Aus der Amazon.de-Redaktion
Bereits am nächsten Tag zieht Mihály allein durch Ravenna, um sich die Mosaiken anzusehen, "denn jetzt wusste er schon, dass er mit Erzsi vieles nicht teilen konnte". Die Mosaiken hatte er sich zuvor zusammen mit seiner Jungendliebe Eva in einem Bildband betrachtet und spätestens jetzt wird dem Leser klar, warum der Protagonist von Reise im Mondlicht bisher nicht nach Italien gekommen ist. Denn diese Entdeckungsfahrt durch die antiken Kulturen war seiner großen Liebe vorbehalten gewesen, die offenbar Erzsi doch nicht gewesen ist. Als ihm dann noch ein alter Freund nachreist, um ihn mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren und er seine junge Frau am Bahnhof symbolischerweise "aus den Augen verliert", wird Mihálys Italienreise endgültig zu einem Trip in die eigene, rebellische Jugend: Ein Trip, bei dem er auf der Suche nach Eva wie besinnungslos durch das vom Mond beschienene nächtliche Rom gerissen wird.
Kennern der ungarischen Literatur galt Antal Szerbs 1937 erstmals erschienener Roman Reise im Mondlicht schon seit jeher nicht nur als bedeutendstes Buch des Autors, sondern als einer der größten Romane seiner Heimat in den 30er-Jahren. Nun ist das Buch erstmals auf Deutsch erschienen -- spät, aber noch nicht zu spät, will man meinen. Glücklicherweise auch hat der Deutsche Taschenbuch Verlag mit Christina Viragh eine Übersetzerin gefunden, die Szerbs nuancenreiche, teils ironische, teils sentimentale Prosa adäquat zu übertragen verstand. So ist Reise im Mondlicht zu einer rundherum gelungenen Wiederentdeckung geworden. Unbedingt lesen. --Stefan Kellerer
Pressestimmen
Volker Hage, Der Spiegel
»Mit Antal Szerb ist ein vollkommen vergessener ungarischer Autor zu entdecken. Sie werden sein Buch ›Reise im Mondlicht‹ nicht mehr aus der Hand legen, obwohl wenig darin geschieht.«
News
»Mitreißende Geschichte von einem, der sich selbst und seiner Gattin auf der Hochzeitsreise abhanden kommt.«
Die Zeit
»Man sollte den Roman zum Buch des Jahres wählen. Mindestens... Und von der unterträglichen Schwere des bürgerlichen Seins war auch selten etwas derart Leichtes zu lesen wie in diesem leider allzu lang von uns ferngebliebenen, uns so derart nahe stehenden Roman.«
Die Literarische Welt
»Nur wer mit überirdischer Biederkeit gesegnet ist, wird dieses Meisterwerk psychologischer Realistik nicht mögen. Alle anderen aber werden sich auf dieser "Reise im Mondlicht" als Weggefährten fühlen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ihn nicht gekannt zu haben ist ein Versäumnis, denn das Buch ist klug, schön und unterhaltsam.«
Süddeutsche Zeitung
»Eine wunderbare Liebeserklärung an das Leben fernab aller Konventionen.«
Focus
»Wer dem erzählerischen Sog des großen ungarischen Autors Sándor Márai erlegen ist und neuen Lesestoff braucht, kann Hoffnung schöpfen: Márais Landsmann Antal Szerb hat mit ›Reise im Mondlicht‹ 1937 ein Buch geschrieben, das sich mit Márais Meisterwerken wie ›Die Glut‹ oder seinem Roman ›Wandlungen einer Ehe‹ ohne weiters messen kann.«
Financial Times Deutschland
»Szerb benötigt dafür kein Raster aus Mitleid und Bewunderung. Dazu sind die Personen zu komplex, in sich zu widersprüchlich angelegt. Am besten, man überlässt sich ganz dem Sog der Handlungsstränge und lässt sich so überwältigen von einem zeitgemäßen Hin-und-her-gerissen-Sein zwischen Selbstzweifel und Ich-Suche, von der Suche eines jeden nach seinem passenden Platz in der Welt, das alles garniert mit einer historischen Patina und einem Italien-Bild, das viele heute suchen, das aber doch längst nicht mehr existiert.«
Stuttgarter Nachrichten
»Mit Antal Szerb wird ein großer Autor der Weltliteratur wieder entdeckt – genauso wie mit Sándor Márai oder Dezso Kosztoányi, dessen ›Bekenntnisse des Kornél Esti‹ im Sommer erscheinen werden. Endlich wird deutlich, was wir, den Blick starr nach Westen gerichtet, alles versäumt haben. Welcher Verlust, die ›Reise im Mondlicht‹ nicht gelesen zu haben. Sie entführt uns mit ihrer »harten Nostalgie« in eine »andere, eine alte Welt«, wie Péter Esterházy in seinem Nachwort schreibt. Wir sollten darüber nur nicht den Blick in die Gegenwart und ihre Literatur verlieren. Und gerade Ungarn ist ein literarischer Kontinent, der hier viel zu bieten hat.«
Die Furche
»Ein Lesevergnügen ist dieser Roman – und eine Lebensschule auch.«
Kölner Stadt Anzeiger
»Der Roman ›Reise im Mondlicht‹ beschreibt die Szenen einer Ehe auf einer Hochzeitsreise in Italien. Schließlich irrt der Protagonist mittellos durch Rom – auf den Spuren der Geister seiner Jugend.«
Zukunft
»Eine wunderbare Sprache. Ein Thema, das nach wie vor aktuell ist und bleiben wird: Wer bin ich und wo ist der Sinn meines Lebens. Und viel Stoff zum Nachdenken und Vergleichen mit dem eigenen Leben.«
buechervielfrass.de
»›Reise im Mondlicht‹ von Antal Szerb ist ein sehr ungarischer Roman in der Tradition des gerade wiederentdeckten Sándor Márai: charmant, elegant, melancholisch und zugleich von heiterer Leichtigkeit.«
Journal für die Frau
»Unerschöpflichkeit und Zeitlosigkeit der Literatur – dafür ist Antal Szerbs Roman ein großes, ein denkwürdiges Beispiel.«
Neue Zeitung
»Die zweite ganz große ungarische Wiederentdeckung. Szerb ist sentimentaler, aber auch ironischer als Sandor Marei. Die »Reise«: eine große Liebeserklärung an die suggestive Kraft der Literatur. Grandios!«
Steirer Monat
»Ein Meisterwerk der Literatur, das auch den deutschen Leser begeistern wird. Szerb hat einen wunderbaren Erzählstil und sein Thema ist zeitlos aktuell, geht es doch um den Sinn des Lebens und die Auseinandersetzung mit den Irritationen der Jugendzeit.«
Südhessen Woche
»Der ungarische Autor Antal Szerb (1901-1945) führt mit seiner bei dtv premium erschienenen „Reise im Mondlicht“ weiter die ORF-Bücher-Bestenliste an.«
Neue Voralberger Tageszeitung
»Szerb ist ein Meister im Ausloten der Seele und ein begnadeter Erzähler, der Spannung und Essayistisches aufs Natürlichste zusammenbringt. Unglaublich, dass dieses Meisterwerk nach dem Tod des Autors im KZ mehr als fünfzig Jahre vergessen war.«
Chrismon
»Der Roman, der als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts gilt, strotzt vor Modernität und Weltläufigkeit, was umso mehr erstaunt, wenn man feststellt das der Ungar Antal Szerb diesen 1937 verfasste. Wunderbar zu lesen der permanente ironische Unterton, der auch nicht nach den ersten Seiten verloren geht. Absolut Kaufens-Leihens-Lesenswert.«
Doppelpunkt - Magazin für Kultur in Nürnberg
»Mit viel Anmut und ohne falsche Sentimentalität erzählt der ungarische Autor Antal Szerb die Geschichte des Träumers Mihaly und der Realistin Erszi, die als Verheiratete eine Reise antreten und doch erkennen müssen, dass sie sich selber nur auf verschiedenen Wegen finden können, obwohl für beide der Schlüssel für ihr Glück in der Vergangenheit liegt.«
literaturnetz.de
»Ein Meisterwerk der ungarischen Literatur... Bei niemanden außer bei Szerb hat man je diese eindeutige, doch zugleich harte Nostalgie gesehen, die nicht sentimental ist, nciht kitschig verlogen, die nicht nur das Schöene und Gute wie Rosinen aus der Erinnerung herauspicken will. sondern die sich an das Ganze erinnert.«
Märkische Oderzeitung
»Ein Buch, unsterblich verliebt ins Leben, das es wirklich verdient hat, auch bei uns endlich entdeckt zu werden.«
Brigitte
»Szerb hat einen opulenten Liebes-, Reise, und Gesellschaftsroman verfasst, der auch nach über 60 Jahren ungebrochen fazinieren kann.«
Buchreport
»Ein Strahl der ›Reise im Mondlicht‹ trifft jeden.«
Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel
»Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen Roman zu Ende gelesen und sofort wieder von vorn begonnen habe – bis ich ›Reise im Mondlicht‹ von Antal Szerb entdeckte. Seither empfehle ich es jedem, der mir über den Weg läuft, und bisher sind alle begeistert.«
Nicholas Lezard, The Guardian
»Ein wahrhaft leuchtendes, ein herausragendes Buch, komisch und intelligent zugleich. Antal Szerb ist ein Meister der Literatur des 20. Jahrhunderts.«
Paul Bailey, International Books of the Year, Times Literary Supplement sowie eine längere Rezension im Daily Telegraph
»Es ist unmöglich, dieses Buch in ein paar Worten zu beschreiben. Lesen Sie es, es ist ein ganz wunderbarer, bisher verborgener Schatz der europäischen Literatur.«
Artsworld
»›Reise im Mondlicht‹ erinnert Jahrzehnte nach seinem Tod an einen Mythos Jugend, der sich ganz nur im Silberglanz des Mondes entfaltet.«
Freitag
»Antal Szerb hat ein bis zur letzten Seite spannendes Buch geschrieben - und ein (wie beiläufig) abitionioertes dazu: voller Anspielungen und Zitate, voller mythologischer und religionsgeschichtlicher Exkurse. Muss man Vergleiche bemühen? Nennen wir ›Reise im Mondlicht‹das kleine Meisterwerk eines ungarischen Weltbürgers«
Alttoggenburger
»Eleganz, hauchweise dekadent.«
Der Patriot 03.05.2008
»Elegant, hauchweise dekadent.«
Hellweger Anzeiger 26.04.2008
»Bei diesem Buch lohnt es sich, jede Seite genau zu lesen oder das Buch zweimal zu lesen.«
Südwest Presse 16.01.2008
»Ein tiefgründiges Werk, ironisch und sentimental zugleich. Erstmals 1937 erschienen gilt es als Klassiker der ungarischen Literatur.«
Die Glocke 27.04.2008
»Das Buch ist vom ersten bis zur letzten Seite spannend, zumal sich die Handlung zwischen Rationalität und Irrationalität hin- und herbewegt. ›Reise im Mondlicht‹ ist zu Recht ein Meisterwerk der ungarischen Literatur.«
Die Südtirolerin März 2008
»Der erfolgreiche Roman des wiederentdeckten großen ungarischen Schriftstellers.«
liesmalwieder.de 13.02.2008
»Mit Antal Szerb ist ein vollkommen vergessener ungarischer Autor zu entdecken. Sie werden sein Buch „Reise im Mondlicht“ nicht mehr aus der Hand legen, obwohl wenig darin geschieht. «
News
»Man sollte den Roman zum Buch des Jahres wählen. Mindestens... Und von der unterträglichen Schwere des bürgerlichen Seins war auch selten etwas derart Leichtes zu lesen wie in diesem leider allzu lang von uns ferngebliebenen, uns so derart nahe stehenden Roman.«
Literarische Welt
»Nur wer mit überirdischer Biederkeit gesegnet ist, wird dieses Meisterwerk psychologischer Realistik nicht mögen. Alle anderen aber werden sich auf dieser ›Reise im Mondlicht‹ als Weggefährten fühlen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Mit Antal Szerb wird ein großer Autor der Weltliteratur wieder entdeckt – genauso wie mit Sándor Márai oder Dezso Kosztoányi, dessen „Bekenntnisse des Kornél Esti“ im Sommer erscheinen werden. Endlich wird deutlich, was wir, den Blick starr nach Westen gerichtet, alles versäumt haben. Welcher Verlust, die „Reise im Mondlicht“ nicht gelesen zu haben. Sie entführt uns mit ihrer „harten Nostalgie“ in eine „andere, eine alte Welt“, wie Péter Esterházy in seinem Nachwort schreibt. Wir sollten darüber nur nicht den Blick in die Gegenwart und ihre Literatur verlieren. Und gerade Ungarn ist ein literarischer Kontinent, der hier viel zu bieten hat.«
Die Furche
»›Reise im Mondlicht‹ von Antal Szerb ist ein sehr ungarischer Roman in der Tradition des gerade wiederentdeckten Sándor Márai: charmant, elegant, melancholisch und zugleich von heiterer Leichtigkeit.«
Journal für die Frau
»Die zweite ganz große ungarische Wiederentdeckung. Szerb ist sentimentaler, aber auch ironischer als Sandor Marei. Die „Reise“: eine große Liebeserklärung an die suggestive Kraft der Literatur. Grandios!«
Steirer Monat
»Der ungarische Autor Antal Szerb (1901-1945) führt mit seiner bei dtv premium erschienenen ›Reise im Mondlicht‹ weiter die ORF-Bücher-Bestenliste an.«
Neue Voralberger Tageszeitung
»Der Roman, der als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts gilt, strotzt vor Modernität und Weltläufigkeit, was umso mehr erstaunt, wenn man feststellt das der Ungar Antal Szerb diesen 1937 verfasste. Wunderbar zu lesen der permanente ironische Unterton, der auch nicht nach den ersten Seiten verloren geht. Absolut Kaufens-Leihens-Lesenswert.«
Doppelpunkt, Magazin für Kultur in Nürnberg
»Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen Roman zu Ende gelesen und sofort wieder von vorn begonnen habe – bis ich ›Reise im Mondlicht‹ von Antal Szerb entdeckte. Seither empfehle ich es jedem, der mir über den Weg läuft, und bisher sind alle begeistert.«
Nicholas Lezard, The Guardian
»Ein wahrhaft leuchtendes, ein herausragendes Buch, komisch und intelligent zugleich. Antal Szerb ist ein Meister der Literatur des 20. Jahrhunderts.«
Paul Bailey, International Books of the Year, Times Literary Supplement sowie Daily Telegraph
»Nach der Besetzung Ungarns 1944 durch die Deutschen war Szerbs Stellung an der Universität von Szeged nicht mehr zu halten; trotz Taufschein wird er in das Arbeitslager Balf an der österreichischen Grenze deportiert. Dort stirbt er im Januar 1945 unter nicht ganz geklärten Umständen. Auch dieser letzte Romantiker ist ›den Tatsachen‹ nicht entkommen, doch »Reise im Mondlicht« erinnert Jahrzehnte nach seinem Tod an einen Mythos Jugend, der sich ganz nur im Silberglanz des Mondes entfaltet.«
Freitag
Kurzbeschreibung
Dem Vater zum Gefallen und mit der Absicht, fortan ein bürgerliches Leben zu führen, ist Mihály vor kurzem dem Budapester Familienunternehmen beigetreten und hat endlich geheiratet. Mit Erzsi an seiner Seite will Mihály den jugendlichen Bohémien nun für immer hinter sich lassen. Ohne zu wissen, dass er für seine Braut der willkommene Anlass war, aus der Enge ihrer ersten Ehe mit einem wesentlich älteren Mann auszubrechen, wird Mihály jedoch bereits auf der Hochzeitsreise in Italien durch die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund von melancholischen Erinnerungen an seine rebellische Jugend überwältigt, und erste Fantasien über das Ende ihrer Beziehung beschleichen ihn.
Als er seine Frau auf der Weiterreise an einem kleinen Bahnhof aus Versehen »verliert«, begreift Mihály dies als ein Zeichen, und eine ganz andere Reise beginnt, eine Schattenreise zum Selbst: Erschöpfungszustände, Schwindel und Bewusstlosigkeit führen ihn zunächst über Perugia in ein umbrisches Kloster und schließlich nach Rom, wo er, einsam und mittellos, erkennt, dass er sich auf dem Weg zur inneren Freiheit von den Geistern seiner Jugend befreien muss ...
Der Verlag über das Buch
»Mit Antal Szerb ist ein vollkommen vergessener ungarischer Autor zu entdecken. Sie werden sein Buch Reise im Mondlicht nicht mehr aus der Hand legen, obwohl wenig darin geschieht. « News
»Mitreißende Geschichte von einem, der sich selbst und seiner Gattin auf der Hochzeitsreise abhanden kommt.« Die Zeit
»Man sollte den Roman zum Buch des Jahres wählen. Mindestens... Und von der unterträglichen Schwere des bürgerlichen Seins war auch selten etwas derart Leichtes zu lesen wie in diesem leider allzu lang von uns ferngebliebenen, uns so derart nahe stehenden Roman.« Literarische Welt
»Nur wer mit überirdischer Biederkeit gesegnet ist, wird dieses Meisterwerk psychologischer Realistik nicht mögen. Alle anderen aber werden sich auf dieser "Reise im Mondlicht" als Weggefährten fühlen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ihn nicht gekannt zu haben ist ein Versäumnis, denn das Buch ist klug, schön und unterhaltsam.«Süddeutsche Zeitung
»Eine wunderbare Liebeserklärung an das Leben fernab aller Konventionen.« Focus
»Wer dem erzählerischen Sog des großen ungarischen Autors Sándor Márai erlegen ist und neuen Lesestoff braucht, kann Hoffnung schöpfen: Márais Landsmann Antal Szerb hat mit Reise im Mondlicht 1937 ein Buch geschrieben, das sich mit Márais Meisterwerken wie Die Glut oder seinem Roman Wandlungen einer Ehe ohne weiters messen kann.« Financial Times Deutschland
»Szerb benötigt dafür kein Raster aus Mitleid und Bewunderung. Dazu sind die Personen zu komplex, in sich zu widersprüchlich angelegt. Am besten, man überlässt sich ganz dem Sog der Handlungsstränge und lässt sich so überwältigen von einem zeitgemäßen Hin-und-her-gerissen-Sein zwischen Selbstzweifel und Ich-Suche, von der Suche eines jeden nach seinem passenden Platz in der Welt, das alles garniert mit einer historischen Patina und einem Italien-Bild, das viele heute suchen, das aber doch längst nicht mehr existiert.« Stuttgarter Nachrichten
»Mit Antal Szerb wird ein großer Autor der Weltliteratur wieder entdeckt genauso wie mit Sándor Márai oder Dezso Kosztoányi, dessen Bekenntnisse des Kornél Esti im Sommer erscheinen werden. Endlich wird deutlich, was wir, den Blick starr nach Westen gerichtet, alles versäumt haben. Welcher Verlust, die Reise im Mondlicht nicht gelesen zu haben. Sie entführt uns mit ihrer harten Nostalgie in eine andere, eine alte Welt, wie Péter Esterházy in seinem Nachwort schreibt. Wir sollten darüber nur nicht den Blick in die Gegenwart und ihre Literatur verlieren. Und gerade Ungarn ist ein literarischer Kontinent, der hier viel zu bieten hat.« Die Furche
»Ein Lesevergnügen ist dieser Roman und eine Lebensschule auch.« Kölner Stadt Anzeiger
»Der Roman Reise im Mondlicht beschreibt die Szenen einer Ehe auf einer Hochzeitsreise in Italien. Schließlich irrt der Protagonist mittellos durch Rom auf den Spuren der Geister seiner Jugend.« Zukunft
»Eine wunderbare Sprache. Ein Thema, das nach wie vor aktuell ist und bleiben wird: Wer bin ich und wo ist der Sinn meines Lebens. Und viel Stoff zum Nachdenken und Vergleichen mit dem eigenen Leben.« buechervielfrass.de
»Reise im Mondlicht von Antal Szerb ist ein sehr ungarischer Roman in der Tradition des gerade wiederentdeckten Sándor Márai: charmant, elegant, melancholisch und zugleich von heiterer Leichtigkeit.« Journal für die Frau
»Unerschöpflichkeit und Zeitlosigkeit der Literatur dafür ist Antal Szerbs Roman ein großes, ein denkwürdiges Beispiel.« Neue Zeitung
»Die zweite ganz große ungarische Wiederentdeckung. Szerb ist sentimentaler, aber auch ironischer als Sandor Marei. Die Reise: eine große Liebeserklärung an die suggestive Kraft der Literatur. Grandios!« Steirer Monat
»Ein Meisterwerk der Literatur, das auch den deutschen Leser begeistern wird. Szerb hat einen wunderbaren Erzählstil und sein Thema ist zeitlos aktuell, geht es doch um den Sinn des Lebens und die Auseinandersetzung mit den Irritationen der Jugendzeit.« Südhessen Woche
»Der ungarische Autor Antal Szerb (1901-1945) führt mit seiner bei dtv premium erschienenen Reise im Mondlicht weiter die ORF-Bücher-Bestenliste an.« Neue Voralberger Tageszeitung
»Szerb ist ein Meister im Ausloten der Seele und ein begnadeter Erzähler, der Spannung und Essayistisches aufs Natürlichste zusammenbringt. Unglaublich, dass dieses Meisterwerk nach dem Tod des Autors im KZ mehr als fünfzig Jahre vergessen war.« Chrismon
»Der Roman, der als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts gilt, strotzt vor Modernität und Weltläufigkeit, was umso mehr erstaunt, wenn man feststellt das der Ungar Antal Szerb diesen 1937 verfasste. Wunderbar zu lesen der permanente ironische Unterton, der auch nicht nach den ersten Seiten verloren geht. Absolut Kaufens-Leihens-Lesenswert.« Doppelpunkt, Magazin für Kultur in Nürnberg
»Mit viel Anmut und ohne falsche Sentimentalität erzählt der ungarische Autor Antal Szerb die Geschichte des Träumers Mihaly und der Realistin Erszi, die als Verheiratete eine Reise antreten und doch erkennen müssen, dass sie sich selber nur auf verschiedenen Wegen finden können, obwohl für beide der Schlüssel für ihr Glück in der Vergangenheit liegt.« literaturnetz.de
»Ein Meisterwerk der ungarischen Literatur... Bei niemanden außer bei Szerb hat man je diese eindeutige, doch zugleich harte Nostalgie gesehen, die nicht sentimental ist, nciht kitschig verlogen, die nicht nur das Schöene und Gute wie Rosinen aus der Erinnerung herauspicken will. sondern die sich an das Ganze erinnert.« Märkische Oderzeitung
»Ein Buch, unsterblich verliebt ins Leben, das es wirklich verdient hat, auch bei uns endlich entdeckt zu werden.« Brigitte
»Szerb hat einen opulenten Liebes-, Reise, und Gesellschaftsroman verfasst, der auch nach über 60 Jahren ungebrochen fazinieren kann.« Buchreport
»Ein Strahl der Reise im Mondlicht trifft jeden.« Gregor Dotzauer im Tagesspiegel
»Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen Roman zu Ende gelesen und sofort wieder von vorn begonnen habe bis ich Reise im Mondlicht von Antal Szerb entdeckte. Seither empfehle ich es jedem, der mir über den Weg läuft, und bisher sind alle begeistert.« Nicholas Lezard in The Guardian
»Ein wahrhaft leuchtendes, ein herausragendes Buch, komisch und intelligent zugleich. Antal Szerb ist ein Meister der Literatur des 20. Jahrhunderts.« Paul Bailey, International Books of the Year im Times Literary Supplement sowie eine längere Rezension im Daily Telegraph
»Es ist unmöglich, dieses Buch in ein paar Worten zu beschreiben. Lesen Sie es, es ist ein ganz wunderbarer, bisher verborgener Schatz der europäischen Literatur.« Artsworld
»Nach der Besetzung Ungarns 1944 durch die Deutschen war Szerbs Stellung an der Universität von Szeged nicht mehr zu halten; trotz Taufschein wird er in das Arbeitslager Balf an der österreichischen Grenze deportiert. Dort stirbt er im Januar 1945 unter nicht ganz geklärten Umständen. Auch dieser letzte Romantiker ist den Tatsachen nicht entkommen, doch »Reise im Mondlicht« erinnert Jahrzehnte nach seinem Tod an einen Mythos Jugend, der sich ganz nur im Silberglanz des Mondes entfaltet.« Freitag
»Antal Szerb hat ein bis zur letzten Seite spannendes Buch geschrieben - und ein (wie beiläufig) abitionioertes dazu: voller Anspielungen und Zitate, voller mythologischer und religionsgeschichtlicher Exkurse. Muss man Vergleiche bemühen? Nennen wir Reise im Mondlichtdas kleine Meisterwerk eines ungarischen Weltbürgers« Alttoggenburger
Klappentext
ROMANTIC TIMES -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Antal Szerb (1901-1945), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, ist in seinem Heimatland Ungarn einer der meistgelesenen ungarischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein kurzes Leben war geprägt von der Liebe zur europäischen Kultur und Literatur. Antal Szerb wird am 1. Mai 1901 in Budapest als Sohn eines assimilierten jüdischen Kaufmanns geboren und katholisch getauft. Nach dem Abitur 1919 besucht er zunächst Vorlesungen der klassischen, später der modernen Philologie in Graz. 1920 kehrt er nach Budapest zurück und immatrikuliert sich in den Fächern Hungarologie und Germanistik, später auch Anglistik. Bereits vier Jahre später promoviert er mit einer Dissertation über den Dichter der ungarischen Nationalhymne, Ferenc Kölcsey. Um Geld zu verdienen, arbeitet er zunächst als Lehrer für Ungarisch und Englisch an einer Vorstadtschule, ab 1928 an einer höheren Lehranstalt für kaufmännische Berufe. Seit Mitte der zwanziger Jahre führt Antal Szerb das Leben eines Schriftstellers. Es erscheinen Rezensionen, Essays und Erzählungen in den führenden literarischen Zeitschriften des Landes. Studienreisen und Stipendien führen ihn in den Zwanzigern nach Italien, Paris und England – Eindrücke, die in seinen beiden ersten Romanen ›A Pendragon-legenda‹ (1934; u.d.T. ›Die Pendragon-Legende‹ 2004 bei dtv) und ›Utas és holdvilág‹ (1937; u.d.T. ›Reise im Mondlicht‹ 2003 bei dtv) ihren Niederschlag finden. Zweimal wird er in dieser Lebensphase mit dem renommierten Baumgarten-Preis ausgezeichnet: 1935 und 1937. Der Literatur bleibt Szerb zeit seines Lebens nicht nur als Autor, sondern auch als Wissenschaftler verbunden. So erhält er 1932 bei einem Wettbewerb den Zuschlag eine ungarische Literaturgeschichte zu verfassen. Das Werk erscheint 1934. Szerb ist da bereits seit einem Jahr Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft Ungarns (und bleibt es bis 1936). Das Werk wird unter dem Titel ›A magyar irodalomtörténet‹ bis 1943 in einer Auflage von 23.000 Exemplaren gedruckt und 1944 verboten. 1941 folgt eine Geschichte der Weltliteratur (›A világirodalom története‹), in der er literatursoziologische und kulturphilosophische Ansätze verbindet und sein Thema leicht lesbar aufbereitet. Diese Literaturgeschichte gilt als sein wissenschaftliches Hauptwerk. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft bleibt ihm die Universitätslaufbahn verschlossen, wenngleich er sich noch 1937 mit Hilfe einflussreicher Gönner an der Universität Szeged habilitieren kann und bis 1943 dort lehren darf. 1943 veröffentlicht Szerb noch zwei Romane: Zum einen unter dem Pseudonym A.H. Redcliff das Buch ›VII. Olivér‹, das als sein »leichtestes« Werk gilt, zum zweiten ›A királyné nayklánca‹ (u.d.T. ›Das Halsband der Königin‹ 2005 bei dtv), das die Halsband-Affäre um den italienischen Abenteurer Cagliostro im Vorfeld der Französischen Revolution zum Stoff hat. 1943/44 entsteht zudem der zweisprachige Band ›Száz vers‹ (›Einhundert Gedichte‹) mit Gedichten, die Antal Szerb besonders wichtig waren. Im März 1944 wird Ungarn von deutschen Truppen besetzt, die rechtsgerichteten Hórthy-Regierung gestürzt und eine faschistische unter Führung der »Pfeilkreuzler« eingesetzt. Antal Szerb wird im Sommer 1944 zum Arbeitsdienst eingezogen und in das westungarische Lager Balf bei Ödenburg verlegt, wo er am 27. Januar 1945 ermordet wird. Er wird in einem Massengrab beerdigt. (Nach Informationen von Gábor Durós, Ferenc Szász und der Hungarian Book Foundation/Budapest.)