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Reise um die Welt: Illustriert von eigener Hand. Mit einem biographischen Essay von Klaus Harpprecht und einem Nachwort von Frank Vorpahl Gebundene Ausgabe – Oktober 2007

4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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ERSTES HAUPTSTÜCK.

Abreise - Farth von Plymouth nach Madera -

Beschreibung dieser Insel.

Ubi animus ex multis miseriis atque periculis requievit,
- statui res gestas - perscribere; tamen (hoc) imprimis
arduum videtur, - quia plerique, quae delicta reprehenderis,
malivolentia et invidia putant, ubi de magna virtute et gloria
bonorum memores, quae sibi quisque facilia factu putat,
aequo animo accipit; supra ea, veluti ficta, pro falsis ducit.
SALLUST.

Kaum war das Schiff Endeavour im Jahre 1771
wieder nach England zurückgekommen, als
man schon den Entwurf zu einer neuen Reise machte,
auf welcher die südlichen Gegenden unsrer Erdkugel
weiter erforscht und untersucht werden sollten.


Zwey tüchtige, starke Schiffe, die Resolution und
die Adventure, wurden zu dem Ende als Königliche
Schiffe vom sechsten Range (Sloops) ausgerüstet, und
die Capitäne Jacob Cook und Tobias Furneaux zu
Befehlshabern ernannt. Am eilften Junius erhielten
mein Vater und ich Befehle, diese Reise gleichfalls zu
unternehmen, um Gegenstände der Naturgeschichte,
zu sammlen, zu beschreiben und zu zeichnen. In möglichster
Geschwindigkeit rüsteten wir uns zu diesem
wichtigen Vorhaben, und schickten innerhalb neun
Tagen alle unsere Reise-Geräthschaft an Bord der
Resolution, welche damals noch bey Sheerneß lag, am
22 ten aber schon nach Plymouth abgieng.

Am 26 ten verließen auch wir London, und kamen,
weil wir zu Lande reisten, schon in zween Tagen
nach Plymouth, woselbst aber unser Schif noch nicht
eingetroffen war. Den ersten Julius verfügten wir
uns am Bord der Jagd Augusta, und machten dem da-
maligen Präsidenten des Admiralitäts-Collegii dem
Grafen Sandwich unsre Aufwartung. Se. Herrlichkeit
(Mylord) glaubten, die Resolution würde noch denselben
Tag auf der Rheede ankommen, und verlangten,
daß wir uns Abends zwischen fünf und sechs
Uhr an Bord derselben begeben möchten. Allein, zu
unsrem großen Misvergnügen erschien das Schif
nicht, und der Graf verlies Plymouth am folgenden
Morgen.¹

Frühe am dritten Julius sahen wir die Resolution
auf der Rheede vor Anker, wo sie in voriger Nacht
angelangt war. Kapitain Cook gedachte, etwa acht bis
zehen Tage hier zuzubringen, und befahl, mitlerweile
in unsern Kajütten noch einige schlechterdings nothwendige
Einrichtungen zu treffen. Da wir inzwischen
keine Gelegenheit zu Erweiterung der Wissenschaft,
oder zu unsrer Belehrung versäumen wollten, so bedienten
wir uns dieser Zeit, um die Zinn-Bergwerke
in Cornwall zu besuchen, und nachdem wir in den
großen und reichhaltigen Gruben zu Poldyce und
Kenwyn Vergnügen und Unterricht gefunden hatten,
so kehrten wir am achten Julius nach Plymouth wieder
zurück.

¹ Dieser Umstand scheint beym ersten Anblick
ziemlich unbedeutend und die Erwähnung desselben
überflüßig zu seyn: Allein für die Reisenden war er
wichtig. Wäre das Schif noch vor der Abreise des
Grafen Sandwich in Plymouth eingetroffen so hätte es
dieser Herr, billiger weise, selbst in Augenschein nehmen
müssen, und dann würden zur Bequemlichkeit und zum
Nutzen der Herren Forster in den Cajütten und andern
Dingen gewisse Einrichtungen getroffen worden seyn,
die jetzt, weil Mylord Sandwich die Sachen nicht mit
eigenen Augen gesehen hatte, entweder ganz unterblieben,
oder doch nur unvollkommen vorgenommen
wurden, und über deren Mangel unsre Reisenden, in
der Folge, sich mit Recht zu beklagen hatten. A. d. V.



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Von Ein Kunde am 16. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Georg Forster wird von Experten der deutschen Literatur an die Seite der großen Klassiker Goethe, Schiller und Lessing gestellt. Dieses Buch hat er als junger Teilnehmer der 2. Weltumsegelung von James Cook geschrieben. An vielen Stellen finden sich authentische Beschreibungen von Erstbegegnungen zwischen Europäern und den Bewohnern Ozeaniens. Das sind die absoluten Anfänge des modernen Kolonialismus - oder mit heutigem Vokabular formuliert: der Globalisierung. Mehrere Dinge sind an dieser Reisebeschreibung erstaunlich: Wie ist es möglich, dass jemand mit 17 Jahren derart reife und hoch genaue Beobachtungen macht und diese dann auch noch in einer Sprache zu Papier bringt, die jedem Vergleich Stand hält? Wie war es möglich, dass ein Mensch des 18. Jahrhunderts derart moderne, im Grunde bis heute gültige Ansichten über die Menschen und ihr Verhältnis zueinander entwickeln konnte? In seinen Ansichten z.B. über die sogenannten Wilden war Forster seiner Zeit um Jahrhunderte voraus.

Die von Forster aufgezeigte Möglichkeit eines von Zeitströmungen doch weitgehend unabhängigen und nur der Realität verpflichteten Weltbildes fasziniert und hat Gültigkeit nicht nur bis heute, sondern auch weiterhin für die Zukunft.
Die Reise um die Welt ist somit vor allem Dreierlei: Zeitdokument und als solches interessant vor allem für Ethnologen, Biologen, Sprachwissenschaftler, Historiker, weiter ein Sprachkunstwerk und singuläres Meisterwerk der deutschen Literaturgeschichte und last but not least ein Meilenstein der deutschen und darüber hinaus auch der europäischen Aufklärung im besten Sinne.
Kommentar 133 von 138 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Der Autor ist mir als führender Begleiter von Alexander von Humboldt auf seiner Reise an dem Niederrhein bekannt geworden. Georg Forster, der als siebzehn bis zwanzigjähriger James Cook auf seiner zweiten Weltreise begleitet hatte, musste ja mit seinen Erfahrungen auch den jungen Alexander von Humboldt geprägt haben.
Bis dahin war mir Georg Forster unbekannt. Das Genie, das mit 23 Jahren 1000-seitige" Reisebeschreibung mit umfassenden Kenntnissen der Natur und tiefen Erkenntnissen und Einsichten in die Ethnologie vorlegt, wird in Deutschland nahezu 200 Jahre totgeschwiegen,- ähnlich wie Heinrich Heine, sieht man einmal von seine Loreley ab-, wegen seiner positiven Einstellung zur Französischen Revolution und seinem Engagement in ihr für die Freiheit und die Menschenrechte. Armes Deutschland!

Das Buch ist eine unterhaltsame lehrreiche Lektüre. Daran ändert auch die beibehaltene altertümliche Schreibweise im Allgemeinen nichts. Wenn da von Küssen die Rede ist und Kissen gemeint sind, muss man aber schon einmal nachdenken.
Interessant sind die Beschreibungen des monatelangen Lebens an Bord unter Bedingungen, die man sich heute nicht mehr Vorstellen kann. Viel beeindruckender aber sind noch die ausführlichen Beschreibungen des Lebens der Wilden" in der Südsee von Tahiti bis zu den Osterinseln in seinen unterschiedlichen Kulturstufen.
In diesen für den Ethnologen wichtigen Darstellungen hält uns der 20-jährige Georg Forster oft einen Spiegel vor. So zum Beispiel, um nur eines zu nennen, wenn er zeigt wie die im Wohlstand lebenden Tahitianer lebensnotwendige oder mit großem Aufwand hergestellte Güter für ein paar rote Federn, bei uns könnten das auch Diamanten sein, eintauschen.
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1 Kommentar 9 von 9 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Georg Forster war in jeder Beziehung ein vielseitiger Mann. Er war von jungen Jahren an nicht nur Weltumsegler, Schriftsteller, Aufklärer, Utopist und Revolutionär sondern dabei auch ständig auf der Suche nach den sozialen Grundelementen des Menschseins. Von Jugend an war er auf Reisen. 1765 nahm ihn sein Vater, der Naturforscher und Pastor Johann Reinhold Forster, als zehnjährigen mit nach Russland. 1772 erhielt der Vater von der britischen Admiralität das Angebot, Captain James Cook auf seiner zweiten Weltumseglung zu begleiten. Er machte es zur Bedingung, dass sein damals 17-jähriger Sohn Georg als Zeichner mitkommen durfte. So ging der blutjunge Georg mit seinem Vater an Bord der HMS Resolution. Die Reise führte zunächst in den Südatlantik, von dort durch den Indischen Ozean und die antarktischen Gewässer in den Südpazifik zu den exotischen Inseln Polynesiens und schließlich nach der Kap Hoorn Umseglung zurück nach England.

Drei Jahre von 1772 bis 1775 dauerte die Reise. Georg Forster hat während der Reise nicht nur die Tiere und Pflanzen die er entdeckte gezeichnet, sondern er hat auch neben dem sachlichen Reisebericht mit poetischem Elan und epischem Können von allem Gesehenen berichtet. Dabei hat er auch die soziale Wirklichkeit nicht aus den Augen verloren und ausführlich die Nöte dieses Reisens aufgeschrieben und auch die Qual, die man diesen Völkern, die man dabei entdeckte zufügte, was man ihnen in Wirklichkeit damit antut, wenn man sie entdeckt und schließlich erobert. Mit seiner vergleichenden Länder- und Völkerkunde mit seinen einfühlenden Beobachtungen war er den Völkerkundlern seiner Zeit weit voraus.
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Kommentar 53 von 57 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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