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Religion als Risiko. Geist, Glaube und Gehirn.
 
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Religion als Risiko. Geist, Glaube und Gehirn. [Taschenbuch]

Detlef B. Linke
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 2 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349961488X
  • ISBN-13: 978-3499614880
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 378.280 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Detlef Linke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein anspruchsvoller Essay zu den Zusammenhängen von Glaube und GehirnObwohl viele Fähigkeiten des Menschen bestimmten Hirnarealen zugeordnet werden können, ist dies für abstrakte, komplexe Gefühle wie Liebe, Hass oder Glauben ungeklärt. Anlässlich des 11. September 2001 untersucht Detlef B. Linke, welchen Einfluss Sprachstruktur, Gewalt, Nahtodeserfahrung und Sexualität auf das religiöse Empfinden von Menschen ausüben und wie sich dies hirnphysiologisch niederschlägt.

Über den Autor

Detlef Linke ist Mediziner und Professor für Klinische Neurophysiologie und Neurochirurgische Rehabilitation an der Universität Bonn.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
74 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Kaum zu glauben, daß dieses Buch bei einem renomierten Verlag und in einer Reihe erschienen ist, die sonst für Qualität bürgt.
Dem Autor sei zugestanden, daß er eine gute Absicht verfolgt, nämlich die,den Ursachen religiöser Erfahrung und des religiösen Fanatismus auf den Grund zu gehen. Außerdem sei ihm zugestanden, daß er eine interessante Frage aufwirft: er versucht zu klären, wie beides (Religion und Fanatismus) im Gehirn verankert ist. Es bleibt jedoch bei der guten Absicht; an der Behandlung seines Themas ist der Autor auf ganzer Linie gescheitert.
Erstens bleibt der Autor in einer unbefriedigenden Vagheit stecken. Jede Aussage ist mit so vielen "Vieleichts" und "Möglicherweises" qualifiziert, daß sich am Ende gar nicht ergibt, welche These das Buch eigentlich zu verfechten hofft. Diese Vagheit hat ihre Gründe. Zweitens nämlich mangelt es durchgehend an Beweisen - und selbst an soliden Begründungen - für aufgestellte Behauptungen. Statt solider Argumentation findet der Leser vorwiegend freudianischen Jargon. Wo Wissenschaft sein sollte, ist Geschwätz.Das Buch wimmelt nur so von leeren Phrasen: "Wenn ein Mensch stirbt, stirbt der andere mit. Für die Spiegelneuronen ist es dasselbe, ob ich oder der andere stirbt." (Von der falschen Grammatik einmal abgesehen, handelt es sich hier um ein grundsätzliches Mißverständnis der Theorie von den Spiegelneuronen). Oder: "Wer in die Tiefe des Mandelkerns hinabsteigen will, hat eine harte Nuss zu knacken. Der Mandelkern ... ist eine Struktur im Schläfenlappen des Gehirns..."
Um daß Maß voll zu machen, ist das Buch auch noch in einem jämmerlichen Deutsch verfaßt. Grammatische Fehler, eine Häufung von wild gemischten Metaphern und ein beherzter Griff in die ideomatische Mottenkiste werfen die Frage auf, ob der Verlag eigentlich keine Lektoren mehr beschäftigt.
Gott, in welcher Region des Gehirns er auch immer angesiedelt sein mag, bewahre uns vor solchen Büchern.
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25 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das neue Buch von Professor Linke stellt in Form tausender Mosaiksteinchen, welche zu dreizehn Themenblöcken gebündelt sind, ein faszinierendes Bild philosophischer, religöser und religionswissenschaftlicher Zusammenhänge vor. Scheinbare Tatsachen werden vorsichtig hinterfragt vor dem Hintergrund von Hinweisen, die sich aus aktuellen neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen ergeben. Alles wird in sorgfältig formulierten Thesen zu Diskussion gestellt, bzw. als Anreiz für weitere Forschungsthemen vorgeschlagen. Das sehr persönlich formulierte Hauptziel ist die weltweite Implementierung eines "Du sollst nicht töten".
Insgesamt lässt das Buch die Möglichkeit, auf viele gestellte Fragen persönliche Antworten zu finden ohne Denkfaulheit durch das Liefern von Patentrezepten Vorschub zu leisten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Die Botschaft hör ich wohl!" - und auch die gute Absicht, die ja schon im Titel verkündet wird. Mit großer Spannung nahm ich also diese Buch zur Hand. Doch welch eine ärgerliche Enttäuschung schon nach den ersten Seiten. Da macht ein Professor für klinische Neurophysiologie und neurochirurgische Rehabilitation sich auf, um die spannenden Beziehungen zwischen den Religionen und den Gehirnfunktionen zu klären. Speziell will er verständlicher machen, WARUM da die sattsam bekannte Wechselwirkung zwischen den blutigen Verirrungen in allen Religionen und den mörderischen Abgründen in der menschlichen Seele besteht. Die Absicht ist also durchaus aufklärerisch. Doch herausgekommen ist eine professorale ermüdende Abhandlung voller Allgemeinplätzen und ohne Biss. Nicht genug, dass der Autor mit seinem großen bildungsbürgerlichen Wissen hausieren geht und versucht, tiefsinnig zu wirken, ohne jedoch einen sinnvollen Zusammenhang herzustellen. Es wimmelt auch noch so von ärgerlichen grammatischen Fehlern und abenteuerlichen Satzkontruktionen. Jeder Deutschlehrer würde verzweifeln und eine sechs geben, also "ungenügend". Hat die Lektorin das Buch überhaupt gelesen? Das Buch hat über 300 Seiten. Ich gab bereits auf Seite 36 auf. Schade um die Zeit, schade um das Geld.
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