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Harenberg Lexikon der Religionen. Die Religionen und Glaubensgemeinschaften der Welt. Ihre Bedeutung in Geschichte, Alltag und Gesellschaft
 
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Harenberg Lexikon der Religionen. Die Religionen und Glaubensgemeinschaften der Welt. Ihre Bedeutung in Geschichte, Alltag und Gesellschaft [Gebundene Ausgabe]

Berthold Budde , Christine Laue-Bothen
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • ISBN-10: 361101060X
  • ISBN-13: 978-3611010606
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 19 x 6,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 761.613 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Harenberg Lexikon der Religionen beinhaltet acht durchaus selbstständige kleine "Bücher" über Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus, asiatische Religionen (zum Beispiel Taoismus, Shintoismus, Jainismus, Parsismus) und traditionelle Religionen in Afrika, Australien, Ozeanien, Nord- wie auch Mittel- und Südamerika sowie neue Religionen (auch Sekten) wie beispielsweise Scientology, Anthroposophie, Sonnentempler oder Sahaya Yoga. Der Harenberg Verlag hat hiermit ein lexikalisches Nachschlagewerk und Handbuch ebenso wie einen zur kursorischen Lektüre einladenden Wissensschmöker vorgelegt, dessen inhaltliche Quantität wie Qualität beeindruckt.

Der Aufbau der ersten fünf "Bücher" zu den großen Religionen ist identisch: Auf einen Überblick folgt "Geschichte und Gegenwart" einer Religion mit Kapiteln zu Grundzügen, Stiftern und Leitfiguren, Institutionen, Festen und Riten, Religion und Staat sowie Sonderformen, um nur einige zu nennen. Dem schließt sich jeweils ein eigenes alphabetisches Lexikon zu Personen, Begriffen, Orten und anderem an. Aufgelockert und veranschaulicht werden zahlreiche Gegenstände und Ereignisse durch historische wie aktuelle Fotografien von durchweg sehr guter Qualität mit erläuternden Bildunterschriften, Zeittafeln und Extra-Erklärungen oder Zitate in unterschiedlich großen Info-Kästen. Die "Bücher" über asiatische, traditionelle und neue Religionen folgen, abgesehen von der detaillierten Abhandlung zu Geschichte und Gegenwart, ebenfalls diesem Prinzip, erst handbuchartige Synthese, dann Lexikon, nur eben in Miniaturfassung.

Besonders hervorzuheben sind zum einen die Ausführungen über, zumindest vielfach für den westlichen Betrachter abseits seines Blick- und Interessenfeldes liegende indianische oder afrikanische Stammesreligionen wie die amerikanischer früher Hochkulturen. Zum anderen diejenigen über aktuelle religiöse Bewegungen und Glaubensgemeinschaften, denn sie vermitteln einen Eindruck des oft unbekannten, aber international wie regional bemerkenswerten Phänomens von Neugründungen, die häufig in direkte Beziehung zu einer ihnen kulturell nahe stehenden großen Religion zu setzen sind. Gerade dieser Abschnitt ist bei allen hier notwendigen religionshistorischen Abhandlungen, aussagekräftig für die Gegenwartsbezogenheit dieses Lexikons.

Fließtext wie Lemmata sind klar formuliert, konzise und ohne unnötige Schnörkel, und bei Personen- und Sachregister hat man selbst an die Kennzeichnung der Hauptstellen gedacht. Ein Literaturverzeichnis entweder als Abschluss oder zum jeweiligen Buch wäre wünschenswert gewesen, die unbedingte Aufteilung in Kleinstkapitel selbst im systematischen Teil schafft zuweilen inhaltlich künstliche Trennungen, Wiederholungen hätten vermieden werden können (zum Beispiel Bar Mizwa unter "Riten" und "A-Z") und Querverweise innerhalb der Lemmata wären häufig hilfreicher gewesen als bei einzelnen Überschriften. Aber das sind kleine Mäkeleien. Das Harenberg Lexikon der Religionen bietet auf über 1.000 Seiten Wissen pur über die Religionen der Welt, dazu über Kulturen und Geschichte. Ein hervorragendes Hilfsmittel für die erste Information. --Osseline Kind

Kurzbeschreibung

Das "Harenberg Lexikon der Religionen" informiert über die Welt des Glaubens

Andere Menschen zu verstehen ist die Grundlage jedes friedlichen Miteinanders. Das "Harenberg Lexikon der Religionen" will dazu beitragen, indem es die Grundsätze fremder Glaubensrichtungen erklärt, ihre Auswirkungen auf das tägliche Leben erläutert und damit Verständnis füreinander schafft.

Lesebuch und Lexikon in einem - so lautet das Konzept des neuartigen Nachschlagewerks aus dem Hause Harenberg Verlag: Jede Religion wird in zwei Teilen dargestellt. Einem reich bebilderten und durch zahlreiche Zusatzinformationen (Tabellen, Karten, Dokumente, Glossare, Kurzbiografien) angereicherten Übersichtsartikel zur Geschichte und Gegenwart der jeweiligen Religion folgt ein Lexikon, das von A bis Z alle für diese Religion relevanten Begriffe erläutert. Zu den Gliederungspunkten gehören Begriffe und Bedeutung, Grundzüge des Glaubens, Götter und Symbole, Chronologien, Stifter und Führer, die bedeutendsten Schriften, heilige Stätten, Feiertage, Feste und Riten, wichtige Institutionen sowie abweichende Richtungen. Ein komplexes Verweissystem verknüpft die einzelnen Buchteile miteinander. Darüber hinaus führt das umfangreiche Register ohne Umweg zu gesuchten Informationen.

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Wörter" lautet ein deutsches Sprichwort. Die 1000 überwiegend farbigen Bilder im "Harenberg Lexikon der Religionen" wiegen demnach noch einmal 1000 Buchseiten auf, indem sie veranschaulichen, was in den Texten erläutert wird. Allen Bildern sind ausführliche Legenden beigestellt, die den Blick auf das Besondere des Gezeigten lenken und den religiösen Hintergrund erklären. So ist das Lexikon zugleich ein Bildband mit 1000 Einblicken in die Welt des Glaubens. Wiederkehrende Elemente in Text und Bild strukturieren jede Religion und ermöglichen einen schnellen Vergleich.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Informativ und lesenswert! 22. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Schöne an diesem Buch ist, daß es eben kein reines Lexikon ist, in welchem lediglich stichwortartig die wichtigsten Begriffe aufgelistet werden, sondern es auch aus längeren, einleitenden Artikeln besteht, in welchen das jeweils Wesentliche der Religion dargestellt wird. Die durchweg wunderschöne Bebilderung lockert den nur auf den ersten Blick trockenen Stoff zudem auf. Sehr gut gefällt mir, daß nicht nur die 5 Weltreligionen besprochen werden, sondern auch umfassend über tradionelle Glaubensrichtungen berichtet wird. Ein besonderes Augenmerk wurde von den Autoren auf den jeweiligen Einfluß der Religion auf den Alltag der Gläubigen gelegt, so daß ein unmittelbarer Aktualitätsbezug hergestellt wird. Insgesamt ist es wohl eher ein Nachschlagewerk für den interessierten Laien, denn für den studierten Experten.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der insgesamt sehr kenntnisreiche Buddhismus-Teil des Lexikons weist leider einige kleinere Ungenauigkeiten auf, auf die im Folgenden hingewiesen werden soll. Die Terminologie, die für einige zentrale Lehrbegriffe des Buddhismus gewählt wurde, ist teilweise etwas eigenwillig, wird vom Herausgeber aber mit nachvollziehbaren Argumenten philologisch begründet. Er versucht, auf den ursprünglichen Sinn der Pali-Worte zurückzugehen und spricht daher von 'Freiort' statt von 'Zuflucht', 'trefflicher Achtsamkeit' (samma sati) und 'inneren Zwängen' statt von 'kleshas' (Befleckungen).
Bei den Bildunterschriften der zahlreichen Abbildungen und in dem zweiseitigen Einleitungstext haben sich jedoch einige bedauerliche Fehler eingeschlichen.
So steht S. 632 folgende merkwürdige Aussage: 'Im Mittelpunkt steht die Befreiung der Menschen von allen Fesseln der Existenz auf dem Achtfachen Pfad zum Nirwana. Insofern ist der Buddhismus eine Form der Esoterik, die zugleich eine maßgebliche Orientierung für die Bewältigung der irdischen Existenz zum Inhalt hat.' Da der Begriff 'Esoterik' in der Umgangssprache heute weitgehend negativ verwendet wird, und in der Vergangenheit von Theosophen u.a. mit dem Etikett 'esoterischer Buddhismus' viel Unfug getrieben wurde, ist diese Formulierung bedenklich. Der Name des bekannten Theravada-Meisters Ajahn Chah wird falsch als 'Ajahn Waan' geschrieben, auf Seiten 697 und 699 wird das ursprünglich dort stehende, wichtigste dritte Daseinsmerkmal weggelassen, beim Bild auf S. 756 wird der (männliche) Buddha Vajradhara als 'Göttin der Weisheit' bezeichnet. S. 635 wird der zweite Dalai Lama auf einmal zum 'bedeutendsten tibetischen Priesterfürst' - dabei war es erst der 'Große Fünfte', der die politische Macht über ganz Tibet übernahm. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das Bild überhaupt einen der Dalai Lamas zeigt, wahrscheinlich handelt es sich eher um eine Statue von Tsongkhapa. Das Bild auf S. 702 ist seitenverkehrt. Unhaltbar ist die Bildlegende auf S. 746 (Stupa von Swayambunath): 'Auf einem Hügel westlich von Kathmandu fand der legendäre Patriarch Mañjushri einst die Lotusblüte.' In der nepalesischen Legende ist vielmehr davon die Rede, dass der Bodhisattva Mañjushri das ursprünglich geschlossene und von einem See bedeckte Kathmandu-Tal mit einem Schwertschlag nach Süden geöffnet habe, so dass das Wasser abfließen und das Tal besiedelt werden konnte.
Bedauerlich ist auch, dass der tantrische Buddhismus als 'Dritte Drehung des Rades der Lehre' bezeichnet wird. Das entspricht nicht dem traditionellen Sprachgebrauch, der als 'Dritte Drehung' eine besondere Kategorie von Mahayana-Sutren bezeichnet, in denen die Nur-Geist-Lehre (Cittamatra) verkündet wird, wie z.B. im Lankavatara-Sutra oder dem Samdhinirmocana-Sutra. Die tantrische Überlieferung wird in Asien normalerweise nicht als eigene 'Raddrehung' bezeichnet.
Ähnliche Fehler haben sich auch in den Hinduismus-Teil eingeschlichen, so steht z.B. im Artikel über die Göttin Kâlî auf S. 600: 'auf ihrem Körper tanzt ihr Gatte Shiva' - ganz im Gegenteil, Kâlî steht stets triumphierend auf dem reglosen Shiva. Die Figur, die der tanzende Shiva zu Boden drückt, ist nicht Kâlî, sondern ein Zwerg, der Unwissenheit symbolisiert.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Fehler bei einer Neuauflage ausgebessert werden. Abgesehen von diesen kleineren Fehlern enthält der Buddhismus-Teil viele nützliche Informationen, die in den bisher auf Deutsch erschienenen Buddhismus-Lexika noch nicht zu finden waren.
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