Dieser wunderschön gestaltete Band stellt in sieben Abschnitten (Ozeane, das Land, Flüsse, Polareis, Wüsten, Leben auf der Erde, Neue Horizonte) insgesamt 39 Männer und zwei Frauen vor, die sich als Forscher oder Entdecker einen Namen gemacht haben.
Dabei sind neben Christoph Columbus (wo die Schreibweise des englischen Originals für den Namen übernommen wurde), James Cook oder Lewis und Clark auch weniger bekannte Namen wie Nain Singh, Edward Wilson, Wilfred Thesiger oder Gino Watkins vertreten.
Dabei sind die Porträts recht kurz gehalten, zusammen mit den Abbildungen sind es maximal 8 Seiten, die zur Vorstellung reichen müssen: nur James Cook bekommt 10 Seiten eingeräumt. Insofern kann der Leser keine Neuigkeiten erwarten. Aber er hat ein wundersschönes Lesebuch in der Hand, bei dem vor allem die brilliante Auswahl der zahlreichen Abbildungen überzeugt. Die Mischung aus Karten, Porträts und zeitgenössischen Darstellungen bietet ein breites Panorama der bisherigen Entdeckungsgeschichte. Dabei werden viele Leser auch für sie neue Entdecker kennenlernen oder an andere erinnert werden, die sie schon vergessen hatten.
Das Buch zeigt, wie lange die Entdeckungsgeschichte der Erde schon währt und dass sie noch lange nicht zu Ende ist - was die Beiträge über den Unterwasser-Pionier Jacques-Yves Cousteau oder den Höhlenforscher Andrew James Eavis zeigen.
Das Buch ist ein unterhaltsames Nachschlagewerk und bietet nicht nur Lesestoff für viele Stunden, sondern auch die Möglichkeit einer Bilderreise in längst vergangene Zeiten.