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Kommentar: [1984] 135 (1) Seiten, 1 Bl. Verlagsanzeigen, OKart., illustrierter OU., 20 x 12 cm., Der Band stammt aus der Bibliothek von Fritz J. Raddatz und trägt auf der vorderen Umschlaginnenseite das von Ralf de Jong entworfene Nachlaß-Exlibris. - ""Nur die treue Mayröcker hat eine 'Empfehlung' geschrieben"" (FJR, Tagebücher 1, S. 565). - Gutes Exemplar.
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Reise durch die Nacht Taschenbuch – 1984


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Pressestimmen

"Friederike Mayröcker stellt ihren Leser vor allerhand Rätsel, aber aus den geläufigen Gegenständen derzeit inflationärer autobiographischer Prosa wie Krankheit, Altern und Kindheitserinnerungen, denen auch sie sich ausliefert, schält sich in ihren Aufzeichnungen deren Hauptthema, die Einheit von Leben und Schreiben, immer wieder heraus." (Hans Christian Kosler FAZ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Reise durch die Nacht
OA 1984 Form Prosa Epoche Gegenwart
Die assoziativ-halluzinatorische Reise durch nächtliche Gedanken und Wahrnehmungen ist formal der Entwurf einer neuen experimentellen Romanform.
Inhalt: Äußerer Rahmen dieser »Lebensnotizen« ist eine Zugfahrt im Schlafwagen. Davon ausgelöst bzw. darin aufgehoben sind Empfindungen, Erinnerungen, Selbstbefragungen des Bewusstseins und des traumähnlichen Halbbewusstseins der Ich-Figur. Diese Selbstbeobachtung geschieht aus dem Geist einer Veränderung, einer Irritation, ausgelöst durch das eigene Älterwerden. Schonungslos werden die Anzeichen des Alterns beschrieben, die körperlichen wie die geistigen. Zu beinahe jeder Beobachtung existiert aber ein Gegenteil: Dem Hang nach Abgrenzung und Einsiedelei steht z. B. ein übergroßes Anpassungsbedürfnis gegenüber. Außerdem wird auf vergangene Zeiten verwiesen; das Ich erkennt Kontinuitäten.
Hauptlebensthemen der Erzählerin sind Natur, Liebe und Kunst, diesen ist sie »verfallen«. Zwei Liebesbeziehungen sind in dem Text zentral: die zu Julian, dem aktuellen Lebenspartner, und die zu Lerch, einer wohl vergangenen Liebe. Kunst ist v. a. das eigene Schreiben, die Quelle von Euphorie, von Trost, ein unabdingbares Lebensprinzip. Schreiben und Leben, Ich und Welt, stehen als Pole in einem ständigen Spannungsverhältnis.
Aufbau: Der Text ist fortlaufend ohne Gliederung in Kapitel. Seine Poetik ist ihm bereits eingeschrieben: Die Erzählerin hat Angst vor dem Erzählen, hingegen brenne sie »ja nur so darauf, einen halluzinatorischen Stil zu schreiben«. Es gibt keine Handlung, herrschendes Prinzip ist die Assoziation, die Struktur ist eine rhythmische wie im Gedicht, mit Wiederholungen und Leitmotiven. Dadurch wird die Gleichzeitigkeit von Ungleichzeitigem gezeigt (es gibt keine Lebens-Geschichte, sondern Parallelen und Oppositionen), aber auch die – durch die Linearität von Sprache bedingte – Ungleichzeitigkeit von eigentlich Gleichzeitigem (d. h. von gleichzeitig im Bewusstsein Ablaufendem) weitgehend aufgehoben. Dank ausgefallener Metaphern und (oft komischer) Klangassoziationen wirkt die Sprache sehr lyrisch. Freiheiten in Zeichensetzung und Satzbau ergänzen diesen Eindruck.
Wirkung: Reise durch die Nacht ist vielleicht Mayröckers wichtigstes Werk. Zwar ist auch dieser Text nicht unumstritten und Mayröckers Sprache grundsätzlich dem Vorwurf des Manierismus aussetzbar, doch stellt das Werk bereits eine Entwicklung zu noch experimentelleren Prosaformen dar. M. R. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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