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Meine Reisen mit Herodot (Extradrucke der Anderen Bibliothek, Band 252) [Gebundene Ausgabe]

Ryszard Kapuscinski , Martin Pollack
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. September 2013 Extradrucke der Anderen Bibliothek (Buch 252)
Schon immer war er von ihm fasziniert. Und bis heute ist er für ihn der Größte. Wann und wohin auch immer Ryszard Kapuscinski unterwegs war – Herodot war dabei. Anfangs war es gar nicht so leicht, an ein Exemplar von dessen Historien zu kommen – denn in Polen gab es keine Übersetzung davon. Und als die fertig vorlag, durfte sie nicht gedruckt werden: Stalin lag im Sterben, und das jahrtausendealte Buch erzählt mindestens eben so viel vom Zerfall wie von der Schaffung riesiger Reiche, ebenso erschütternd vom Sturz der Mächtigen wie von ihrem Aufstieg. Erst 1954 kam der junge Ryszard Kapuscinski mit dem Buch in Berührung – und es erwies sich als Erleuchtung. Da war einer – von Neugier und Wissensdurst getrieben – aufgebrochen, die Grenzen der bekannten Welt auszuloten, mit eigenen Augen zu sehen und mit eigenen Ohren zu hören, oder sich wenigstens von Augenzeugen berichten zu lassen, was sich auf der Welt zugetragen hat. Herodot war kein Händler, Spion, Diplomat oder Tourist, sondern - wie später auch Ryszard Kapuscinski - Reporter, Anthropologe, Ethnograph und Schriftsteller. Ryszard Kapuscinski erzählt, wie er mit Herodot nach Afrika, Asien und in Europa reist, was er an den Stellen findet, von denen einst der alte Grieche schrieb, welche Konflikte von heute ihre Wurzeln schon damals hatten und wie die Überlieferung menschlicher Geschichte funktioniert.

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Meine Reisen mit Herodot (Extradrucke der Anderen Bibliothek, Band 252) + König der Könige: Eine Parabel der Macht + Der Andere (edition suhrkamp)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 370 Seiten
  • Verlag: Die Andere Bibliothek; Auflage: 1 (16. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3847720023
  • ISBN-13: 978-3847720027
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 286.116 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ryszard Kapuscinski, 1932 in der Kleinstadt Pinsk geboren, gilt als »Reporter des Jahrhunderts«. Jahrzehntelang war er in Asien, Amerika und Afrika als Korrespondent und reisender Schriftsteller unterwegs. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, in der Anderen Bibliothek sind erschienen: »Der Fußballkrieg« (Band 71), »Imperium« (Band 104), »König der Könige« (Band 123), »Afrikanisches Fieber« (Band 177). Ryszard Kapuscinski starb 75-jährig im Januar 2007.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

DIE GRENZE ÜBERSCHREITEN

Ehe Herodot seine Reise fortsetzt, felsige Gebirgspfade bezwingt, mit dem Schiff übers Meer fährt, auf dem Pferderücken die unwegsamen Weiten Asiens durchstreift, ehe er zu den mißtrauischen Skythen gelangt, die Wunder Babylons entdeckt und die Geheimnisse des Nils erforscht, ehe er hundert andere Orte kennenlernt und tausend unbegreifliche Dinge zu Gesicht bekommt, erscheint er für einen Moment in der Vorlesung über das antike Griechenland, die Frau Professor Biezuiska-Malowist zweimal in der Woche für Studenten des ersten Jahres der Geschichte an der Universität Warschau hält. Er erscheint und verschwindet gleich wieder. Er verschwindet augenblicklich und so gründlich, daß ich jetzt, wenn ich Jahre später meine Mitschriften von diesen Vorlesungen durchsehe, seinen Namen darin gar nicht finde. Da gibt es Aischylos und Perikles, Sappho und Sokrates, Heraklit und Platon, doch keinen Herodot. Dabei verfaßten wir diese Notizen mit größter Sorgfalt, denn sie waren die einzige Quelle unseres Wissens: knapp fünf Jahre zuvor war der Krieg zu Ende gegangen, die Stadt lag in Trümmern, die Bibliotheken hatte das Feuer verschlungen, so daß wir keine Skripten besaßen und uns Bücher fehlten. Unsere Frau Professor hatte eine ruhige, leise, gleichmäßige Stimme. Ihre dunklen, aufmerksamen Augen musterten uns durch dicke Gläser mit merklichem Interesse. Sie saß an einem hohen Katheder und hatte Hunderte junger Menschen vor sich, von denen die meisten keine Ahnung hatten, daß Solon groß war oder Antigone verzweifelt, und auch nicht erklären konnten, auf welche Weise Themistokles die Perser bei Salamis in die Falle gelockt hatte. Um die Wahrheit zu sagen, wußten wir nicht einmal richtig, wo Griechenland lag und daß ein Land dieses Namens eine so unerhörte, beispiellose Geschichte besaß, die es wert war, daß man sie an der Universität studierte. Wir waren Kinder des Krieges, während des Krieges waren die Gymnasien geschlossen gewesen, und obwohl man sich in den großen Städten von Zeit zu Zeit in konspirativen Vorlesungen getroffen hatte, saßen hier, in diesem Saal, vorwiegend Mädchen und Jungen aus entlegenen Dörfern und kleinen Städten, unbelesen und ungebildet. Es war das Jahr 1951, und man wurde ohne Aufnahmeprüfung zum Studium zugelassen, denn es zählte vor allem die Herkunft - und Kinder von Arbeitern und Bauern hatten die besten Aussichten, immatrikuliert zu werden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anleitung zur Reportage 4. August 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Als der polnische Reporter Ryszard Kapuscinski erstmals aufbrach, um "Grenzen zu überschreiten", gab ihm die Chefredakteurin des "Sztandar Mlodych" (Jugendfahne), in deren Auftrag er Ende der 50er Jahre aus Indien berichten sollte, ein Buch mit auf den Weg: HERODOT HISTORIEN. Fortan wurde das Buch wie die Zahnbürste zum fixen Reiseutensil. Er tauchte in eine ihm völlig fremde Welt ein und Herodot wurde zum Reiseführer. Es ging fürs Erste nicht darum, was geschildert wird, sondern wie man vorgeht um etwas, von dem man zunächst nichts weiss, zu erkunden und zu beschreiben. Herodot, der im 5. vorchristlichen Jahrhundert lebte, half, denn er verfügte über die Voraussetzungen und bediente sich der Grundsätze, die für eine Reportage und für Geschichtsschreibung noch heute gelten: Neugier, Hinsehen- und -hören, Quellenwahl, Quellenprüfung, schliesslich dem eigenen Urteil vertrauen. Dazu benötigt man allerdings viel Zeit, die man heute, in der die Medien weitgehend zu reinen, quoten- und damit geldgenerierenden Unterhaltungs- und Belustigungsmaschinen verkommen, nicht mehr hat. Der Schnee von gestern schmilzt rasch. Kapuscinski , der selber in Zeiten journalistischen Durchfalls zum Fossil geworden ist, verwebt die eigenen Texte mit jenen Herodots und führt also das Verfahren vor. Er tut dies allerdings, indem er selber kritische Zwiesprache mit seinem alten Freund hält und versucht die Lücken, die Herodot hinterlässt, mit eigener Vorstellung aufzufüllen. Das geht oft soweit, dass Kapuscinski, der selbst oft genug in schwierige Situationen gerät, dann zum Buch greift, weil Herodots Geschichten ihn nicht mehr loslassen. Lesen Sie weiter... ›
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Aufhebung der Zeit 25. Juni 2006
Von E. Ritter
Format:Gebundene Ausgabe
Richard Kapuscinski hat schon mit dem 'Fußballkrieg' bewiesen, daß er sich in Menschen und Situationen - hier unvergleichlich in Soldaten bei ihrem ersten Einsatz an der Front - hineindenken und dies hautnah schildern kann. In den 'Reisen mit Herodot' versetzt er uns zweieinhalb Jahrtausende zurück, bleibt aber gleichzeitig in der Gegenwart. Es gelingt ihm, die Zeit aufzuheben, Herodot als den Erfinder der Reportage in Bezug zu dem Reporter des 20. Jahrhunderts zu setzen und aufzuzeigen, wie Geschichte weiter fortwirkt und sich in der Gegenwart manifestiert, aber auch, wie Geschichte geschrieben wird: Tatsachen, subjektive Emfindungen und Mythen vermischen sich untrennbar und bilden das, was wir dann "Geschichte" nennen.

Wenn man dem Buch etwas vorwerfen kann, dann nur das, daß es ein kleines bißchen redundant ist. Man merkt ihm die Handschrift des Reporters an, der für Zeitungen schreibt und mit der Vergeßlichkeit der Leser rechnen muß. Aber das wird wieder wett gemacht durch den brillanten Erzählstil und die durch und durch ehrliche Grundhaltung des Autors.

Ein glänzendes und sehr empfehlenswertes Buch. Es wäre, gerade wegen seiner unterhaltsamen Art, eine gute Grundlage für den Geschichtsunterricht an Schulen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch 10. April 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Die ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ryszard Kapuscinski gelingt etwas Unglaubliches: Er schreibt seine eigene Biographie, verwebt diese mit den Historien Herodots, der für Kapuscinski der erste Reiseberichterstatter der Geschichte ist, und ganz nebenbei werden ferne Länder und die wesentlichsten Konfliktherde des 20. Jahrhunderts nach dem 2. Weltkrieg in einer Weise beschrieben, die nur "literarisch" genannt werden kann. Unnachamlich die Beschreibung einer nächtlichen Fahrt im Sudan, locker und elegant alle anderen Schilderungen. Immer zur rechten Zeit brilliante Einschübe über Herodots Leben und Reisen. Martin Pollacks Übersetzung ist von unglaublicher Qualität. Ein weises Buch, ein Autor der sich selbst nicht zu wichtig nimmt und sich im Laufe seines Reporterlebens zu einem Literaten entwickelt hat. Dazu liest sich dieses Buch unglaublich leicht, spannend, kurzweilig, keine einzige Seite ist überflüssig oder zäh. Sehr zu empfehlen!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Riesen schreiben große Geschichte(n) 19. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
'So dicke Bücher sehen verlockend aus, sie sind wie eine Einladung an einen üppig gedeckten Tisch.' So schreibt Kapuscinski über sein großes Vorbild Herodot. Und er geht begleitet mit dem Buch 'Historien' von Herodot auf seine eigenen Reportagereisen, die ihn vor allem nach Afrika und Asien führen. So wird seine eigene Wirklichkeit zugleich gespiegelt in den Geschichten, die Herodot vor über 2000 Jahren aufschrieb. So schreibt er sehr gedankenvoll, inspiriert-anregend und gibt dem Leser zahllose Anregungen, nun seinerseits in den Brunnen der Vergangenheiten hinabzusteigen, seine verschiedenen Tiefen kennenzulernen und so die Gegenwart besser zu begreifen. Das ist großartig, stilistisch wunderbar geschrieben und ein Buch zum Wieder- und Wiederlesen. Oder, wie Kapuscinski selbst schreibt (über Herodot natürlich!): 'In jedem Buch sind einige Bücher enthalten, man muß es nur verstehen, zu ihnen vorzudringen, sie zu entdecken, zu enthüllen und zu begreifen.'
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Lest Herodot!
Ich weiß nicht mehr, was mich vor Jahren dazu bewegte, dieses Buch zu kaufen (es erschien 2005), aber ich weiß, was es bewirkte: ich kaufte mir kurz darauf Herodots... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Brigitte Hilgner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zweieinhalbtausend Jahre liegen zwischen.......
.......dem ersten Reporter der Menschheitsgeschichte, Herodot, und Ryszard Kapschinsky.

In Frau Professor Biezunska-Malowist Vorlesungen tauchten die Studenten zweimal... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von "Kaktusblüte" veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Falsch deklariert
Der Inhalt (5 Sterne) ist nicht Objekt meiner Rezension, jedoch die falsche Produktbeschreibung seitens Amazon
Ich habe die 1-te Auflage (Dezember 2005) der Anderen Bibliothek... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Klaus Drechsler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss!
Dies war für mich das erste Buch dieses polnischen Autors - und auch die erste Erfahrung mit Herodot seit der Schulzeit (und da wurde er nur periphär erwähnt) -... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von Adam Solecky
5.0 von 5 Sternen Halt ein Kapuscinski ...
Warmherzig, schlüssig, spannend, lehrreich, unterhaltsam. Dabei nie den Zeigefinger erhebend oder gar belehrend überheblich. Ein Genuss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2007 von Schili
5.0 von 5 Sternen Anrührend und intensiv
Ein ganz und gar wunderbares Buch: Einer des besten Reporter weltweit beschreibt seine anhaltende faszination für Herodot - und tu das, indem er Geschichten aus seinem eigenen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2006 von Raphaela Siegloch
5.0 von 5 Sternen Gehört unter Artenschutz gestellt ...
Von Herodot erzählt Ryszard Kapuscinski, beziehungsweise von Frau Professor Biezuiska-Malowist, die in Warschau an der Fakultät für Geschichte vor gänzlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2006 von FrizzText
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