Eine nach Idee und Umfang erst- und einmalige Reitlehre in der zweitausendjährigen Überblickszeit europäischer Reitkultur. Aus ungefähr zweihundert Klassikern zur Reitkunst werden die bedeutendsten Aussagen und Erkenntnisse geordnet. Etwa 50 Themen sind in entsprechenden Kapiteln zusammengefügt, wobei getreu dem Titel die besten Zitate aus zweitausend Jahren zum jeweiligen Thema geliefert werden. Als „eine imaginäre Tafelrunde“ bezeichnet es der Verfasser im Vorwort zu seinem ersten Band, welcher mittlerweile beispielsweise in Wien, Karlsruhe und Saumur rückhaltlos anerkannt wird. Ein in dieser Ausführlichkeit einzigartiges Werk über die gymnastische Bearbeitung des Reitpferdes und die Grundlagen des Reitens, ganz abgesehen von einem so nirgends zugänglichen Bildmaterial. Aufgabe dieses Werkes soll sein, darauf hinzuweisen, daß Reiten nicht nur körperliche und künstlerische Ursprünge und Ziele hat, sondern auch wissenschaftliche. Denn ohne die Hilfsmittel von Tierpsychologie und Bewegungslehre und auch ohne Kenntnisse der Geschichte dieser edlen Betätigung läßt sich ein harmonischer Konsens von Pferd und Reiter nicht entwickeln.
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Ein Buch, wie ich es lange gesucht habe. Es ist zwar nicht leicht zu lesen, da unheimlich konzentriert, aber es eröffnet einen viele Feinheiten, und ist immer ein Anlaß über vieles nachzudenken.
... hat Schirg die wichtigsten Aussagen wohl so ziemlich aller Meister, die sich je mit der Reitkunst beschäftigt haben, vergleichend zusammengefasst. Aufgrund der hohen Fachlichkeit sicherlich kein Werk für den Anfänger aber für den ambitionierten Fortgeschrittenen ein Quell des Wissens und der Inspiration. Ein Buch zum "studieren", nicht zum Bilderbetrachten oder vor dem Einschlafen lesen!