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Religion in Geschichte und Gegenwart: Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft
 
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Religion in Geschichte und Gegenwart: Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft [Broschiert]

Hans Dieter Betz (Hrsg.) , Don S. Browning (Hrsg.) , Bernd Janowski (Hrsg.) , Eberhard Jüngel (Hrsg.)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Broschiert: 9046 Seiten
  • Verlag: UTB, Stuttgart; Auflage: 4., vollständig neu bearb. Aufl. (8. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825284018
  • ISBN-13: 978-3825284015
  • Größe und/oder Gewicht: 52,6 x 30 x 23,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 257.511 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ohne Zweifel wird das editorisch vorzüglich gearbeitete und typographisch ausgezeichnet ausgestattete Werk zum unentbehrlichen Hilfsmittel sowohl für alle akademischen Theologen und Pfarrer als auch für alle Kulturwissenschaftler - und darüber hinaus für jeden gesitig Interessierten werden. Auf die weiteren Bände dieses modernsten theologischen Nachschlagewerkes darf man gespannt sein." Dirk Fleischer in Kirchliches Amtsblatt der Evangelischen Kirche von Westfalen 5, 30.5.2003, S. 179.

Kurzbeschreibung

Die RGG4 bietet in lexikalischer Form in 15.665 Artikeln und Teilartikeln einen fundierten Überblick über Religion und Religionen, wie sie gelebt und gedacht wurden und werden. Sie zeigt den neuesten Forschungsstand in geographischer und konfessioneller Weite, dargestellt von 3.972 ausgewiesenen Kennern der jeweiligen Materie aus 74 Ländern. Das Handwörterbuch besteht aus 8 Teilbänden und einem Registerband, der das Werk nach weiteren Suchbegriffen erschließt. "Ohne Zweifel wird das editorisch vorzüglich gearbeitete und typographisch ausgezeichnet ausgestattete Werk zum unentbehrlichen Hilfsmittel sowohl für alle akademischen Theologen und Pfarrer als auch für alle Kulturwissenschaftler - und darüber hinaus für jeden geistig Interessierten werden. Auf die weiteren Bände dieses modernsten theologischen Nachschlagewerkes darf man gespannt sein.

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43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neues im alten Gewand 27. Oktober 2008
Von Ulrich Hartmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Die vierte Auflage der RGG liegt nun in einer zwar auch nicht spottbilligen, aber bezahlbaren kartonierten Studienausgabe vor, die sich nur durch den Einband von der Originalausgabe unterscheidet und für den Hausgebrauch vollauf genügt. Es ist lobenswert, daß dies so kurz nach der Vervollständigung des Lexikons der Fall ist: der letzte Band erschien im Jahr 2005.
Schon beim ersten Aufschlagen wird deutlich, daß sich diese Ausgabe in der Tradition ihrer Vorgängerinnen sieht: die Gestaltung hat man von der RGG3 übernommen. Man findet am Anfang jedes Artikels eine Gliederungsangabe, am Ende - hilfreich! - weiterführende Literatur und den Namen des Verfassers. Bilder und Karten werden sehr sparsam eingesetzt. Bei den Verfassern handelt es sich durchweg um ausgewiesene Fachleute auf dem jeweiligen Gebiet, und so erhält man in der Regel verläßliche und präzise Informationen auf knappem Raum. Im Vergleich zur RGG3 hat man das Wort "Religion" im Titel in seiner umfassenden Bedeutung wichtiger genommen; vor allem Judentum und Islam werden ausführlich bedacht, aber auch viele andere Bereiche, die mit Religion zusammenhängen. (Zum Stichwort "Tier" gibt es acht Spalten, zu "Paul Tillich" nur zwei!) Ausgangspunkt ist aber die deutsche evangelische Theologie. Auch darin bleibt sich die RGG treu. Auffallend ist, daß viele Abstrakta ("Versorgung", "Verstand", "Verstehen"...) aufgenommen sind.
Nicht immer ist die Stichwortauswahl nachvollziehbar: Es gibt einen Artikel "Targumim-Forschung", aber keinen zu "Targum". Gänzlich verzichtet hat man auf Artikel zu noch lebenden Personen. (Man stelle sich vor, in der RGG3 würden Karl Barth und Rudolf Bultmann nicht behandelt!) Man findet Viktor, aber nicht Carl Friedrich v. Weizsäcker, Johannes Paul I., aber nicht II. Hier war man etwas übervorsichtig, und so fehlen wichtige Informationen bzw. der Benutzer muß sie mit Hilfe des Registers zusammensuchen. Das schreit nach einem Ergänzungsband. Verwirrend sind teilweise die gewählten Schreibweisen: Warum hat man für viele hebräische Namen und Begriffe weder die deutsche noch die wissenschaftliche Umschrift gewählt, sondern die englische, und das noch nicht einmal konsequent? Die jüdische Talmudschule wird "Jeshiva" geschrieben; ein Angelsachse würde "Yeshivah" schreiben, ein Deutscher "Jeschiwa"; was soll diese Mischung? Für russische Namen hat man (nicht immer; und auch hier wechselt die Umschrift oft mitten im Wort!) die wissenschaftliche Schreibweise gewählt (Dostoevskij statt Dostojewski). Sie zu lesen, erfordert Slawistik-Kenntnisse, die man bei Theologen nicht voraussetzen darf.
Solche Dinge sind ärgerlich. Trotzdem kann man für dieses Werk dankbar sein, und es wird an vielen Stellen gute Dienste leisten.
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