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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute Zusammenfassung von Pink Floyd in ihren Kindertagen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Relics (Audio CD)
EMI machten für das Schaffen der Pink Floyd in den Sechziger Jahren ein gutes Resümee: "Relics" ist ein guter Titel für alle Sammler, die das frühe Schaffen der Floyd auf einer CD zusammengefaßt sehen wollen. Der jahrelange Konzertklassiker "Careful With That Axe Eugene" ist hier in der Studioversion zu hören wie das ebenso legendäre Free- Rock- Stück "Interstellar Overdrive". Natürlich sind die ersten beiden Singles der Band auf "Relics" vertreten: "Arnold Layne" - die Hymne über den Kleiderfetischisten - und die Huldigung des Floyd- Begründers Syd Barrett an seine Märchenprinzessin "See Emily Play". Von den folgenden (erfolglosen) Singles sind hingegen nur die B- Seiten vorhanden: Rick Wrights "Paintbox" ist wie eine charmante Verbeugung vor leichtgewichtigen amerikanischen jazzangehauchten Popschlagern ganz im Sinne von seinem Idol Cole Porter, während "Julia Dream" eine verträumte Ode an versponnene Kinderwelten darstellt. Neben Auskopplungen aus den ersten drei Alben enthält "Relics" das bis dato unveröffentlichte "Biding My Time", mit gemütlich- trägen Posaunensoli im Bluesschema der ideale atmosphärische Hintergrund zu gemächlich- faul verregneten Sonntagnachmittagen.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastischer Ausflug in frühe Floyd-Tage,
Von
Rezension bezieht sich auf: Relics (Audio CD)
Während der Aufnahmen zu "Meddle" saßen Roger Waters, Nick Mason, Rick Wright und David Gilmour im Studio und ließen ihre musikalische Vergangenheit für eine Kompilation-LP Revue passieren. Etliche interessante und für "Relics" geplante Titel fielen leider unter den Tisch, so z.B. "Scream Thy Last Scream", einer der letzten Titel, den sie noch in der alten Besetzung mit Syd Barrett aufnahmen, aber aus Respekt zurückhielten.Dennoch wurde "Relics" ein spannender Trip, der noch heute hörenswert ist. Es beginnt mit der Hitsingle "Arnold Layne", der 1967 ein Achtungserfolg wurde. Der Text ist klasse! Es folgt die Albumversion von "Interstellar Overdrive", einem ihrer damals populärsten und abgedrehtesten Tracks auf der Bühne. "See Emily Play" war die zweite Single, ein feiner Popsong, gefolgt von Rick Wrights Träumereien aus der Kindheit: "Remember A Day". Die erste Seite der Original-LP hört mit der Single-B-Seite "Paintbox" auf, ein eigentlich nicht schlechter Titel der - so Pink Floyd selber - leider miserabel produziert wurde. Die Single "Julia Dream" war der erste Floyd-Song, auf dem David Gilmour gesungen hat. Der atmosphärisch dichte und geisterhaft anmutende Track gehört meines Geschmackes nach zu ihren schönsten frühen Studio-Aufnahmen. Die Rückseite der Single "Point Me At The Sky" war eine Studiofassung von "Careful With That Axe, Eugene", der in dieser Fassung nur auf "Relics" zu finden ist (abgesehen von der Original-Single). Zwar ist er nicht ganz so kraftvoll wie die zahlreichen Live-Versionen, dennoch sehr hörenswert. Es folgen zwei Titel aus dem Soundtrack zum Film "More", das stimmungsvolle "Cirrus Minor" und die Rocknummer "The Nile Song" - für Pink Floyd-Verhältnisse ziemlich hart! "Biding My Time" (ursprünglich "Worktime") war ein Überbleibsel aus ihren "The Man/The Journey"-Suiten, die Ende der 60er als konzeptionelles Showspektakel aufgeführt wurden. Es ist ein ungewöhnlicher Track, der langsam beginnt und plötzlich irgendwie Dixieland-Swing-mäßig losjammt, mit Trompete! "Bike" schließlich ist eine Art verdrehtes Liebeslied von Syd Barrett, das in einem chaotischen Geräuschehagel endet und den perfekten Abschluß von "Relics" bildet. Für Sammler möchte ich nur noch kurz erwähnen, daß die Original-LP "stereofizierte" Varianten der in mono aufgenommenen Songs "Arnold Layne" und "See Emily Play" enthält, die remasterte CD hat die ursprünglichen Abmischungen, was aber wirklich nur für Sammler interessant ist. Das Cover ist ein Knüller! Für die Original-LP zeichnete Nick Mason eine Art fantastischer Musikmaschine. Es lag nahe, für die remasterte CD das utopische Ding nachzubauen und farbig abzubilden. Köstlich! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wunderbare, frühe Pink Floyd !,
Von hirnlego (graz.at) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Relics (Audio CD)
Auch wenn hier (laut Albumtitel) die Raritäten der Band aufgetischt werden - diese CD enthält zugleich die Quintessenz, die Pink Floyd in den frühen 70ern ausgemacht hat.Beginnend und endend mit recht schrägen Kompositionen, die nicht die klassische PF-Düsternis ausströmen, aus der Feder Sid Barrett "Bike" und "Arnold Layne", das von einem Mann mit einem seltsamen Hobby handelt - er sammelt nämlich fremde Kleidung, und hat die Konsequenzen dafür zu tragen - bewegen sich die Kompositionen durch allerlei psychedelische Gefilde, etwa bei langen Improvisationstracks wie 'Overdrive' oder 'Careful with that Axe'. Persönliche Highlights für mich sind drei Liebeslieder von Roger Waters - einerseits die "Schnulze" 'Julia dream', ein Lied über die 'Königin seiner Träume', der rockige 'Nile Song', wo er seine unerreichbare Traumfrau in den Fluten des Nil erblickt - allerdings kommt er ihr nicht näher. (VOIVOD haben übrigens 20 Jahre später auf 'The outer Limits' eine ausgezeichnete Coverversion dieses Liedes produziert), und schließlich das bluesige 'Biding my time', wo er verdientermassen den Abend 'im Licht und der Liebe ihrer Augen' verbringen darf. Das ist gut, boah ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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