier Delbosc, François Waledisch, Pascaline Chavanne, Benoît Barouh, Valérie Deloof, Christine de Jekel, Elsa Pharaon, Lee Ping-bin, Gilles Bourdos, Marc Missonnier, Richard Rousseau, Michel Spinosa, Yannick Kergoat, Jérôme Tonnerre
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 13. September 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00BJWFI28
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.379 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

VideoMarkt

Der große Maler Pierre-Auguste Renoir malt 1915 trotz Krankheit noch wie besessen seine letzte Muse, das sinnliche Nacktmodell Andrée Heuschling. Der Erste Weltkrieg scheint weit entfernt, erst sein im Kampf verwundeter Sohn Jean bringt ein Stück Realität in das verwunschene Eden an der Côte d'Azur. Bald inspiriert das Objekt der Begierde beide Männer. Während der Alte noch einmal seine Kraft und Kreativität sammelt, verliebt sich der Junge in die rothaarige Schönheit und entwickelt seine Leidenschaft für die Siebente Kunst.

Video.de

"Renoir" schwelgt mit raffinierter Kamera in der Schönheit Südfrankreichs und erzählt von der Macht kreativen Schaffens, von der Kunst als Lebenselixier und vom Rausch der Farben, wirkt irgendwie aus der Zeit gefallen und beschwingt wie ein Glas Champagner mit Blick aufs Meer. Bei der etwas anderen "Dreiecksgeschichte" brillieren Christa Theret als Sinnlichkeits-Ikone, Michel Bouquet als alternder Künstler und Vincent Rottiers als Filmenthusiast und zukünftige Regielegende.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ein Mädchen aus dem Nichts... 13. November 2013
Format:DVD
... geschickt von einer Toten." Mit diesem Satz Renoirs(Michel Bouquet) wirft uns Gilles Bourdos in seinen Renoir-Film hinein. Er lässt die junge, geheimnisvolle Andree(Christa Theret) 1915 an der Cote d'Azur auf Renoirs Anwesen auftauchen. Andree will dem Meister Model sitzen und gibt an, Renoirs Frau habe sie gechickt. Die ist jedoch bereits verstorben und Renoir trauert noch immer. Umgeben ist der Maler von vier weiblichen Hausangestellten, die sich um den schwer an Arthritis erkrankten Maler kümmern. Renoir nimmt Andree auf und sie wird sehr schnell seine neue Muse.
Renoirs ältere Söhne befinden sich im Krieg, der jüngste Sohn Coco(Thomas Doret) ist noch ein Kind. Als Renoirs Sohn Jean(Vincent Rottiers) mit einer Verwundung zur Genesung nach Hause kommt, verliebt er sich in Andree. Doch diese Beziehung ist schwierig. Eifersucht und Geheimnisse belasten das Verhältnis. Im Mittelpunkt all der Geschehnisse hockt Auguste Renoir vor seiner Staffelei und versucht, trotz Alter und Krankheit, seine Malerei zu verbessern...

Gilles Bordos hat einen unaufgeregten, ruhigen, sinnlichen Film über eines der späten Lebensjahre Renoirs gedreht. Dabei steht nicht einmal die Geschichte, sondern deren Umsetzung im Vordergrung. Der Film schwelgt in atemberaubenden Farben, eingefangen von einer ganz starken Kamera. Die Protagonisten sind im wahrsten Sinne des Wortes Modelle in einer Landschaft, die man ganz genau so aus Renoirs Bildern kennt. Christa Theret, Michel Boquet und Vincent Rottiers spielen mit genau der Ruhe, die diese Produktion braucht, um Einblicke in Renoirs letzte Jahre zu erhalten.

-Renoir- ist nichts für Kinofreunde, bei denen auf der Leinwand etwas passieren muss, das mitreisst und bewegt.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die weite Wiese mit dem hohen Gras und Bäumen sowie das kleine luftige Atelier von Renoir stehen im Kontrast zu dem Haus, in dem er vorwiegend wie ein kranker Greis wirkt. Der Film setzt auf Gegensätze. Diese gegensätzlichen Szenen folgen nicht zufällig aufeinander. Das Erwachen und das Zugrundegehen stehen hier ganz klar dicht beisammen. Dank der starken Symbolik, die die Bilder ausdrücken, ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute mehr als gelungen. Mal geht es um das, was sich zwischen dem großen Maler und seiner jungen Muse aufbaut, dann wird eine Liebesgeschichte erzählt. Dieses Wechseln der Geschichten macht diesen Film äußert kurzweilig und "bunt", so dass der Zuschauer viel über das Leben Renoirs erfahren darf.

Dieser Spagat gelingt zudem sehr gut, tiefergehende Emotionen entwickeln sich immer wieder zum richtigen Zeitpunkt. Letztlich bleibt dem Zuschauer ein sympathischer Eindruck von der Story und den handelnden Personen. Auch der Cast kann sich durchaus sehen lassen. Mittels viel Ausdruckskraft und weniger Worten gelingt es vor allem Christa Theret, ihre Rolle perfekt zu verkörpern. Das Ensemble in "Renoir" spricht aber sowieso für sich: Michel Bouquet gibt den gealterten Maler sehr glaubhaft und auch Vincent Rottiers überzeugt als Jean, der trotz der Prägung durch die traumatischen Kriegserlebnisse ein freundlicher und sensibler Mann mit jungenhaften Zügen geblieben ist. Der Krieg wird immer wieder thematisiert und auch ansatzweise visualisiert. Während Renoir den Krieg als etwas ablehnt, was junge Männer dahinrafft, ist der kleine Coco fasziniert davon und blickt statt auf die Bilder des Vaters lieber auf Zeitungsfotos von Kriegsszenarien.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Fotografie 19. Dezember 2013
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Die späten Jahre Renoirs und seines Haushaltes in der Provence. Auch die Geschichte seines jūngsten Sohnes.
Mit Liebe zum Detail gemachter Film der das Gefūhl des Landlebens Renoirs allein durch gekonnte Kamerafūhrung sehr gut vermittelt. Das Drehbuch schmūckt sich eher mit weniger,als zuviel Worten.
Vier statt fūnf Sterne weil der Film,gemäß der Zeit in der er spielt, manchmal sehr langsam wird. Fūr uns ungeduldige Menschen der modernen Zeit ist das etwas hinderlich.
Ansonsten ein schõner Film.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzerwärmend 13. Januar 2014
Format:DVD
Dieser Film tut in der Seele gut und ist herzerwärmend. Die sanfte, unaufdringliche Musik. Die hübschen Gesichter und Körper. Die Langsamkeit und Trägheit eines Sommers in der Provence, die Leichtigkeit des Seins, Barfüßigkeit, ungemähte Wiesen, alte Olivenbäume, Wanderung mit hochgerafften Röcken durch ein Bachbett, sich einander gut gesinnte Menschen, die Einblicke in das jeweilige Schicksal, ohne unnötige Worte. Die Einblicke auch in das Geschehen in einer Küche der damaligen Zeit, wo an der Wand ein frisch geschlachteter Hase hängt, von dessen Nase sich ein Tropfen Blut löst, während die vier Hausmädchen auf dem großen Tisch das nächste Essen vorbereiten, unter anderem ein Hühnchen dressieren. Zwischendurch sitzen die Hausmädchen am Fenster und sticken oder helfen ihrem "Patrone" beim Malen, indem sie ihm die gewünschten Farben aus der Tube auf die Palette drücken oder ihm die Pinsel reinigen, weil er das mit seinen arthritischen Fingern selbst nicht kann. Seine leisen Schmerzäußerungen, wenn sie ihn waschen, pflegen, frisch verbinden, fertig fürs Bett machen, alles sehr sorgsam, sorgfältig, liebevoll, pflichtbewusst und verständnisvoll - so wünscht sich wohl jeder im Alter versorgt zu werden. Nach diesem Film ist ganz klar, Renoir malte was er sah. Und wir dürfen durch diesen Film ebenfalls sehen, was er sah, dürfen für kurze Zeit die Idylle und das alle Sinne betörende und inspirierende Ambiente genießen, in dem er lebte.

Hut ab vor den Menschen, die diesen Film so geschaffen haben. Ich denke, Renoir würde sie dafür loben.
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