Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Teilweise komplett unnötig, 15. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Remixes 81-04 (Limited Edition) (Audio CD)
Ich schließe mich einigen Rezensionen hier an und muß leider gleich zu Beginn sagen, daß es die erste DM-Veröffentlichung ist, die ich nach genauem Duchhören definitiv nicht kaufen werde. Ich fühle mich hier als alter Depeche-Mode-Fan über den Tisch gezogen. Nein, nichts gegen eine Remix-Kollektion. Im Gegenteil, ich wuchs mit den Maxiversionen von DM auf und fand sie in den 80ern und Anfang der 90er immer spannend und faszinierend. Aber als Sammler von Depeche Mode sticht einem erstmal ins Auge, daß man etliche Versionen dieser 2- bzw. 3-fach-CD bereits mehrmals besitzt. Warum zum Beispiel bekommt man schon wieder den "Schizo Mix" von "Just Can't..." vorgesetzt? Der war neben der originalen Maxi und MaxiCD bereits Bonustrack auf "Speak & Spell", dem ersten Album. Gleiches gilt für "Breathing In Fumes" - eine nette Dub-Version von "Stripped", keine Frage, aber auch der war auf Maxi zu finden und Bonustrack auf "Black Celebration". Gut, Langfassungen wie "Never Let Me Down Again", "Get The Balance Right" und "Personal Jesus" zusammen zu finden, das ist okay. Manche Tracks sind sogar länger, wie William Orbits schöne Fassung von "Walking In My Shoes". Völlig unverständlich finde ich einige neue Remixe. "Enjoy The Silnce" war im Original unschlagbar, man findet aber keine ursprüngliche Remixversion, ledigliche neue, die meiner Meinung nach den Versionen von 1990 nicht das Wasser reichen können. Auch "Photographic (Rex The Dog Dubb Mix)" ist fürchterlich, klingt wie ein schlechter, nachgespielter Bootleg-Mix. Nur die neuen Versionen von "Halo", "Clean" und das ambiente "Little 15" von Ulrich Schnauss stechen positiv heraus. Für mich stellt sich die Frage, warum man nicht die Robert Margouleff-Mixe von "But Not Tonight" und "A Question Of Lust" veröffentlichte, warum "It's Called A Heart (Emotion Remix)" oder der legendäre ON-USound-Mix von "People Are People" fehlen. Dann hätte ich das Set vom Fleck weg gekauft! Des weiteren gefällt mir die Tonqualität nicht. Die Titel sind extrem laut aufgezogen worden, fast übersteuert, was besonders bei den älteren Tracks auffällt, wenn man sie mit den alten CDs vergleicht. Etwas lauter, gut, aber in dem Fall für meinen Geschmack zu übertrieben! Das Fazit für mich ist leider, daß die Box etwas nach der schnellen Mark riecht. Mehr Sorgfalt, weniger neu aufgemotzte Mixe und mehr Raritäten, so schwer kann das doch nicht sein! Da schätze ich meine alte CD- und Vinylsammlung, ehrlich.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Drei Klang(s)dimensionen, 27. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Remixes 81-04 (Limited Edition) (Audio CD)
In den Achtzigern waren DeMo-Maxis bei uns Fans äußerst gefragt. Das lag natürlich nicht nur an den Platten im farbigen Vinyl, sondern in erster Linie an den grandiosen Remixen, die oft mehr als doppelt so lang waren wie die Originalversionen. In den Neunzigern nahm mein Interesse an den Maxi-CDs ab, was auch an der Qualität der Remixe lag. Ich finde einfach keinen Gefallen an rein instrumentalen Versionen, die nur Wortfetzen oder Klangfragmente der Originalversionen enthalten und ansonsten nichts mit dem ursprünglichen Lied zu tun haben. Das ist mehr was für Fans aus dem Dance/Techno Bereich, die außer einem kräftigen Beat nichts brauchen. Auf dieser Compilation kommen sowohl die einen wie auch die anderen Mixe vor. Damit ist sie ein guter Querschnitt über die verschiedenen Remix-Stilrichtungen, die DeMo-Songs in 20 Jahren erfahren haben. Auf den CDs sind nicht nur Versionen der DeMo „Haus"-Abmischer (z.B.: Dave Bascombe, Francois Kevorkian, Flood, Daniel Miller) sondern auch so namenhafte Menschen und Gruppierungen wie William Orbit, Air, Underworld, Beatmaster, Kruder + Dorfmeister, Portishead. Allerdings enthalten die beiden ersten CDs nichts Neues. Einzig der „Enjoy The Silence"-Extended Remix von Timo Maas ist aus dem Jahr 2004 und gefällt mir wesentlich besser als die lieblose Single-Version des Titels, die im Radio gedudelt wird. Ich verstehe auch nicht, warum man die CDs als Doppelalbum veröffentlicht hat, denn ich nehme mal an, dass viele Fans so wie ich mehr als die Hälfte der Mixe haben. Allerdings sind auch einige Raritäten dabei, wie z.B. „Master and Servant" im ON-USound Remix, den ich auch nur auf Vinyl habe. Daher ist gerade die dritte CD, die man nur in der Limited Edition bekommt, für Fans interessant, weil hier auch einige neue Versionen von DeMo-Titeln enthalten sind. Zu erwähnen sind da besonders „Little 15" von Ulrich Schnauss und „Clean" von Goldfrapp, die absolut zart und gefühlvoll sind, sowie „Enjoy The Silence" von Mike Shinoda und „Nothing" von Headcleanr, die beweisen, dass die Songs auch rockig funktionieren. Auch gelungen sind die etwas härter geratene Mixe von „Lie To Me" und „Clean", welches auf einmal im 4/4-Takt erklingt. Fazit: nur mit den neuen Versionen auf der dritten CD lohnt sich diese Compilaton, die wirklich keine „Best Of" ist aber ansonsten eine gute Werkschau der DeMo-Remixe darstellt, obwohl viele davon Geschmackssache sein dürften.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vorher reinhören, 28. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Remixes 81-04 (Limited Edition) (Audio CD)
Diese CD-Box beinhaltet sowohl alte als auch neue Remixe der DM-Songs. Für Fans, die sämtliche Singles nicht ihr Eigen nennen können, stellt dies einen guten Überblick dar, allerdings sollte man auch nicht weitere Tracks ala "Enjoy the Silence 04" erwarten. Dergleichen sucht man auf dieser CD nahezu vergeblich. Wurde bei diesem Song noch nah am Original gearbeitet, hat man bei der Mehrheit tragende Elemente entfernt, und ihnen ein Gewand verpasst, welche ich als "steril & eigensinnig" bezeichnen würde. Viele Stücke finden sich hier in einer Form wieder, dass man entweder positiv überrascht oder in einigen Fällen leider enttäuscht ist. Manchmal erreicht mich weder Musik noch übriggebliebener Text, nur einige Tracks scheinen im neuen "Kleid" eine ganz andere (zufriedenstellende) Atmosphäre zu vermitteln, wie man es von den Originalen gewohnt ist. Der Aufbau eines Bezugs wie zum Original war mir generell nur in wenigen Fällen möglich, der Text harmoniert teilweise wenig mit den neuen elektronischen Klängen, für mehr als zum Nebenbeihören werde ich dieses Album wohl nicht in den Player einlegen. Mein Gesamteindruck hat sich trotz hin und wieder hörens seit dem Release bisher nicht verändert. Einiges höre ich gerne, anderes wird auf Dauer langweilig und bei ganz wenigen war ich von Anfang an leicht enttäuscht. Natürlich sind auch ein paar hervorragende Songs dabei (dummerweise alle auf den unterschiedlichen CDs), wie z.B. "In your Room", "Route 66"... jedoch ist es schwer für mich ein Urteil zu fällen, da die Remixes insgesamt zwar nicht schlecht, aber für mich doch gewöhnungsbedürftig sind. Am besten selbst überzeugen und vorher reinhören.
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