Pony, ein ziemlich freches und lebenslustiges Mädchen, hat gerade ihr Abitur gemacht und fährt nun mit ihrer Schwester nach Venedig. Schon auf der Zugfahrt lernen die beiden eine Comtess kennen, die sie in ihren Palazzo einläd, in Venedig trifft die Schwester Ponys 3 weitere Bekannte und Pony selber wird schon am ersten Tag von einem Mann angesprochen in den sie sich verliebt. Wenig später läuft ihr dann auch noch eine Schulfreundin über den Weg, mit ihrem Mann, ein ehemaligen Lehrer der beiden.
Außerdem gehen in dem Palazzo geheimnisvolle Dinge vor sich und die Contesse meldet sich auf einmal nicht mehr...
Dieses Buch ist einfach langweilig, und total an den Haaren herbeigezogen. Dass man ständig irgendwelche Bekannte trifft oder ständig neue Bekanntschaften macht( die dann auch noch Comtessen mit Palazzo am Kanale Grande sind -klar) ist nicht nur eine Aneinanderreihung unrealistischer Zufälle, sondern auch total nervtötend zu lesen. Was mich eigentlich sonst nicht stört, aber vielleicht erwähnenswert ist, sind altmodische Dialoge. Sinngemäß: Was - Du hast Abitur gemacht, obwohl du schon verheiratet bist. Warum das denn? / Damit ich unseren Kindern was beibringen kann. Oder: Es ist verschwendete Zeit sich mit einem verheirateten Mann zu unterhalten.
Aber das will ich der Autorin nicht wirklich zum Vorwurf machen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dies Buch ist langweiliger als so mancher Schulaufsatz.
Wer ein wirklich gutes Buch zu diesem Thema lesen möchte ( Junges Mädchen in Venedig + große Liebe) sollte besser zu Astrid Lindgrens "Kati in Italien" greifen, denn das Buch ist zum Immerwiederlesen.