Flügellahme Komödie, die das Leben eines Selbsthilfe-Autors auf den Kopf stellt, als er seine leiblichen Eltern kennenlernt. Die versierten Darsteller albern sich durch ein Drehbuch, das im Wesentlichen aus zwei Hillbilly-Karikaturen besteht. Da der Verfasser auch als Regisseur fungierte, pendelt die einfallslose Inszenierung zwischen Klamauk und Krampf; abgerundet durch Szenenbild und Photographie unter TV-Mittelmass. Nerviger als die platte Handlung ist nur noch das Frauenbild, welches weibliche Figuren in die zweite Reihe verweist. Eine altbackene Billig-Produktion mit vorhersehbarem Ausgang, die das wahre Potential der Schauspieler nicht zu nutzen weiss und einen allenfalls leidlich unterhält.
Hätte man auf die Szene mit dem Vibrator verzichtet, wäre das zähe Machwerk wenigstens jugendfrei geblieben.