Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und dachte mir schon beim Anblick des Covers: "Ohje... so ein typischer Frauenroman", aber gut, man soll ja keine Vorurteile haben. Ich lese ja auch gern Cecilia Ahern. Aber leider hat die Ahnung sich bestätigt: ich habe noch nie so einen schrecklich doofen, verkitschten, hirnlosen und übertriebenen Roman gelesen. Nicht nur, dass die Situationen, in die sich die Protagonistin bringt, absolut unglaubhaft und übertrieben sind, die Protagonistin verhält sich selbst auch völlig kindisch und unmöglich und ist absolut lebensunfähig, ich wollte mehrmals am liebsten ins Buch hineinspringen und sie schütteln. Die vermeintlich lustigen Situationen und das Talent der Frau, in jedes Fettnäpfchen in meilenweiter Umgebung hineinzutappen, sind nicht liebenswürdig sondern eher grotesk und zum Fremdschämen. Dann wiederum jammert sie aber ständig über ihr Schicksal und bemitleidet sich, hat sich aber alles selbst zu verdanken. Noch dazu scheint es ihr bei jeder Begegnung nur um wilden Sex zu gehen, das wird aufs klischeehafteste zelebriert. Selbst wenn sie ihren eigentlich verhassten Exmann trifft, kann sie sich kaum zusammenreißen, weil sie ihm sofort wieder verfällt. Für mich war sowohl sie, als auch die anderen Mitwirkenden, absoulut unsypmathische Charaktere. Ich kann mir nicht vorstellen, welche Frau sich gerne mit dieser hilflosen, hysterischen und dämliche Gestalt indentifizieren würde.