Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The Last Remnant - Aber definitiv nicht der letzte Streich von Square-Enix!, 29. Januar 2009
Erst einmal möchte ich anmerken, dass meine Meinung auf über 150 mit dem Spiel verbrachten Stunden basiert, ebenfalls habe ich mich ein wenig mit dem Spielsystem befasst und viel mit anderen im Internet diskutiert, da es durch den weltweit gleichzeitigen Release weder Faqs gab, noch das Spiel selbst viel erklärt, was im Grunde auch einer der wenigen Kritikpunkte für mich ist.
Jedenfalls kann ich nun nach Abschluss des Spiel inkl. aller Sidequests sagen, dass The Last Remnant absolut sein Geld wert ist, vor allem für RPG-Veteranen, die es gerne etwas schwieriger und komplexer haben.
Kommen wir jetzt erst einmal zu den versch. Punkten:
Graphik
Visuell kann sich das Spiel auf einem LCD Fernseher wirklich sehen lassen, Square-Enix nutzt die Unreal-Eninge viel farbfroher und fantasievoller als ein gewisser Entwickler zu einem zweiten Teil eines hier indizierten Spiels, aber im Gegensatz dazu fehlt es etwas an Feinheit, was sich nicht zuletzt durch die geringen Ruckler und das Nachladen von Texturen kurz bemerkbar macht. Dennoch lassen sich etwa 80% der technischen Probleme mit einer Festplatteninstallation beheben, diese wäre also in diesem Falle sehr sinnvoll, nach einiger Zeit fallen einem die Mängel und Ladezeiten überhaupt nicht mehr auf. Insgesamt also doch ein sehr schönes Rollenspiel, dass wirklich nur geringfügig unter technischen Problemen leidet.
Sound
Definitiv der beste Punkt für mich im ganzen Spiel neben dem Kampfsystem.
Die Musikuntermalung ist einfach nur gelungen und sehr abwechslungsreich. Von ruhigen Melodien bis hin zu richtig rockigen Battle Themes fehlt es an nichts, auch bei der Quantität hat man nicht gespart. Je nach Verlauf eines Kampfes ändert sich die Kampfmusik, was sehr zu Atmosphäre beiträgt. Positiv anzumerken ist noch, dass jede Stadt ihr eigenes Thema hat und davon gibt es nicht wenige.
Klangtechnisch überzeugt das Spiel ebenfalls, man spürt regelrecht den Unterschied, wenn man von einer großen Lanze oder einem Schwert getroffen wird, auch der Klang beim Aufeinandertreffen der Waffen weiß zu gefallen.
Die englische Sprachausgabe ist mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen ebenfalls gelungen und man hört definitiv einen deutlichen Unterschied zur z.B. bei weitem weniger guten Synchronisation von Infinite Undiscovery heraus.
Jedenfalls kann man beim Sound allgemein nicht meckern, alles ist sehr gut umgesetzt.
Story/Charaktere
Hier möchte ich eigentlich nicht viel sagen, außer dass sie sehr solide ist und hier und dort ihre Storywendungen hat. Zusätzlich gibt es einige wirklich tolle in Szene gesetze Sequenzen, die auf jeden Fall zum Weiterspielen motiveren, auch wenn die wahre Stärke meiner Meinung nach im Gameplay ist.
Die Charaktere sind alle abwechslungsreich und entwickeln sich im Laufe des Spiel mal mehr, mal weniger weiter.
Es gibt 4 Rassen im Spiel:
- Mitra (Menschen)
- Sovani (Humanoide Katzen mit 4 Armen; lange Lebensdauer)
- Qsiti (froschähnliche Kreaturen)
- Yama (fischähnliche, große Wesen; ein bisschen vergleichbar mit den Seeqs in FFXII)
Diese sind relativ fantasievoll gestaltet, auch kann man selbst entscheiden, ob man Qsitis, Mitras oder Yamas als generische Soldaten im Verband mitnimmt. Sovanis sind leider sehr selten, außer 5 oder 6 Anführern kann man keine in den Kampf nehmen.
Gameplay/Kampfsystem
Zum Spielprinzip muss man eigentlich nicht viel sagen, es spielt sich im Grunde wie die meisten anderen japanischen Rollenspiele, man bewegt sich von einer Stadt oder einem Dungeon zum nächsten, verfolgt dabei die Story und kämpft gegen Monster. Eine begehbare Weltkarte gibt es nicht, sondern man wählt den Bestimmtungsort wie bei Lost odyssey auf einer großen Karte selbst.
Dabei ist das Spiel dank der zahlreichen Sidequests dennoch nicht zu linear. Diese erweisen sich größtenteils als ziemlich spaßig und werden mit Geld oder anderen Items belohnt, die zum Teil auch um einiges sinnvoller sind als in anderen Spielen. Dazu lassen sich auch neue Anführer freischalten, wo wir nun auch beim Kampfsystem wären.
Generell ist dieses vor allem am Anfang relativ komplex, es wird hier zu wenig erklärt und man braucht ein wenig Feinarbeit beim Auswählen der Anführer, Soldaten und Formationen.
Die Anzahl dieser erhöht sich im Verlauf des Spiel, am Ende können defakto 6 Anführer aktiv am Kampf teilnehmen und der Rest mit generischen Soldaten aus Athlum gefüllt werden.
Es gibt bei Last Remnant kein klassisches Levelsystem, man steigt nach einigen Kämpfen im "Battle Rank" und je nach Gegner bekommen eure Mitglieder Statuserhöhungen. Jetzt komme ich auch zu einem der wichtigsten Punkte, der das Spiel um einiges weniger frustrierend macht. Man sollte versuchen, seinen Battle Rank durch Verlinkung mit mehreren Gegnern nicht unnötig in die Höhe zu treiben, da die Gegner dadurch bessere Fähigkeiten bekommen und einem eventuell selbst die Statuserhöhungen dafür fehlen. Diese bekommt man nämlich nur gegen Gegner, wo die Moral am Anfang des Kampfes auf der Seite der Gegner größer oder zumindest in der Mitte ist bzw. wird man im Spiel bestraft, falls man die ganze Zeit nur gegen schwache Monster kämpft. Auch erweist es sich als sinnvoll, die Gegner, welche Stat-UPs geben, einzeln zu töten, da so gesichert wird, dass der Battle Rank nicht zu schnell hochsteigt. Im Endeffekt hat man selbst also viele schöne Statuswerte, die Gegner aber sind nur minimal gestärkt. Als Richtwert für das Ende der ersten Disc würde ich Battle Rank 40-60 geben, mit ein wenig Grinding auf der zweiten Disc dürfte man damit keine Probleme haben. Nichtsdestotrotz bleibt das Spiel eines der etwas schwierigeren RPGs von dieser und letzter Generation.
Das Kampfsystem an sich ist zwar rundenbasiert, aber etwas völlig Neues und auf alle Fälle anders als gewohnt. Man kämpft erst einmal in Kampfgruppen bzw. Verbänden, in der bis zu 5 Einheiten sind, die alle verschiedene Aktionen durchführen. Hier hat man meistens die Wahl zw. normaler Attacke, "Combat Arts" oder "Mystic Arts". Je nach Verlauf und der HP kriegt man auch die Möglichkeit, sich zu heilen oder z.B. die anderen wiederzubeleben, falls sie fallen sollten. Anfangs ist es sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit macht es richtig viel Spaß, auch wenn die Kämpfe zum Teil etwas dauern können. In seltenen Fällen kommen auch nicht die Befehle, die man möchte, aber meistens machen die Einheiten dann von selbst doch ganz sinnvolle Sachen, wenn auch nicht immer...;)
Viele Battles wirken durch das System in Verbänden auch sehr episch, man kämpft sich durch Horden von Monstern und verfeindeten Einheiten durch, um dann einen gut inszernierten Boss zu plätten, sodass man nach dem Sieg richtig zufrieden mit sich sein kann. Auch enden die Kämpfe teilweise so knapp, dass es eben manchmal wirklich um "Alles oder Nichts" geht und die Befehle gegen Ende wahrlich nicht unüberlegt auswählen muss. Frust kann dabei auch entstehen, aber man sollte sich nicht unterkriegen lassen. :)
Neben all diesen Möglichkeiten kann man noch wie gewohnt Waffen kaufen, seltene Monster für Belohnungen und Materialien töten sowie seine Ausrüstung bei einem Schmied verbessern, was für Rush, den Hauptcharakter, welchen ihr steuert, fast essentiell ist. Alle anderen upgraden ihre Waffe von selbst, sobald ihr einen bestimmten Battle Rank erreicht habt.
Was mir persönlich misfällt, ist das Suchen nach seltenen Monstern. Diese haben eine grüne und keine weiße Schrift, wenn ihr sie mit dem Steuerkreuz auf dem Feld anvisiert. Für das Erledigen dieser speziellen Monster bekommt ihr nette Komponenten und hin und wieder Preise für das Lösen eines Gildenauftrages. Gildenaufträge sind übrigens ähnlich wie Sidequests, können aber jederzeit ohne Anprechen einer bestimmten Person gemacht werden.
Was nun wirklich sehr frustrierend wird, ist das "Spawning" der seltenen Monster, d.h. sie erscheinen nicht immer ein einem Dungeon. Manchmal müsst ihr 10-50 Versuche starten und dabei immer wieder raus zur Weltkarte und dann wieder rein zum Dungeon. Dementsprechend ist es extrem zeitaufwendig. Glücklicherweise ist dieser Teil komplett optional, ihr könnt also auch ganz normal das Spiel genießen und die Jagd ignorieren.
Speichern kann man übrigens jederzeit, was man durchaus ausnutzen sollte.
Fazit: Ich hatte mit dem Spiel wirklich so viel Spaß wie schon lange bei keinem RPG mehr, dass letzte war vermutlich Shin Megami Tensei: Nocturne/Lucifer's Call, das ebenfalls teilweise recht happig sein kann und grenzenlose Möglichkeiten bietet.
Die audio-visuelle Untermalung ist toll, die Story solide und das Kampfsystem abwechslungsreich und episch, was alles definitiv zum Positiven beiträgt. Die ganze Viefalt, die einem das Spiel bietet, ist zwar zum Teil fast erdrückend, aber leider erweist es sich am Ende doch, dass man lieber mehr Anführer als normale Soldaten rekrutieren möchte, ebenfalls ist das System hinter den Formationen noch nicht ganz schlüssig.
Negativ wäre wie gesagt zu nennen, dass das Spiel durch seine Komplexität nichts für Genre-Neulinge ist, auch Spieler, die es lieber gemütlich haben und sich nicht viel mit dem System beschäftigen möchten, sollten die Finger davon lassen. Allen anderen, vor allem RPG-Veteranen, kann ich es absolut empfehlen.
Die technichen Mängel sind für mich nur anfangs wirklich aufgefallen, werden aber durch die Installation fast gänzlich verschwinden und sich zumindest nicht mehr groß bemerkbar machen.
Anmerkung: Das Spiel besitzt eine sehr hohe Spielzeit, falls ihr alle Sidequests machen möchtet, werdet ihr mindestens auf 100-150 Stunden kommen, teilweise sogar noch mehr. Durch die vielen Möglichkeiten kann auch ein weiterer Durchgang Spaß machen, vor allem, wenn man nun endlich mit dem Gameplay vertraut ist.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Rollenspiel mit einigen kleinen Schwächen, 24. November 2008
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Ich muss ehrlich sagen dass ich die schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen kann denn The Last Remnant ist in meinen Augen ein gutes Rollenspiel.
Die Story startet etwas seltsam aber es bildet sich schon relativ schnell eine nette Geschichte.
Die Kämpfe sind sehr komplex und das Kampfsystem macht mir persönlich mehr Spaß als bei Final Fantasy XII. Am Anfang wirkt alles etwas überladen da sehr viele verschiedene Anzeigen auf dem Bildschirm untergebracht sind aber mit der Zeit kommt man sehr gut zurecht.
Teilweise schwankt der Schwierigkeitsgrad aber sehr stark. Manche Gegenertruppen lassen sich binnen 20 Sekunden vernichten und andere rufen immer wieder Verstärkung so dass man 10 Minuten an einem Kampf hängt.
Die Endbosse sind jedoch bisher relativ einfach....man muss zuerst die kleinen Gegner plätten und dann den Boss. Macht man es anders herum wird es schwierig.
Leider wird man ein meinen Augen zu wenig in das Spiel eingeführt. Sind z.B. die Gasttruppen weg muss man sich selber eine Truppe zusammensuchen aber man wird nicht wirklich darauf hingewiesen wo man Rekruten findet.
Auch das Erstellen der Truppen ist sehr unübersichtlich und hätte leichter sein können.
Zur Grafik kann ich nur sagen dass sie ein zweischneidiges Schwert ist. Zum einen sehen Charaktere und Monster sehr schön aus aber auf der anderen Seite gibt es sehr viele Ruckler und der Grafikaufbau ist sehr langsam.
FAZIT: Ich finde dass The Last Remnant ein tolles RPG ist und Square-Enix einen guten Einstand auf der Next Gen vollbracht hat. Es ist zwar bisher kein Epos wie Final Fantasy 7 oder Lost Odyssey aber gut ist es trotzdem
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Es wird besser..., 20. November 2008
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Hi erstmal,
ich möchte schon mal ganz am Anfang darauf hinweisen das alles folgende meine rein subjektive Meinung ist.
Alle letzten sogenannten RPG Verschnitte für die X360 habe ich teilweise, oder lange oder durchgespielt.Sei es Lost Odyssee, Infinite Undiscovery, Fable 2 oder Fallout 3.
Ich denke am ehesten läßt sich The Last Remnant (auf Deutsch Das letzte Artefakt) mit Lost Odyssee vergleichen.Beide haben auch zufällig den gleichen Vertrieb, nämlich Square Enix.
Die Vorteile:
Klasse Einstieg, ähnlich dem bei Lost Odyssee.Man wird nach diversen Cutscenes direkt ins Gefecht geworfen und mit einem Tutorial an die Hand genommen.
Cutscenes sind auf sehr hohem grafischem Niveau.
Diese dauern teils mehrere Minuten.
Alle (bisherigen die ich hatte) sind deutsch untertitelt.
Die Grafik ist sehr unterschiedlich vom Niveau.
In Städten finde ich die gut.
Aussenlandschaften sind ebenfalls gut.
In Dungeons finde ich die Grafik eher durchschnittlich.
Die Musik ist relativ rockig und auch über lange Spielzeit sehr gut erträglich.Mir gefällt dies sehr gut.
Die komplette Sprachausgabe ist auf Englisch mit dazuschaltbaren deutschen Untertiteln.
Alle Menüs und Tips usw. sind komplett auf Deutsch.
Noch dazu nahezu perfekt übersetzt.So macht das Spass.
Die Menüschriften sind mitunter sehr klein.Auf einem 32er Röhrengerät kaum zu lesen mitunter.Da muss man am Anfang schon ein paarmal genauer hinsehen.Mit der Zeit ist es aber nicht mehr so das Problem da man weiss was dort dasteht.
Aber die Menüs an sich sind schön durchrollbar und lassen einem auch nix vermissen, wenn man sich erstmal an das "neue" Konzept des Spiels gewöhnt hat.Dazu später mehr...
Speicherung des Spielstandes quasi überall möglich.
Ausnahme ist, das man bei mehr oder weniger Endgegnern direkt über eine Cutscene in den Kampf geworfen wird.
Die Story packt einen früh und man möchte besser werden um in Gegenden vorzustoßen wo man bis Dato voll auf die Nuss bekommt und man will die bösen Schergen natürlich platt machen.
Meiner Meinung nach von praktisch allen RPG's die bisher innovativste Art die Charaktere besser zu machen.
Dies bedarf einer kleinen Erklärung.
Es gibt bei TLR keine Level und auch keine Punkte.
Man bekommt vom Spiel generiert nach Kämpfen mehr Lebenspunkte oder Aktionspunkte oder seine Waffe verbessert oder neue Fähigkeiten oder neue mystische Kräfte usw. .
Dies hält einen sehr fokussiert auf das Spiel und nimmt einen eine Menge Arbeit ab.Für mich ein echter Vorteil.
Es stehen immer wieder zwischendurch Entscheidungen an ob man lieber dies oder das möchte so das man den Eindruck erhält trotzdem noch seinen Charakter definieren zu können.
Dasselbe passiert auch mit Partymitgliedern (eigentlich Verbandsführer und Soldaten, aber so weiss jeder was ich meine).
Das lästige mitaufrüsten was Rüstungen und Waffen angeht für seine Mitstreiter geht gar nicht.Diese "basteln" sich aus gefundenen Gegenständen am Ende eines Kampfes mit der Zeit sich selber Sachen.Finde ich sehr gut.
Man selbst kann für seinen Charakter Gegenstände sammeln und dann zu mächtigeren Sachen aufrüsten in Städten.
Soweit erstmal alles positive...
Kommen wir zum negativen...
Da fallen einem direkt die langen Ladezeiten auf zwischen Sprüngen von Gegend A nach B oder bei aufeinandertreffen von Gegnern.Ich dachte Lost Odyssee wäre schon schlimm...
aber bei TLR kommt es mir noch langsamer vor.Ist aber wohl eher auf demselben Niveau.Das nervt echt.
In Kämpfen ruckelt es mitunter ganz schön.Je mehr Gegner desto eher und mehr.Wer mal Fallout 3 gezockt hat weiss, das dies auch absolut ruckelfrei geht.
Geht man mal drauf oder hat was gemacht was man bereut ist man froh den letzten Spielstand (oder einen anderen) laden zu lönnen.Nun dies geht hier auch...
Aaaaber das man dazu das Spiel verlassen muss und das Spiel checkt ob man ne FP oder Memorycard hat und man somit im Menübildschirm der X360 ist... ist einfach nur Müll.
Irgendwoher kennt man das von Lost Odyssee...
Die Grafik an sich ist gut bis befriedigend.
Da erwarte ich einfach mehr (ich hoffe allerdings das es im Spielverlauf noch besser wird).
Keine deutsche Sprachausgabe (brauch ich jetzt nicht, ist aber natürlich ein Manko).
Snychrostimmen sind zwar sehr gefällig, aber oft sichtbar asyncron.Geht sicherlich besser, aber es gibt schlimmeres.
Das wars dann auch schon, ansonsten bin ich begeistert.
Das Prinzip Einheiten zu befehligen ist ja in Strategiespielen nix neues, aber bei nem RPG mal was anderes.
Es macht einfach Spass diverse Kombinationenn zu probieren.Dies ist auch bei einigen Kämpfen nötig diese zu testen.
Je weiter man kommt desto mehr Auswahl und Möglichkeiten hat man.Dies gefällt sicher nicht jedem, aber ich fand dies mal erfrischend anders.
Natürlich muss man auch hier wieder mit tausenden von Schadenspunkten und Lebenspunkten leben (wieso müssen die Japaner und andere auch, eigentlich damit immer so übertreiben ?).Ich mag nur wanderne Balken viel lieber (sind aber auch da).
In Städten kann man nur einen begrenzten Teil der Bevölkerung ansprechen, aber man sieht wenigsten "Leben" auf der Straße und nicht wie bei Lost Odyssee mit 10 Einwohnern in einer großen Stadt.
Man sieht Gegner in der Regel vorher.
Es kommen aber auch welche aus dem Boden bzw. es greifen einen auch fliegende Monster an, aber es gibt keine Zufallskämpfe an sich.
Die Kämpfe sind trotz der verschiedenen Verbände alle Rundenbasiert.Man hat pro Runde diverse Sachen zur Auswahl und kann vor dem starten des Kampfes auch wieder zurückgehen und neu überdenken.
Man muss sich also nicht selbst ins Getümmel stürzen wie bei Fallout z.B., wo die Kämpfe ja in Echtzeit ablaufen.
Monster tauchen nach einer Weile wieder auf an denselben Stellen, aber nicht immer dieselben.Wird man besser werden auch diese besser.
Man bekommt ausser der Hauptqueste etliche Nebenquesten.
Diese sind meistens ausgewogen und können auch schon früh gemacht werden.Manche sind hart und halt für später gedacht.
Echter Knaller ist "Herr Buddler".
Ein seltsames Monsterknudellirgendwasding das einem hilft Sachen auszubuddelna n gekennzeichneten Punkten.Auch Herr Buddler wird mit der Zeit besser und findet bessere Sachen.Ist so ähnlich wie der Hund bei Fable 2 nur vieeel geiler.
So weit erstmal mein Statement zum Spiel...
Ich kann das Spiel nur empfehlen.
Durch die komplette deutsche Untertitelung ist das Spiel auch für die spielbar die Probleme mit dem Englischen haben.
4 Sterne nur deswegen, weil ich meine das 5 Sterne Spiele keine Macken haben sollten und mich bisher auf der X360 noch keins zu 100% überzeugt hat.Vielleicht ja nächstes Jahr Final Fantasy X!!! oder Tales of Vesperia.
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