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Gute Zusammenfassung, 30. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Renditefaktor Personal: So messen und erhöhen Sie den ROI Ihrer Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Der Autor fasst seine Ergebnisse und Erfahrungen von zwanzig Jahren Beratungs- und Forschungstätigkeit zusammen. Er schlägt Methoden vor, wie der Wert der Mitarbeiter im Unternehmen gemessen und bewertet werden kann. Leider sind viele Methoden nicht direkt umsetzbar, weil sie nur in seinen anderen Büchern detailliert beschrieben werden. Der Autor beschränkt sich aber nicht nur auf vergangenheitsbezogene Daten, sondern gibt auch Hinweise zur Prognose und Erkennung von Trends, damit das Unternehmen in der Lage ist, die richtigen Leute einzustellen. Diejenigen, die sich intensiv und kritisch mit Qualitätsmanagement beschäftigen, finden viele Ansätze wieder. Fitz-enz bleibt jedoch nicht dort stehen, Qualitätsmanagement ist nur ein Teilaspekt seiner Überlegungen. Weitere Punkte sind Unternehmensziele, Wertschöpfung und Nutzeneffekte. Seine wichtigste Aussage ist, den Mitarbeiter im Unternehmen nicht als reinen Kostenfaktor zu sehen. Allerdings führt er dann Kennzahlen ein, denn der Manager von heute versteht nur die Reduktion von komplexen Systemen durch Kennzahlen. Ich meine, die vorgeschlagenen Kennzahlen sind nicht hilfreich und können nur zu falschen Schlüssen führen. Mitarbeiter lassen sich einfach nicht auf ein Kennzahlensystem reduzieren. Für mich problematisch ist auch, dass er oft von Humankapital spricht. Es widerspricht meinem Menschenbild, bei Mitarbeitern von Kapital zu sprechen, auch wenn es nur eine Metapher ist. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist allein deswegen empfehlenswert.
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Guter Überblick zum Thema, 29. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Renditefaktor Personal: So messen und erhöhen Sie den ROI Ihrer Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Der Autor fasst seine Ergebnisse und Erfahrungen von zwanzig Jahren Beratungs- und Forschungstätigkeit zusammen. Er schlägt Methoden vor, wie der Wert der Mitarbeiter im Unternehmen gemessen und bewertet werden kann. Leider sind nicht alle Methoden direkt umsetzbar, weil sie nur in seinen anderen Büchern detailliert beschrieben werden. Der Autor beschränkt sich aber nicht nur auf vergangenheitsbezogene Daten, sondern gibt auch Hinweise zur Prognose und Erkennung von Trends, damit das Unternehmen in der Lage ist, die richtigen Leute einzustellen. Diejenigen, die sich intensiv und kritisch mit Qualitätsmanagement beschäftigen, finden viele Ansätze wieder. Fitz-enz bleibt jedoch nicht dort stehen, Qualitätsmanagement ist nur ein Teilaspekt seiner Überlegungen. Weitere Punkte sind Unternehmensziele, Wertschöpfung und Nutzeneffekte. Seine wichtigste Aussage ist, den Mitarbeiter im Unternehmen nicht als reinen Kostenfaktor zu sehen. Allerdings führt er dann Kennzahlen ein, denn der Manager von heute versteht nur komplexe Systeme durch Kennzahlen. Ich meine, die vorgeschlagenen Kennzahlen sind nicht hilfreich und können nur zu falschen Schlüssen führen. Die Mitarbeiter lassen sich einfach nicht auf Kennzahlen reduzieren. Für mich problematisch ist auch, dass er oft von Humankapital spricht. Es widerspricht meinem Menschenbild, bei Mitarbeitern von Kapital zu sprechen, auch wenn es nur eine Metapher ist. Das Buch regt zum Nachdenken an und ist allein deswegen empfehlenswert. Der Preis ist, verglichen mit dem, was geliefert wird, eigentlich viel zu hoch. Deswegen auch nur vier Punkte.
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Die Mitarbeitenden als Kapital, 18. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Renditefaktor Personal: So messen und erhöhen Sie den ROI Ihrer Mitarbeiter (Gebundene Ausgabe)
Diese deutsche Neuerscheinung setzt sich systematisch mit rentablem Mitarbeitereinsatz und den wichtigsten Aspekten der Personalvermögensrechnung auseinander: Wodurch unterscheiden sich liquide Mittel und Kredite, Fabriken, Roh-stoffe, Maschinenausrüstung sowie Energie auf der einen und Mitarbeiter auf der anderen Seite? Die erstgenannten Mittel bieten nur inaktives Potential, können von sich aus keinen Nutzen erzeugen. Wert entsteht erst, wenn Mitarbeiter - egal ob am Fließband oder im Topmanagement - eingreifen und dieses Potential nutzen. Der Mensch ist der einzige Faktor, der von sich aus Wert erzeugen kann. Die Mitarbeiter bringen Leben in das bereitgestellte Strukturkapital und schaffen durch ihr Tun mehr oder minder großen Wert. Diese Wertschöpfung durch Humankapital - so die These des Autors - kann tatsächlich gemessen werden. Humankapital läßt sich als Kombination meherer Faktoren begreifen: (1) Die Eigenschaften, mit denen eine Person an die Arbeit herangeht: Intelligenz, Energie, eine positive Einstellung, Zuverlässigkeit, Engagement (2) Ihre Lernfähigkeit: Begabung, Vorstellungskraft, Kreativität, Können und praxisorientiertes Denken (3) Ihre Motivation zum Austausch von Informationen und Wissen: Teamgeist und Zielorientierung Hauptelemente für das Management des Humankapitals: Planung, Gewinnung, Pflege, Fortbildung und Bindung. Zentrales Thema des Buches ist es, eine Verbindung aufzuzeigen zwischen dem Management des Humankapitals und den Ergebnissen des Unternehmens. Der Autor präsentiert Ergebnisse seiner mehr als zwanzig-jährigen Forschungs- und Beratungstätigkeit, beschreibt in anschaulichen Beispielen sowohl schlechtes Management des Humankapitals, das mit erheblichen Kosten und entgangenen Gewinnchancen bestraft wird, als auch gutes Management. Das Buch bietet zahlreiche Graphiken und Dutzende von Formeln. Man kann sie nutzen und verbessern. „Im Grunde können Sie bei der Wahl der Methode ganz von Ihren Bedürfnissen ausgehen. Wir arbeiten hier an einem Ansatz, für den es noch keine Grundsätze ordnungsgemäßer Rechnungslegung gibt. ... Behördliche Stellen werden sich kaum einmischen, solange die Auffassung vorherrscht, daß nur Immobilien, Lagerbestände, liquide Mittel oder Ausrüstungsgegenstände gemessen werden können." Trotz betriebswirtschaftlicher Sprache reduziert er Mitarbeiter nicht auf Zahlen. Im Gegenteil empfiehlt er, sich mit den Mitarbeitern als Triebfeder aller Unternehmenserfolge auseinandersetzen - unter der für Fitz-enz aus wirtschaftlicher Sicht wichtigsten Frage, welche Erfüllung die Menschen in ihrer Arbeit finden. Denn er ist davon überzeugt, „daß ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern ein erfüllendes Arbeiten ermöglicht, letzten Endes über die produktivsten Mitarbeiter und die treuesten Kunden verfügen wird".
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