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Relic: Museum der Angst
 
 
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Relic: Museum der Angst [Taschenbuch]

Douglas Preston , Lincoln Child , Thomas A. Merk
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: 1. (1. April 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426603586
  • ISBN-13: 978-3426603581
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.817 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Museum of Natural History in New York findet man zwei grausam zugerichtete Leichen. Da man kurz vor der Eröffnung einer Ausstellung steht, will die Museumsleitung nicht viel Aufhebens um die beiden Toten machen. Doch dann werden weitere verstümmelte Leichen entdeckt, die immer von einem seltsamen Gestank begleitet werden.

carpe.com

Alles beginnt wie in einem ganz gewöhnlichen Krimi -- sofern man es als normal empfindet, wenn zwei kleine Jungen in einem Museum auf brutalste Weise ermordet werden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn es fehlt nicht nur der Täter, sondern auch jegliches Motiv. Es bleibt jedoch nicht bei diesen beiden Morden, das Naturhistorische Museum von New York scheint plötzlich zu einem gefährlichen Aufenthaltsort geworden zu sein und die Angestellten beginnen, über ein Museumsmonster zu munkeln, das in den Kellern umherschleichen soll...

Dummerweise steht das Museum kurz vor der Eröffnung einer großangelegten Sonderausstellung, von der die Leitung sich verspricht, dass sie dem Museum aus seinen finanziellen Schwierigkeiten heraushelfen kann; daher käme es ausgesprochen ungelegen, wenn es bis zur Aufklärung der Verbrechen geschlossen werden müßte. Diese Ausstellung zum Thema "Aberglauben" soll ein Publikumsmagnet werden, und sie umfasst ein paar äußerst seltene Stücke, die das Museum auf seltsamen Umwegen erreicht haben und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Sie stammen von einer unglückseligen Expedition im Amazonasgebiet, die der Anthropologe Whittlesey einige Jahre zuvor unternommen hatte. Whittlesey gilt seither als verschollen, und der Rest der Expeditionsteilnehmer kam auf dem Rückweg bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Lediglich ein paar Kisten mit Fundstücken erreichten das Museum irgendwann doch noch und standen seither unausgepackt in einem Kellerraum, bis man sich ihrer bei der Zusammenstellung der Ausstellungsstücke erinnerte.

Das Relikt ist eine merkwürdige Mischung aus Krimi, Science Fiction und Horror, ein Buch, das man nicht lesen sollte, wenn man zu Angst in der Dunkelheit neigt. Die Kulisse, vor der es spielt, ist großartig: Das American Museum of Natural History in New York ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt, das u.a. auch eine anthropologische Abteilung umfasst. Dort schreibt Margo Green gerade an ihrer Doktorarbeit, als die Morde passieren. Ihr Doktorvater ist der Evolutionsbiologe Professor Frock, ein eigenwilliger Wissenschaftler, der überzeugt ist, dass die Evolution immer wieder einmal eine groteske Art hervorbringt, die alle anderen Arten verdrängt und zu den großen, aus der Erdgeschichte bekannten Aussterbeereignissen führt. Dann ist da noch Gregory Kawakita, der ehrgeizige junge Biologe, der ein Computerprogramm zum Vergleichen von genetischen Codes geschrieben hat, mit dem man schließlich dem vermeintlichen Museumsmonster auf die Spur kommen will. Dem FBI-Agenten Pendergast bleibt nichts anderes übrig, als sich der Mitarbeit dieser Wissenschaftler zu versichern, als er bei seinen eigenen Ermittlungen nicht mehr weiterkommt. Von der Museumsleitung kommt keine Unterstützung, da diese die Vorkommnisse aus wirtschaftlichen Gründen am liebsten herunterspielen würde.

Den Autoren ist es gelungen, die drei Genres recht geschickt miteinander zu verknüpfen. Heraus kam ein Buch, das sicher niemals einen Literaturpreis gewinnen wird, aber äußerst spannend geschrieben ist, so dass man es kaum aus der Hand legen wird, wenn man es einmal angefangen hat. Mit anderen Worten: Es ist nichts für schwache Nerven. Die Idee, die Handlung in ein tatsächlich existierendes Museum zu verlegen, trägt sicher auch zur besonderen Atmosphäre dieses Romans bei. Wer gern Naturkundemuseen besucht, wird schon aus diesem Grund auf seine Kosten kommen und beim nächsten Besuch in seinem Lieblingsmuseum vielleicht unwillkürlich auf die sich nähernden Schritte des Museumsmonsters lauschen...

Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein spannendes Lesevergnügen mit einigen originellen Ideen und einem Schluss, der eine Fortsetzung unumgänglich erscheinen lässt. --Monika Hübner


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Okay, Leute, ich muss das jetzt einfach mal raus lassen...
Ich weiß nicht, wie oft ich das Buch schon gelesen habe (4mal? 6mal?), aber das erste Mal war schon vor fünf Jahren oder so, noch bevor diese dumme Verfilmung rauskam. Eigentlich bin ich nicht so dieser Thriller-Typ, aber die Story klang interessat, irgendwie so ganz ungewöhnlich und bizarr und ich dacht mir: okay, nimmste mal mit.
Die Spannung setzt hier nicht gleich am Anfang ein, vielmehr steigert sie sich von Seite zu SEite, erst langsam, dann immer schneller, bis schließlich alles schlag auf Schlag geht. Das letzt Drittel des Buches ist so dramatisch, dass der Puls beim Lesen ununterbrochen auf hundertachtzig ist.
Das Bemerkenswerte aber an Preston und Childs Meisterwerk (kein anderes ihrer Bücher ist auch nur annähernd so gut) ist aber wohl, dass die Story bei aller Abgedrehtheit, die eigentlich in ihr steckt, stets immer noch so geschildert wird, dass man beim Lesen ein eigentümliches Gefühl der Realitätsnähe erhält, das fast schon unheimlich ist.<Brutal und reißerisch? Ja. Aber so unglaublich spannend, dass man nach der Lektüre keine Fingernägel mehr hat, die sind nämlich abgekaut.
LESEN! und zwar JEDER, egal ob Krimi-Süchtiger, SF-Freak oder Fantasy-Narr. Das hier ist absolute Oberklasse!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "stbause"
Format:Taschenbuch
Dieser Roman beinhaltet im Grunde alles, was der Liebhaber der oben erwähnten Genres in einem guten Buch zu finden hofft. Eine spannende Geschichte, deren Plastizität dem Leser an vielen Stellen förmlich ins Auge springt. Das Auffinden der Leichen und später dann die „Ermordung" diverser Figuren wird recht anschaulich und ohne falsche Scham facettenreich beschrieben. Die Charaktere sind überzeugend und glaubhaft gezeichnet. Hier ist mir ganz besonders der aus dem Süden der Vereinigten Staaten stammende FBI-Agent ans Herz gewachsen. Seine stoische Art, mit den Intrigen in seinem Job und auch in diesem Fall umzugehen, aber auch seine Zielgenauigkeit bei der Suche nach einer Lösung des Problems empfand ich beeindruckend. Auch die weibliche Hauptfigur, die eher unwillig in diese Geschichte hineingeratene Doktorandin ist ein positives Beispiel dafür, wie man Figuren in einer Geschichte anlegen sollte.
Trotzdem war der Lesegenuss nicht ganz ungetrübt. Das für mich größte Problem waren die zu Beginn zu viele eingeführten und oftmals schnell wieder verschwundenen Personen. Dies ist ziemlich ermüdend, vor allem, wenn die Story erst langsam in Fahrt kommt. Dafür dann aber umso heftiger. Vielleicht lag das anfängliche Problem aber auch daran, dass es bereits eine Verfilmung gibt, und man deshalb die Grundzüge der Geschichte bereits kennt.
Fazit: Hat man sich erst mal richtig in das Buch „hineingelesen", dann ist es ein Vergnügen. Spannend, überzeugend, größtenteils logisch und mitunter sogar humorvoll. Und am Ende kommt dann noch eine große Überraschung, die zu verraten ein Sakrileg wäre. Mit Sicherheit nicht das letzte Buch dieses Autoren-Duos.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Boehm
Format:Taschenbuch
Ein Museum, ein Mörder und ein absolut genialer FBI-Agent. Die Zutaten reichen dem Autor-Duo Preston/Child um einen der besten Wissenschaftsthriller zu schreiben, den ich gelesen habe.

Ein Mörder treibt im NewYorker Museum sein Unwesen und hält die dortige Polizei und vor allem die Museumsleitung auf Trab. Eine große Ausstellungseröffnung steht bevor und die Leichen passen nun gar nicht ins Bild der öffentlichen Ordnung. Die Eröffnung steht auf der Kippe und nun tritt Special Agent Pendergast auf den Plan.

Pendergast ist einer der Besten Romanfiguren, die ich kenne. Man denkt, man kennt ihn schon Jahre lang und kann alle seine Verhaltensweisen nachvollziehen: exzentrisch, ander und genial. Daneben Lieutenant D'Agsota, der ebenfalls einen gut gezeichneten Charakter hat und die Stimmung ein wenig in die Luft heben kann.

An einigen Stellen erinnert das Buch eheran einen Science-Fiction-Roman was der Spannung und der Qualität keinerlei Abbruch tut. Einige heitere Kommentare von Polizisten oder Museumswärten lassen einen selbst an den spannendsten Stellen schon mal schmunzeln und man freut sich aufs Weiterlesen.

Bisher der beste Roman von Douglas Preston und Lincoln Child und mit Sicherheit nicht der Letzte. Die beiden haben mich absolut in Ihren Bann gezogen und ich freue mich auf die Fortsetzung Attic
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Da ich schon lange nach guten Horrorbüchern suche ( die aber nicht zu brutal sein dürfen), habe ich mich
gewundert, daß mir dieses Buch erst jetzt aufgefallen... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Angie Bookheart veröffentlicht
Spannend.
Mein erstes Werk von Preston / Child und einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Absolute Empfehlung für Leser, die einen klitzeklitzekleinen Schuß Fantasy... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Mentalspagat veröffentlicht
Fantastisch
Im Grunde, ist ein Buch, wenn es gut ist von mir je nach der Seitenanzahl innerhalb von 1-2 Tagen gelesen, ABER Relic, hatte ich innerhalb von einem Tag durch. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Contessa veröffentlicht
spannend und unheimlich
Spannend und unheimlich, aber es bleibt der dringende Wunsch nach mehr!!
Und da Preston/Child ziemlich regelmäßig "abliefern", kann man sich auf jeden weiteren Band... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Leseratte veröffentlicht
Unterhaltsam
Im Museum of Natural History werden die verstümmelten Leichen zweier Jungen gefunden. Ein Fall für Agent Pendergast, auch wenn er sich, wie so häufig,... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Gerda veröffentlicht
TOP, WIE IMMER!!!
Ich finde das Buch ausgesprochen gut. Es ist sehr kurzweilig und die Spannung steigt mit jedem Kapitel. Der Schluss hat mir am besten gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von NoAmazon veröffentlicht
Das mit Abstand beste Buch von Lincoln/Child!!
Ich habe die alte Ausgabe von Relic vor einigen Jahren auf einem Bücherflohmarkt entdeckt. Es war schon recht zerfleddert, aber der Klappentext klang recht spannend, also habe... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Virgola veröffentlicht
Top
Das Buch ist wohl nicht umsonst verfilmt worden. Es ist ein sehr spannendes Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann. Es ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Pixie veröffentlicht
Spannend, aber etwas medioker
Im Museum geht's zu: Rätselhafte Morde lassen an einen Serienkiller denken. Und tatsächlich: nach und nach verschwinden Personen, grausam zugerichtet tauchen sie als... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von avvocato veröffentlicht
Pendergast in Kinderschuhen
In den bisher von mir gelesenen Bändern der Pendergast-Reihe hatte die Spannung die Nase vorn. Lincoln/Child beherrschen es meiner Meinung nach bis ins kleinste Detail... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Cogito ergo sum veröffentlicht
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