Pressestimmen
De Vries zeichnet nicht nur ein Bild von Rembrandt, dem Getriebenen, der zu Rückzug wie Ausbrüchen neigt, der Opfer seiner Leidenschaften wird und als ›ergrauter, kindisch gewordener Maler‹ stirbt, sondern malt auch ein farbiges Zeitgemälde von Amsterdam im 17. Jahrhundert. Darunter mischt er viel großes Gefühl und kleine Lektionen über Leben und Liebe in schnörkellosen, simplen Sätzen – ein richtiger Schmöker also über den Künstler, dessen ›Visionen von Nacht und Gold‹ ihn nicht vor Abstürzen aller Art bewahrten: Mensch Rembrandt.
Eines der schönsten Bücher, die mir untergekommen sind. Wie eines der Gemälde des Meisters ist dieser Roman kompakt, atmosphärisch dicht, stimmungsvoll und fesselnd, in den Schilderungen voll von warmen Tönen ... Eine menschliche Geschichte, die, beginnend 1650 und endend mit Rembrandts Tod, auch ein Zeit- und Sittengemälde des Amsterdam im 17. Jahrhundert ist, wie man es sich eindrucksvoller, authentischer und lebendiger kaum vorstellen kann.
Kurzbeschreibung
Aus dem Niederländischen von Eva Schumann, nachbearbeitet von Heike Schwers
Das Amsterdam des 17. Jahrhunderts und das Leben des großen niederländischen Malers Rembrandt van Rijn werden in diesem packenden Roman lebendig: die große Liebe Rembrandts zu seiner Frau Saskia, die er in vielen Porträts verewigt, und später die zu seiner Haushälterin Hendrickje, seine großen Erfolge und schließlich seine Sammelleidenschaft, die ihn in den wirtschaftlichen Ruin treibt. Und die Kindheit und Jugend seines Sohnes Titus, der mit unschuldigem Blick so vieles sieht.
»Ich habe meine Liebe zur Kunst, meine Liebe zu Amsterdam und meine eigene Liebe zu meinem Vater in dem Buch beschrieben.« (Theun de Vries)