Pressestimmen
"Frateantonio hat mit ihrer systematischen Auswertung der Quellen eine überzeugende Interpretation der Periegese vorgelegt. Hervorzuheben ist, dass die theoriegeleitete Argumentation aufgrund der klaren und verständlichen Sprache, die sich keinem Jargon verpflichtet, immer nachvollziehbar bleibt."Claudia Horst in: H-Soz-u-Kult, 09.08.2010
Kurzbeschreibung
Christa Frateantonio untersucht mit einem neuen Forschungsansatz die Periegese - Pausanias 'historisch-geografische Beschreibung Griechenlands' - unter der Prämisse, dass es sich um kaschiertes Städtelob (beziehungsweise Städtetadel) handelt. Die Autorin weist zur Begründung auf eine gezielte 'Verrätselung' der Periegese hin, die sie in profunden Textuntersuchungen aufdeckt. Die zum Teil bisher ungeklärten Strukturen des Werks führt Frateantonio auf rhetorische Beschreibungsprinzipien zurück, die sie in ihrem Verhältnis zum kulturellen Kontext der Zweiten Sophistik untersucht.