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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
25
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 17. Juni 2003
"Die Reise nach Trulala" zeigt bereits eine deutliche Steigerung gegenüber der "Russendisko", dir mir entsprechend auch einen Stern mehr Wert ist. Die liebenswerte Art, mit der Kaminer seine Geschichten erzählt, ist eine angenehm erfrischende Abwechslung gegenüber vielen anderen krampfhaft witzigen und lockeren Büchern.
Im Gegensatz zur "Russendisko" hinterlassen die diversen Episoden bei mir auch nicht mehr den Eindruck der Unvollständigkeit und Enttäuschung.
Für jemanden, der Russland ein bisschen näher kennt, erscheinen diese Erzählungen sogar glaubhaft. Beim Lesen dieses Buchs entsteht das gleiche Gefühl, wie bei einem (nicht nur urlaubsbedingten) Aufenthalt in Russland: unaufhörlich wird man mit den seltsamsten und skurrilsten Situationen und Begebenheiten konfrontiert, die man nicht glauben würde, wenn man sich nicht gerade selbst mittendrin befände.
Auch in diesem Buch wird man (wie in der "Russendisko") nicht mit dem schon klischeehaften Tiefgang der russischen Seele konfrontiert. Aber definitiv mit einem Stück russischen Witzes und Humors, auch wenn diese nicht unbedingt so beabsichtigt waren, sondern manchmal eher in einer (für unsere Verhältnisse) etwas kindlicheren Sichtweise ihren Ursprung finden.
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am 8. März 2004
Paris, die Stadt der Liebe und des Eiffelturms, ist Traum vieler Russen. Wie einige von ihnen es anstellen, an das Ziel ihrer schlaflosen Nächte zu gelangen, was sie dabei erleben, ohne zu merken, daß ihnen die damalige Sowjetunion nur ein Potemkinsches Dorf dargeboten hat, erfahren wir in Wladimir Kaminers Reisebuch. In bewährter erheiternder Manier schildert uns der 37jährige in Berlin lebende Autor die kleineren und größeren Mißgeschicke und Abenteuer, die er, russische Verwandte und Landsleute oder deutsche Freunde bei Reisen auch in das echte Paris, die USA, nach Dänemark, auf der Krim oder in Sibirien erleben.
Wladimir Kaminer, der russische Schwejk und Lebenskünstler, hat wieder zugeschlagen. Egal ob Berliner Touristen nun tatsächlich auf die angesengten Stiefel des angeblich im Krieg über der Krimhalbinsel abgeschossenen Joseph Beuys stoßen oder nicht, der Leser fiebert mit Kaminers Helden in tragigkomischen Reisesituationen mit und muß schmunzeln. Wer schlechte Laune hat, sollte Kaminer lesen, er wird sich bald besser fühlen. Da man von dieser Art der leichten Muse nicht genug bekommen kann, ist die kurzweilige Lektüre des 177 seitigen Büchleins nachdrücklichst zu empfehlen.
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am 5. Mai 2003
Ein gelungenes Buch, bestehend aus vielen komischen, teilweise absurden Geschichten, die trotz allen soetwas wie eine Rahmenhandlung besitzen. Jedoch wird so manchen, der seine anderen Bücher auch gelesen hat, es vorkommen, als wiederhole sich Kaminer nur. Man sollte defintiv etwas Zeit vergehen lassen zwischen Russendisko, Schönhauer Allee und nun der Reise nach Trulala, dann ist es ein absoluter Lesespaß für langweilige Abende. Einfach gute Unterhaltung!
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am 2. Oktober 2002
Die Reise nach Trulala! Allein der Titel sollte alle Nichtkenner Wladimir Kaminers neugierig machen. Das Buch verschafft einen guten Eindruck über die Ansichten und Träume, wenn auch meist Geplatzten, von Exilrussen. Kaminers bekannter, trockender Humor bleibt bei keiner Seite auf der Strecke und man liest das Buch wirklich mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Ich würde es als eine Erlebnissammlung betiteln, die auf russischdenkende Art, mit 187 Seiten genau zum Abschluss kommt.
Lesenswert, weil kurzweilig!
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HALL OF FAMEam 10. Januar 2003
"Die Parteibonzen sperre ich nackt in Käfige und stelle sie im Moskauer Zoo aus ... und Lenin hole ich eigenhändig aus dem Mausoleum und röste ihn auf dem Ewigen Feuer vor der Kremlmauer ..." - ganz so ernst ist der Inhalt der "Reise nach Trulala", wie der Titel schon andeutet, natürlich nicht. Wladimir Kaminer praktiziert mit seinem gelb weithin gut sichtbaren Buch ein weiteres Mal die Verhohnepipelung der Reste des einst mächtigen aber nun in viele Individualisten zerbröselnden Sowjetreichs. "Lass uns lieber nach Amsterdam trampen, dort stehen nackte Frauen jeden Kalibers in den Schaufenstern, und überall hängen Weihnachtsgirlanden, das ganze Jahr über" - mit solchen und ähnlichen Aufrufen bläst Kaminer die Fanfare, einen völkerverbindenden Tourismus anzuheizen, nun, da es keinen Eisernen Vorhang mehr gibt. Nach Dänemark wird getrampt (dort trinken dicke rothaarige Männer Bier aus Dosen, rülpsen und rauchen "Prinz"), natürlich nach Paris (dort Straßenmusik-Töne aus einer peruanischen Blockflöte, klangähnlich dem "Piepsen einer Katze, die unter die Räder eines Citroens gekommen war") - oder auch der umgekehrt einsetzende Erkundungsstrom wird auf die Schippe genommen: mit dem Fahrrad trotz fehlender Radwege nach Sibirien oder: Josef-Beuys-Verehrer auf der Suche nach der konkreten Absturzstelle seines Flugzeuges auf der Krim. Dort angekommen: Hinweisschilder in Richtung dreier miteinander konkurrierender Dörfer, Devotionalien-Handel mit Filz, Fett und Flugzeug-Ecken. Natürlich übertreibt hier Kaminer etwas die Geschäftstüchtigkeit seiner Landsleute ins Münchhausenhafte. Auch habe ich nicht geglaubt, dass die auf einer stillgelegten Potsdamer Sowjetkaserne hergstellte besonders fettarme Wurst russische "Jungsoldaten" beinhaltet: die Anekdoten Kaminers sind so sehr historisch oder politisch korrekt nicht - jedoch eine kabarettreife Verulkung vorhandener Klischees und Vorurteile. Gelangt man an das Ende des Buches, verlässt man es mit guter Laune - zumindest allein deshalb, weil man selbst nicht der Dumme war, der auf dem Grund des Brunnens im Jardin du Luxembourg nachts nach Münzen tauchte - und dann von der Polizei verhaftet wurde. "Auf Englisch fragte er einen der Polizisten, mit welcher Strafe er zu rechnen habe. MIT DER GUILLOTINE meinte der Polizist und fasste sich zur Bekräftigung an die Gurgel ..."
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am 29. November 2013
... ''Die Reise nach Trulala'' ist eines von Kaminers Büchern die ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde. Man kann es mal gelesen haben, es ist allerdings nicht halb so unterhaltsam wie ''Russendisko'' oder ''Militärmusik''.
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am 15. April 2003
Spätestens seit "Russendisko" wird Wladimir Kaminer sowohl von Kritikern als auch von "Konsumenten" gefeiert.
Ohne überhaupt je von ihm gehört zu haben, bekam ich letztes Jahr dieses Buch zu Weihnachten geschenkt.
Ich habe es zwar angefangen, aber bis dato nicht zu Ende gelesen.
Kaminer hat zwar einen guten, lustigen weil ironischen Schreibstil, aber das allein reicht noch nicht.
Selbst nach der Hälfte des Romans habe ich immer noch nicht begriffen, worum es überhaupt geht, also habe ich es schließlich aufgegeben.
"Die Reise nach Trulala" ist ganz klar Geschmackssache.
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am 12. Februar 2005
Nettes amüsantes Buch mit dem Anspruch, zu unterhalten. Das tut es einigermaßen. Wladimir Kaminer schreibt in einem entfernt an Kishon erinnernden Stil über ganz ohne Zweifel wahre Erlebnisse zum Thema Reise. Es geht nach Paris, Amerika, Dänemark, auf die Krim und nach Russland. Die 180 Seiten Großdruck Kleinformat hat man schnell durch, ist amüsiert und vergisst das Ganze ebenso schnell wieder, wie man es gelesen hat.
Leichte Kost, bei der man nicht viel falsch machen kann.
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am 5. Januar 2003
Zuerst hielt ich das Buch für ein misslungenes Geschenk, doch dann war es für mich eine Entdeckung (spät, aber immerhin). Wladimir Kaminer hat einen ganz eigenen Ton, und ich stelle ihn jetzt einfach mal schnell in eine Reihe mit David Sedaris und Max Goldt. Okay, bei Kaminer meint man zuerst, man kommt mit einem Grinsen davon. Aber zum Schluss kriegt man sich nicht mehr ein vor Lachen (ich sage nur: Dänemark!).
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am 2. Juni 2015
Diese Erzählungen sind so erfrischend ,wie das Leben selbst.Für mich sind seine Ausführungen sehr unterhaltsam und auch gelegentlich sehr Lehrreich.Wie gesagt ein Spiegel der Gesellschaft in der heutigen Zeit und mit anekdoten gespickt.Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.
K.Strauß
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