| ||||||||||||
|
MAIRDUMONT Reise-Shop
Entdecken Sie die aktuellsten Reiseführer von Lonely Planet, Dumont, Marco Polo, Baedeker Allianz und viele mehr im MAIRDUMONT Reise-Shop. |
Produktinformation
|
andererseits kommen echt us-amerikanische charakterzüge beim autor und seinem freund mike hervor, über die man sich allerdings schon so seine gedanken macht: locker schildert der autor, wie er und sein freund mike je einen revolver und munition im gepäck verstecken und durch den zoll schmuggeln. wiewohl sie ständig beteuern, die waffen nur für den notfall und die bösen krokodile dabei zu haben (und sie setzen sie später auch ohne weiteres ein), - habe ich sowas bei touristen noch nicht gehört! sie kommen nicht als safarijäger, sondern als bootsfahrer. da habe ich mich beim lesen doch mehrfach gefragt, wie es in afrika zugehen würde, wenn alle touristen bewaffnet anrücken und rumballern.
der autor und sein freund planen also eine kajakfahrt auf dem niger - von der quelle bis nach timbuktu. 2 weitere reisefreunde schließen sich an. es stellt sich später heraus, daß die beiden ersten von der reise etwas anderes erwarten, als die beiden letzten.
zunächst wird gewandert: mit einheimischem führer und sack und pack durch den busch von guinea-bissau bis ins quellgebiet des niger. kurzer blick ins umland, kurzes eintauchen ins quellwasser und retour. so weit sind sich alle einig.
an dieser stelle habe ich voll die einheimischen verstanden, die sich über den aufwand der touristen wundern bis erregen, die sinnlos recourcen verschwenden, um kurz mal dieses quellgebiet (oder was auch immer)zu sehen.
danach geht die bootspartie los und hier zeigt sich, daß der autor und sein freund mike durchtrainierte sportler sind und die herausforderung suchen. ihnen gefällt diese erste strecke auf dem niger, wo es viele stromschnellen, kleine katarakte und hindernisse gibt. die beiden neulinge dagegen haben sich eine ruhige gemütliche paddelfahrt vorgestellt und sind unzufrieden.
als der niger breiter wird, wird das wasser ruhiger und diese beiden sind zufrieden, sie genießen das stille dahinziehen in der natur. der autor und mike langweilen sich, sie fühlen sich unterfordert und überlegen, brauchen herausforderungen. die kleine gruppe trennt sich. mike reist zurück in die usa. der autor kauft sich ein motorrad und fährt so weiter nach timbuktu.
interessant sind die gespräche mit den dorfältesten und dorfbewohnern bei den begegnungen während des fußmarsches und die begegnungen des autors mit den leuten, die er während seiner motorradfahrt trifft (ein junge, der ihm sein motorrad repariert, ein junge, der 200 meilen bis zur arbeit auf die reisfelder marschiert, ...) - immer vorausgesetzt, der autor hat das alles wirklich so erlebt und nicht erfunden.
kurze, knappe rückblicke reflektieren reisen in der vergangenheit, die der autor mit seinem freund mike unternommen hatte und - noch weiter zurück - die ganz frühe reisende und "entdecker" nach afrika geführt haben (livingstone, caillie, laing, ....).
man erfährt nicht wirklich etwas neues über die bereisten länder, aber die begegnungen mit den menschen sind recht interessant zu lesen.
leider hat der autor bei der auswahl der bilder fast ausschließlich wert auf sich und seine 3 mitstreiter gelegt - fast nur fotos von ihnen und man hätte schon gerne das eine oder andere mal einen blick auf etwas afrikanisches oder die menschen da geworfen.
3 sterne sind hier angemessen!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||