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Reisen in Burma [Gebundene Ausgabe]

Alice Schwarzer , Bettina Flitner
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

14. Juni 2012
Burma, das Land zwischen China und Indien, war lange isoliert. Jetzt öffnet sich das bisher verschlossene Land, in dem die Männer Röcke tragen und das Lächeln der Frauen verborgen ist hinter den weißen Kreidezeichen des
Tanakabaumes. Die Fotografin Bettina Flitner und die Autorin Alice Schwarzer haben Burma / Myanmar in den vergangenen zwölf Jahren immer wieder besucht. Sie sind auf dem Ayerwaddy die "Road of Mandalay" hinauf
geschippert, bis nach Bagan und Bhamo. Sie waren auf dem Hochplateau des Inle-Sees und unter den Palmen von Ngapali. Sie haben die Pagodenfelder durchstreift und das höchste Heiligtum des Buddhismus, die Swedagon, bestaunt. Sie sind den Menschen begegnet und haben ein Stück ihres Lebens geteilt. Nun liegt das Resultat vor: Ein prächtiger, anrührender, poetischer Bildband von Bettina Flitner mit überraschenden Texten von Alice Schwarzer. Eine bildhafte Reise für alle, die Burma lieben, noch nie dort waren, oder aber gerade jetzt, in der Zeit des Aufbruchs, hinfahren wollen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 2. Auflage. (14. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383219424X
  • ISBN-13: 978-3832194246
  • Größe und/oder Gewicht: 30,4 x 24,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.336 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein prachtvoller Bildband, so schön und zart und märchenhaft, dass man sofort aufbrechen möchte in dieses ferne geheimnisvolle Land." KSTA

"Flüchtige Momente aus einem Land im Wandel. Die Fotografin Bettina Flitner hat ihnen Ewigkeit verliehen. ( ) Ein Buch, das den Leser herrlich krank macht: Diagnose: 42 Grad Reisefieber." BERLINER ZEITUNG

"Ein poetischer Bildband von Bettina Flitner mit überraschenden Texten von Alice Schwarzer." CICERO ONLINE

"Ein farbenfroher und überraschend poetischer Bildband. ( ) Eine Einladung, sich verzaubern zu lassen." DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

"Alice Schwarzer ist mit der Fotografin Bettina Flitner immer wieder nach Burma gereist und zeigt ein zauberhaftes Land." FREUNDIN

"Ein Sehnsuchtsbuch." STERN

„Ein sehr persönliches Reisealbum, das gar nicht erst vorgibt, den Schein journalistischer Objektivität zu wahren. Die Fotografien sind offene Liebeserklärungen an die Menschen dieses von den Zeitläufen so geschundenen Landes. (…) eine intime, nie respektlose Annäherung an die Menschen in ihrer Alltagswelt, in ihrer leuchtenden Farbigkeit und einer entrückten Weltferne, die auf den Betrachter eine besondere Faszination ausüben.“ FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Tolle Bilder und Eindrücke gibt’s im Buch „Reisen in Burma“.“ DIE BUNTE - REISE

„Das neue Buch „Reisen in Burma“ ist eine poetische Lesereise durch das Land im Aufbruch – und weckt garantiert Fernweh.“ EMOTION

„Ein zarter, tiefgründiger Bildband.“ TZ


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4.7 von 5 Sternen
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5.0 von 5 Sternen Das Land, wo der Pfeffer wächst 1. Juli 2012
Von Heike G HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Da, wo der Pfeffer wächst ist ein Ort, von dem zwar jeder spricht, aber dann doch niemand weiß, wo er eigentlich liegt. Wenn man jemanden also dahin schicken möchte, spielt man ganz einfach auf diese "Ferne" an, in die man einen ungeliebten Zeitgenossen manchmal wünscht. Pfeffer wird nämlich hauptsächlich in Indien, Brasilien, Indonesien und Malaysia angebaut. Seine Wildform allerdings, so deutet es sich zumindest an, stammt offensichtlich aus einem Land, in dem auch heute noch in jedem Garten Pfeffer für den Eigenbedarf angebaut wird: Burma, dem heutigen Myanmar.

Alice Schwarzer und die Fotografin Bettina Flitner bereisten von 2000 bis 2012 sechs Mal diesen lange Zeit isolierten, von den britischen Kolonialherren geschmiedeten Vielvölkerstaat, der einst als das reichste Land Asien galt und heute weder über ein Gesundheits-, ein Bildungs-, ein Rechtssystem und eine funktionierende Wirtschaft verfügt. Über hundert Ethnien leben in der so verwunschenen Region zwischen China und Indien, und es ist nicht sicher, wie es nach der völlig überraschten Öffnung in ein paar Jahren aussehen wird. Medienpräsent ist es mittlerweile geworden, nicht zuletzt durch den Teilsieg der "Nationalen Liga für Demokratie" und deren Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die "Lady", wie die Tochter des revolutionären Staatsgründers General Aung San und Witwe eines Engländers vom Volk genannt wird. Sie gilt als Symbol der Hoffnung in dem von einer postsozialistischen Militärdiktatur bevormundeten Land. Doch die Öffnung birgt neben den vielen Chancen zugleich Gefahren "für das bisher relativ unberührte Land und seine entsprechend ahnungslose Bevölkerung", wie Alice Schwarzer treffend feststellt.

"Reisen in Burma" ist eine Ode an dessen äußerst liebenswürdige Bewohner, ihre Kultur und die überwältigenden Landschaften sowie einen allgegenwärtigen Buddhismus. Beide Frauen sind durch die mittelalterlichen Markhallen von Yangon gestreift, haben mit den Burmesen barfuß bei Sonnenuntergang die unvergleichliche Shwedagon umrundet, "die Tausend-Pagoden-Felsen von Bagan durchwandert und unter dem mächtigen Eulen-Baum am Ayerwaddy lauwarmes Myanmar-Bier getrunken. Sie riskierten auf den staubigen Straßen Mandalay in Fahrrad-Rikschas ihr Leben und sahen den Goldbeatern beim Schlagen der Goldplättchen zu, die im ganzen Land als Zeichen der Ehrerbietung meterdick die Buddhas bedecken. "Wir sind vom nördlichen Bhamo aus mit dem öffentlichen Verkehrsboot unter Hunderten von Burmesen und Reissäcken den Ayerwaddy hinuntergeglitten und haben gestaunt, wie gut ein Curry mit frischem Fisch aus dem Fluss und so einer verdreckten Bordküche schmecken kann." Schwarzer und Flitner sind mit einem ehemaligen Rebellenführer in den verbotenen Süden des Inle-Sees gefahren, haben "nachts die Hyänen heulen hören und am Tag biblische Szenen unter Palmen bestaunt."

Von all diesen wunderbaren Eindrücken schreibt Alice Schwarzer in sechs kurzen Reiseberichten. Doch das Buch wirkt vor allem durch die eindrücklichen Aufnahmen von Bettina Flitner. Es sind weniger ihre verwunschen-märchenhaften Landschaftsaufnahmen, sondern größtenteils die Menschen, die vor ihrer Linse auf Resonanz stoßen. Alltagsszenen auf einem Markt, Fischer beim Einholen ihrer Netze oder eine religiöse Zeremonie in einem Tempel, stehen neben größeren und kleineren Porträtaufnahmen von zumeist jungen und alten Frauen sowie Kindern in ihrer traditionellen Sandelholz-Bemalung. Auf einer Seite stolziert eine ältere Burmesin hocherhobenen Hauptes durch einen Markt, auf dem Kopf trägt sie einen Krautkopf. Auf einer anderen flickt eine junge Frau alte Plastiksäcke. Stolz präsentiert sich ein paar Seiten weiter eine Nonne im rosa Gewand mit einem papiernen Sonnenschirm.

Nach der Lektüre dieses wunderbaren Buches schließt man sich unweigerlich den von Alice Schwarzer geäußerten Wunsch an: Möge "die sanfte Öffnung [dieses Landes] gelingen und ein behutsamer Übergang vom Militärregime zur Demokratie westlichen Stils oder vielleicht sogar ein dritter Weg gangbar sein - dann wäre das nicht nur gut für Burma, sondern gut für alle, die dieses Land lieben gelernt haben. So wie wir."
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5.0 von 5 Sternen Hervorragend fotographiert 8. April 2013
Von harvey180
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist ein Bildband, aber ein wirklich guter. Wir waren kurz vor dem Kauf in Burma und finden, dass das Land sehr treffend dargestellt wird. Auch die Texte von Frau Schwartzer sind gut und passend. Wirklich empfehlenswert, zum Beispiel als Erinnerung an eine faszinierende Reise.
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4.0 von 5 Sternen wundervolle Bilder - macht Reiselust 5. April 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein schönes Buch mit sehr wunderbaren Bildern und sparsamen aber informativen und ansprechenden Texten.
Hätte mir noch mehr Information gewünscht, dafür gibt's einen Stern Abzug.
Spannend, dass die beiden Autoren über einen längeren Zeitraum das Land bereist haben und dadurch auch die Entwicklungen beobachten konnten.
Leidenschaftlich.
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