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Renewal


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Produktinformation

  • Audio CD
  • ASIN: B00000E0F5
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "lordfoul4" am 2. November 2003
Format: Audio CD
Als Kreator anno 92 mit dem sehr passend betitelten „Renewal" vorstellig wurden, war bei einem Großteil der Anhängerschaft das Entsetzen groß. Zu weitreichend waren die Veränderungen als das Fans der ersten Stunde sie so einfach akzeptieren konnten. Die Ruhrpottthrasher tönten mit einem mal wesentlich moderner, was nicht nur an den zahllosen Samples sondern vor allem an den Arrangements lag. Milles Abkehr von den Röchelvocals der Anfangstage hin zu hardcoremäßiger Aggression sorgte ebenfalls nicht gerade für Jubelstürme bei den Altfans. Nachvollziehen kann ich die Reaktionen indes nicht wirklich, denn zum einen klingt hier trotz der Veränderungen alles eindeutig nach Kreator und zum anderen folgt hier ein Hammersong auf den nächsten. Mit Ausnahme des etwas verkrampft wirkenden „Karmic Wheel" - aufgrund des wirklich geilen Mittelteils trotzdem ganz gut - und des zwar eigenartigen, aber für die Atmosphäre des Albums wichtigen Sampleinfernos „Realitätskontrolle" ist jeder Track, egal ob Uptempo wie der Opener „Winter Martyrium", „Brain Seed", „Zero to None" oder „Europe after the Rain" oder Midtempo wie das etwas an die New Yorker Prong erinnernde „Reflection" (mein persönlicher Favorit), das atmosphärisch beginnende „Depression Unrest" und der Titeltrack, schlicht und ergreifend perfekt. Für Freunde modernen, klischeefreien Härtnersounds also einfach unumgänglich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. August 2005
Format: Audio CD
Auch jetzt, 13 Jahre nach dem Erscheinen des Albums sucht es immer noch seinesgleichen. Es ist mir einfach unverständlich, dass diese Linie nicht fortgesetzt wurde und die Band wieder auf 08/15 Mainstream-Trash setzte wie ihn 1000 andere Bands auch spiel(t)en. Schade. So nimmt dieses Album in meiner CD-Sammlung einen ganz besonderen Platz ein. Es gab danach in diesem Genre nur mehr ganz wenige derart richtungsweisende Alben wie dieses, die man auch heute, 2005 A.D., noch mit der gleichen Faszination hören kann wie damals als es released wurde.
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Format: Audio CD
Schon komisch, in jeder Rezension hier steht, daß das Album als Kreators Schlechtestes gilt, dennoch sind nur Rezis von Leuten vorhanden, die das Album mögen. Da muss ich nun mal ein wenig Ambiguität reinbringen...

Ob die Scheibe wirklich die Schlechteste von Mille und Co ist, bleibt zu diskutieren, der Nachfolger "Cause for Conflict" war immerhin genauso schwach. Also, was genau gefällt mir denn hier nicht?

Allen voran wäre die Produktion. Über Metallicas "St Anger" wurde sich echauffiert, "Renewal" klingt aber ganz genauso garagenschrottig, inklusive dünner, aber blecherner Drums, stumpfer, minimalistischer Riffs und einem Gesang, der gelegentlich leider tonal ziemlich daneben liegt. Was sich Mille dabei gedacht hat, einen auf NYHC zu machen, weiß er wohl nur selber, irgendwie klingt das Ganze im Ende, als müsse er dringend mal wieder Ballaststoffe zu sich nehmen.

Aber, andererseits lehnt sich das ganze Album so sehr an die Trends der frühen Neunziger an, daß auch das fast schon folgerichtig scheint. Der Metaller von 1992 hörte eben nicht mehr nur Slayer und Co, sondern eben auch - die erfolgreicheren - neuen Bands aus den Alternative-/Core-/Industrial-/Grunge-Szenen. Biohazard, Body Count, Nirvana, Soundgarden, Nine Inch Nails, Ministry, Therapy?, Helmet, Prong, Die Krupps und ihre Zeitgenossen waren der heiße Scheiß, und Kreator versuchen, es möglichst allen so ein wenig Recht zu machen. An und für sich gar nicht so schlimm, wenn sich die Band nicht dabei so furchtbar verzettelt hätte. So kam ein Mischmasch verschiedener damals trendiger Stile heraus, der nach allem klang, ja, außer nach Kreator. Und - nach richtigen Songs. Hier kommt wieder der St.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Metal Rulez am 4. Dezember 2003
Format: Audio CD
Für mich das beste was Kreator bis jetzt produziert hat. Einfach hammer mäßig geil! Es ist alles drin die Einflüße reichen von Terrible Certainty bis hin zu Coma Of Souls. In Ihrem Genre ist die Scheibe ungeschlagen! Ich kann nur allen raten sich diese Scheibe zu kaufen. Ich bin begeistert wie geil thrashig, speedig und superb die Scheibe klingt ganz klar eine Empfehlung und 5 dicke Punkte!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Barbanegra am 14. Dezember 2005
Format: Audio CD
Dies ist das erste der ungeliebten 4 Alben Kreators zwischen 1992 und 1999. Angeblich soll das Industrial sein, aber wer das behauptet, der hat nicht richtig reingehört. Glen Danzig hat mit Blackaciddevil eine hundertprozentige Wendung zum Industrial genommen. Dieses Album ist meiner Ansicht nach nach wie vor Thrash, diesmal mit sehr punkiger Note, und einigen Einflüssen aus dem Industrial-Bereich, die aber nie so weit gehen, dass sie die Songs dominieren würden. Einige Loops und Samples, das war's; Ansonsten gibt's das gewohnte Kreator-Brett, groovige Midtempo-Songs, blitzschnelle Knüppelorgien und Milles aggressives Shouting. Der grösste Unterschied zu Coma Of Souls ist, dass die Musik sich öfters mehr in Richtung Punk/Hardcore bewegt, als bislang üblich. Dennoch gibt's hierrauf nicht nur Computergeblubber mit dünnen Gitarren und verzerrtem Gekreische, sondern aggressiven, schnellen Heavy Metal - genauergesagt eines der aggressivsten Kreator-Alben überhaupt.
Es beginnt mit Winter "Martyrium", einem Lied, dass genau diese Beschreibung der Musik gut zusammenfasst. Insgesamt ein sehr an Hardcore orientierter Song mit brutalem Drumming, gemischt mit stampfenden Heavy-Riffs und gelegentlich einigen schüchternen Samples, die dem Song aber nur eine umso kältere und düsterer Atmosphäre verleihen.
Daran schließt sich der bekannteste Song, "Renewal" an. Ein Midtempo-Kracher aller erster Güte mit akut adipösen Riffs.
"Reflection" ist weitaus experimenteller, mit seiner Mixtur aus groovigen Neo-Thrash-Riffs und doomigen Passagen. Am ehesten kann man dieses aus zahlreichen Tempowechseln bestehende Lied als "düster und atmophärisch" bezeichnen.
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