Auf wundersame und trotzdem normal sterbliche Weise beschreibt Pyar Troll ihr Weg zum Erwachen, wobei sie immer wieder betont, dass Erwachen nicht vom Verstand gemacht, herbeigeführt, gedacht, erkannt, erfühlt, erspäht, erforscht, getan usw. werden kann. Erwachen ist etwas, dass - letztendlich - niemand geschieht - da sozusagen niemand mehr zu Hause ist wenn Erwachen geschieht. Sie schreibt auch überdeutlich über ihre Hingabe zur Stille, die ein brennender Sehnsucht zur Grunde liegt - während alle Phänomene die sich darin (in dieser Stille) auftun, gelebt, gefühlt, angenommen und lediglich als Phänomene erkannt werden müssen. Eine Art Sherlock Holmes-Arbeit, denn über den Verstand und den Körper hinaus zu gehen ist halt nicht so einfach, als der Verstand es gerne glaubt und wie er es halt - auf seinem spirituellen Egotrip - gerne möchte. Ein Buch, spannend wie ein krimmi, dass einem wunderschöne Anhaltspunkte gibt,
wie wir den weg ins Nichts gehen können.