oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Reisetagebuch aus Ägypten
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Reisetagebuch aus Ägypten [Taschenbuch]

Gustave Flaubert , E. W. Fischer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 5 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 6. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 8,90  
Unbekannter Einband --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Reisetagebuch aus Ägypten gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Besuchen Sie den Diogenes Shop und finden Sie dort weitere interessante Bestseller.


Wird oft zusammen gekauft

Reisetagebuch aus Ägypten + Reise nach Ägypten: Briefe, Gedichte, Notizen (insel taschenbuch) + Reise nach Ägypten: Geschichten fürs Handgepäck
Preis für alle drei: EUR 28,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Reise nach Ägypten: Briefe, Gedichte, Notizen (insel taschenbuch) EUR 8,00

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Reise nach Ägypten: Geschichten fürs Handgepäck EUR 11,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 3., Aufl. (Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257219814
  • ISBN-13: 978-3257219814
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,3 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 313.859 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gustave Flaubert
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Gustave Flaubert auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1849 bricht der 28jährige Flaubert, lange bevor er durch 'Madame Bovary' berühmt wurde, in Begleitung seines Freundes Maxime Du Camp nach Ägypten auf. Wie widerwillig Flaubert auch reiste, es wurde die Reise seines Lebens: reich an Sinneseindrücken und Erfahrung.

Autorenportrait


Gustave Flaubert
, 1821 in Rouen als Sohn eines Chirurgen geboren, besuchte zuerst die Schulen in seiner (durch "Madame Bovary" berühmt gewordenen) Vaterstadt, studierte eher lust- und erfolglos die Rechte in Paris und mußte sich dann aufgrund eines rätselhaften Nervenleidens aus jeder Berufstätigkeit zurückziehen. Er lebte in strenger schriftstellerischer Askese in Rouen, unternahm immer wieder Reisen in Europa, nach Nordafrika und dem Nahen Osten und starb 1880 im Alter von 59 Jahren. Flaubert war unerbittliche Präzision in der Kunst wichtiger als überhitzte Inspiration und das Suchen nach bisher unbeschriebenen Aspekten derWirklichkeit wesentlicher als romantische Gefühlsdarstellung. Diese strenge Forderung setzte er in "Madame Bovary" in revolutionärer Weise um - doch vorher hatte es in seinem Leben eine Epoche gegeben, die in ihrer anarchischen Heftigkeit ihresgleichen sucht.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Arne123
Format:Taschenbuch
Im Oktober 1849 bricht Gustave Flaubert in Begleitung seines Freundes Maxime Du Camp zu einer Reise nach Ägypten auf, einem damals eher ungewöhnlichen Reiseziel. 28 Jahre ist er zu diesem Zeitpunkt alt, sein Jurastudium hat er bereits einige Jahre zuvor abgebrochen. Finanziell ist er durch eine frühe Erbschaft abgesichert, aber Bekanntheit als Schriftsteller hat er noch nicht erlangt. Die Expedition, zu der ihm der im Regierungsauftrag reisende Du Camp überredet hat, führt zunächst mit dem Schiff von Marseille über Malta nach Alexandria. In Ägypten angekommen, reisen Flaubert, Du Camp und ihr Diener Josef mit dem Hausboot nilaufwärts, mit längeren Aufenthalten in Kairo und Luxor, bis nach Wadi Haifa im Norden des Sudan. Übernachtet wird zumeist auf dem Hausboot, häufig aber auch in französischen Konsulaten oder Gasthäusern. Nahezu ein Jahr sollten Flaubert und Du Camp auf diese Weise unterwegs sein.

Ausserordentlich interessant liest es sich zunächst, wie sich Ägypten und seine Sehenswürdigkeiten zu damaliger Zeit präsentierten. Der Tempel von Edfu beispielsweise diente dem ganzen Dorf als öffentliche Latrine. Ein Ausflug zu den Pyramiden von Gizeh, die damals noch mitten in der Wüste lagen, war eine mehrtägige Expedition. Wo sich heute Kairos Häusermeer ausbreitet, ging Flaubert vor 160 Jahren auf Vogeljagd. In Luxor standen Wohnhäuser mitten in den Tempeln. Der Abstecher von Luxor nach Kosseir (al-Qusair) am Roten Meer war eine qualvolle zweitägige Karawanenreise. Krokodile bevölkerten den Nil bis hinunter nach Assyut. In vielen der kleineren Tempel fanden sich noch Mumien oder Teile davon, sofern sich Schakale nicht darüber hergemacht hatten. Allein diese erstaunlichen Kontraste zum Ägypten des 21. Jahrhunderts und der heutigen Art des Reisens machen das Tagebuch lesenswert.

Für Gesprächsstoff sorgt Flauberts Ägypten-Tagebuch heutzutage insbesondere aufgrund seines häufig unbewusst abfälligen "Blicks auf das Fremde". Die Tempel langweilten Flaubert, die Sklavenmärkte betrachtete er ohne Anteilnahme; im Zweifel interessierten ihn eher die Jagd oder der Zeitvertreib mit "Tänzerinnen". Flauberts Philosophieren über verschiedene Negerarten und -rassen wirkt heute befremdlich, ebenso die Betrachtung der "kleinen Negerin, die christlichen Kaufleuten aus Syrien gehört" oder des "Lümmels von einem Neger", der in europäischer Kleidung auf den Strassen Alexandrias flaniert. Man darf solche Aussagen durchaus gegen Flaubert verwenden, und vielleicht sollte man es auch. Edward Said nennt denn auch Flaubert in seinem Buch "Orientalism" als klassisches Beispiel für einen herablassenden Blick des gebildeten Europäers auf Reisen. Aber, Klammer auf, man sollte sich vielleicht auch darüber bewusst sein, dass es einen wie auch immer gearteten neutralen "Blick auf das Andere" nicht gibt und nicht geben kann. So spricht denn auch Wolfgang Koeppen in seinem sonst lesenswerten Nachwort ganz selbstverständlich von Afrika als dem "dunklen Erdteil" - Klammer zu. Was jedenfalls feststehen dürfte: Flaubert war Bourgeois durch und durch. Ein Citoyen war er nicht.

Trotz dieser Einwände besticht das Reisetagebuch durch stilistische Eleganz und die aussergewöhnliche Beobachtungsgabe Flauberts. Auch wenn die Einträge häufig nur stichwortartig oder skizzenhaft sind, so spürt man, dass hier ein Sprachfanatiker und Schwerarbeiter des Stils, ein Besessener des perfekten Ausdrucks zu Gange ist. "Die Sonne hob sich mir gegenüber; das ganze Niltal, in Nebel gebadet, schien ein weisses, regungsloses Meer, und die Wüste dahinter mit ihren kleinen Sandbergen wie ein zweiter Ozean von düsterem Violett mit lauter erstarrten Wogen." Ob sich Jahre später Monet von solchen Eindrücken inspirieren liess? Der Chirurgensohn Flaubert selbst verglich seinen Schreibstil gerne mit der Tätigkeit des Sezierens. Eine gewisse Kälte in der Beobachtung sowie eine scheinbare Teilnahmslosigkeit finden sich dabei an vielen Stellen des Tagebuchs. "Ich erstehe von Frauen zwei Haarstränge mit ihrem Schmuck; die Frauen, denen man sie abschneidet, weinen, aber ihre Männer, die sie abschneiden, erhalten zehn Piaster für jeden Strang." Wenige Jahre später sollte dieser distanzierte Stil durch den Roman Madame Bovary, den Flaubert nach seiner Rückkehr begann, Berühmtheit erlangen.

So erfreulich es ist, dass der Diogenes Verlag das Reisetagebuch vor einigen Jahren in deutscher Sprache neu veröffentlicht hat, so sehr drängt sich der Eindruck auf, er habe es sich mit dieser Ausgabe etwas sehr einfach gemacht. Die Übersetzung von E.W. Fischer aus dem Jahre 1920 wurde unverändert übernommen, und kritische Anmerkungen oder Erklärungen fehlen fast gänzlich. So wird anscheinend von einem durchschnittlichen Leser zu wissen erwartet, dass "fi leban?" übersetzt "Gibt es Milch?" heisst. Auch eine Anpassung der Schreibart von Ortsnamen (Luksor, Siut, Hedjas) oder Begriffen wie Kapitäl oder Chicheh an heute gängige Schreibweisen wäre wünschenswert gewesen. Ob es sich bei dem im Tagebuch erwähnten "Dr. Lipsius" um den Ägyptologen Richard Lepsius handelt, bleibt leider auch unklar. Zudem hätte sich mit einigen der zahlreichen während der Reise entstandenen Fotografien Du Camps sicherlich eine wesentlich ansprechendere Ausgabe realisieren lassen. Dennoch bleibt der Gesamteindruck eines bemerkenswerten Werkes eines grossen Stilisten auf Reisen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was bekommt man? Einen faszinierenden Eindruck von Ägypten Mitte des 19. Jahrhunderts. Und das in einer stilistisch eindrucksvollen, prägnanten, intensiven Beschreibung. Das Ganze aus der Sicht eines europäischen Spitzenliteraten, der noch nicht die Madame Bovary geschrieben hat.

In der Tat hat es sich der Verlag bei der Herausgabe leider etwas leicht gemacht. Vertiefende Erläuterungen und Kommentare wären hilfreich.

Zweierlei macht das Reisetagebuch lesenswert:
1. Ein vertieftes Verstehen des Schriftstellers Flaubert.
2. Einen faszinierenden Eindruck in den Ägyptentourismus Mitte des 19. Jahrhunderts.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de