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Reise durch einen einsamen Kontinent: Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Bolivie
 
 

Reise durch einen einsamen Kontinent: Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Bolivie [Kindle Edition]

Andreas Altmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Ein wunderbares Beispiel für die große Stärke des leidenschaftlichen Herumtreibens und geschichtensammelnden Schönschreibers. Er findet Worte, die nur einem belesenen, sensiblen und hellwache Geist entspringen können.“ WELT „Der große Meister der Reisereportage. […] Einfühlsam. […] Ein Abendteuerbuch mit dem neugierigen Blick hinter die Kulissen.“ BADISCHE ZEITUNG „Ein meisterlicher und weit gereister Beobachter des Lebens.“ HÖRZU „Ein multimedialer Dialog mit Südamerika.“ ABENTEUER UND REISEN „Altmann saugt in seiner lebendigen Sprache begierig alle Sinneseindrücke auf. Nicht um von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu führen, sondern um in jeder Menschenbegegnung eine Erklärung für die Welt zu finden.“ BERLINER MORGENPOST „Zu hören sind spannende Geschichten.“ TAGESSPIEGEL „Ein witziges und fesselndes Reisebuch.“ KÖLNER STADT-ANZEIGER „Einfühlsame Beobachtungen und gewitzter Blick.“ FAZ „Südamerika ohne Schnörkel.“ SÜDKURIER „Ein Genuss. […] Sinnlich und reflektiert.“ DEUTSCHLANDRADIO KULTUR „Eine Inspiration für ein anderes, wacheres Unterwegssein.“ TAGESSPIEGEL

Kurzbeschreibung

Ob Señora Botero de Mejia, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogota zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputzer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige 16-jährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. So trifft er in Cali auf unbeugsamen Lebensmut bei einem Fußballspiel, in dem blinde Spieler einem klingenden Fußball hinterherjagen. In Ayacucho begegnet er dem Mitgefühl in Person der 78-jährigen Angelica, die mit ihrer Organisation Anfasep den Angehörigen der Opfer aus den peruanischen Terrorjahren hilft. Und in Quito lernt er, was Einsamkeit bedeutet, als er im Frauenzuchthaus „El Inka" die zu acht Jahren Haft verurteilte Deutsche Anna besucht. Dabei mischt sich in seine Wut über den Zustand der Welt immer neu seine Liebe zu den Menschen, deren Lebenswille und Schönheit. Andreas Altmann hat ein wunderbar intensives, witziges und nachdenkliches Reisebuch geschrieben, fesselnd bis zur letzten Seite.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Reisefan
Format:Gebundene Ausgabe
Ein seltsames Buch. Einerseits strengt die eigenwillige Sichtweise des Autors an, der immer wieder die Gelegenheit nutzt, sich selbst ins Spiel zu bringen und sich nicht scheut, die ältesten Kamellen aus seiner Lebensgeschichte auszugraben. Andererseits liest man weiter und wieter, weil er schon etwas zu erzählen hat. Und am Ende hat man einen ziemlich guten Eindruck von Land und Leuten. Es fehlt ein bisschen Humor, es fehlt ein bisschen Bescheidenheit. Aber an sich: Gutes Buch, vier Sterne.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Maraun
Format:Gebundene Ausgabe
Denn die sind mindestens genauso unterhaltsam wie das Buch. Offensichtlich scheinen hier einige beleidigt zu sein, weil Altmann den heiligen aller Esoterikpilgerer verspottet hat. Ich glaube, jetzt muss ich mir den Jakobsweg doch mal zu Gemuete fuehren. Naja, und genauso schlimm: Altmann hat seine Beobachtungen aufgeschrieben. Mal nuechtern lakonisch, mal ueberschaeumend, aber nein, nie respektlos. Offensichtlich hat man es als Autor schwer, der weder fuer das Schicksal jedes Andenbauerns allein die Politiker und die Globalisierung verantwortlich macht, noch im Gegenteil von oben herab ueber die dummen und faulen Eingeborenen laestert. Ich habe dieses Buch eher zufaellig gekauft (und zum Glueck die Beschreibung des Autoren nicht vorher gelesen, wer will schon von einem Dressman lesen?) und war sehr angenehm ueberrascht. Habe viele der Orte selbst besucht, mir haeufig die gleichen Fragen gestellt und mich ueber die gleichen Dinge gewundert oder empoert. Klar besucht Altmann auch Orte, die fast jeder Tourist besucht, und klar, wer sie besucht hat, wird dann nicht viel neues Faktenwissen lernen. Aber ist das so schlimm? Das ist glaube ich der Reiz dieses Buches: Die vielen alltaeglichen Szenen, dann aber immer wieder das grueblerische und manchmal provokante. Zum Beispiel die Quacksalber, die immer wieder auf die Busse springen und den Passagieren jeden Mist andrehen, eingepackt in Versprechungen von Heilkraeften, Libido und Aloe Vera. Anfangs ist man empoert, will eingreifen und aufklaeren, doch man haelt sich zurueck. Und lernt, dass man diesen Leuten glauben will, dass diese Geschichten sich jeden Tag hundertfach abspielen und jeder Ecuadorianer solchen Schwindlern wahrscheinlich 37x auf den Leim gegangen ist. Und Altman empfindet Sympathie mit den gerissenen. Provokant, aber so falsch? Oder die Ausfuehrungen ueber die Beschallung und Belaestigung durch billige Gewaltfilme. Die Beschreibung der Lethargie. Wie gesagt: Altmann wird nie respektlos (wie z.B. ein Roger Willemsen in seiner Deutschlandreise), aber er bildet sich auch nicht ein, er muesse nun in den Poncho schluepfen (wie der uebrigens sympathisch geschilderte Tourist). Was das Buch so angenehm von anderen Reisetagebuechern unterscheidet, ist diese Mischung aus Beobachtung und Gespraech, Gedanken und Anekdoten. Fuer den, der die Laender kennt, eine schoene Lektuere um Erinnerungen aufzufrischen, fuer jemanden der erst reisen will, eine schoene Einfuehrung.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geschmackssache 18. September 2009
Von MF
Format:Taschenbuch
Eins vorneweg: Für die Kaufentscheidung empfehle einfach die ersten Seiten zu lesen (zugegebenermaßen ein extrem kluger Einfall) - mir hätte das jedenfalls gereicht, um mich davon zu überzeugen, das Buch nicht zu erwerben. Da es jedoch ein Geschenk war, habe ich es mir trotzdem komplett durchgelesen.

Die (Schreib-)Art des Autors sagte mir aber auch bei fortschreitender Lektüre nicht zu. Es tut mir leid, aber Leute die Betrüger, abzockende Taxifahrer oder eine Präsidentengattin, die sich auf Kosten eines ganzen Landes bereichet, bewundern, erwecken nicht gerade meine Sympathie. Auch finde ich es doch zum Teil recht zweifelhaft, wie Herr Altmann praktisch jeden, der sich nicht für Literatur interessiert, als Trottel darstellt.

Dennoch muss ich dem Autor lassen, dass sich das Buch recht flüssig liest und relativ interessant ist. Die Stellen, die von seinem homosexuellen Abenteuer sowie der heimlichen Liebe zu einer Bekannten handeln, werden jedoch meiner Meinung nur dazu genutzt, um Nähe zum Leser zu schaffen, sind für den Reisebericht jedoch überflüssig.

Schließlich ist es mir ein Rätsel, wie man das Buch "Reise durch einen einsamen Kontinent" nennen kann, wo der Autor doch von Großstadt zu Großstadt fährt und sich, scheinbar, mit jedem unterhält, der ihm über den Weg läuft.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht empfehlenswert
Dieses Buch habe ich mir als ebook gekauft. Wir wollten dieses Buch als Reisevorbereitung auf Südamerika nutzen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Herzog veröffentlicht
Grauenhaftes Buch
Das Buch "Reise durch einen einsamen Kontinent" des Autors Andreas Altmann ist mit einer Arroganz geschrieben, wie ich sie zuvor kaum in Büchern vorgefunden habe. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Linh H. veröffentlicht
Reiselektüre einmal anders....
Da ich mich gerade auf eine lange Südamerikareise vorbereite, hat mich dieses Buch gleich angesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von aumkar veröffentlicht
eine Frechheit
Ich schliesse mich meinen beiden Vorgängern an. Dieses Buch ist eine Ausgeburt an Arroganz, Ignoranz und Vorurteilen. Schon nach dem ersten Drittel kam mir das K****en. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von pablito veröffentlicht
Recht oberflächlich und nur zum Teil interessant
Ich bin von dem Buch eher enttäuscht. Herr Altmann gibt sich wenig Mühe, die von ihm besuchten Orte und Menschen wirklich verstehen zu wollen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Agnes Fietzek veröffentlicht
Den Einheimischen auf den Mund und ins Gemüt schauen
Andreas Altmann hat eine ganz persönliche Art, sich Land und Leuten anzunähern.
Es sind die Leute, die den Reiz seiner Bücher ausmachen bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Reinhold Staubach veröffentlicht
Ein Andersreisender in Südamerika
Wer mehr über historische Hintergründe, politische Zusammenhänge und das eigentliche Leben fremder Länder erfahren möchte, hält irgendwann ein Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Christl Hartenstein veröffentlicht
Ein guter Südamerikaeinstieg
Zugegeben, das Werk steht momentan ziemlich "einsam" in den Regalen der Buchläden, da ich nichts Vergleichbares - und ich meine hier keine Reiseführer - über... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Weltenbummlerin veröffentlicht
Mir hat es gut gefallen
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Kein Reiseführer über die genannten Länder Südamerikas. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Kaja Zappalott veröffentlicht
gut gefallen....
mir hat das Buch gut gefallen, um was geht es denn beim Reisen, um Menschen kennenzulernen, ihre Lebensumstände und um das letzte Abenteuer unserer Zeit oder etwa nicht und... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von i.loy veröffentlicht
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