"Reise um die Erde in achtzig Tagen", ein Roman, den man auch noch gerne ein zweites oder weiteres Mal liest.
Mr. Phileas Fogg, ehrenwerter und wohlhabender Londoner Gentleman und Mitglied des noblen Reform-Clubs, behauptet eben genau dort, man könne die Erde in nur 80 Tagen umrunden. Und weil ein Mann wie Fogg zu seinem Gesagten steht, wettet er mit den anderen Mitgliedern darüber und sitzt noch am selben Abend mit seinem Diener Passepartout im Zug, der ihn zum Kontinent führt....
Jules Verne ist mit diesem Roman ein wahres Meisterstück gelungen. Sehr spannend gibt er die Reise Foggs und seines Dieners wieder, die eine ganze Reihe von Strapazen und Schwierigkeiten auf ihrem ehrgeizigen Weg erdulden müssen, in einer Welt ohne Flugzeug wohlgemerkt!
Gelungen ist auch die charakterliche Veränderung des zu Anfang sehr kühlen, eben britischen, Phileas Fogg, der bei seiner Rückkehr solche Züge nicht mehr kennt. Er hat sein Glück gefunden.
Hingegen weniger überzeugend ist die Rolle des Polizisten Fix, der Fogg für einen Bankräuber auf der Flucht hält und ihn verhaften will. Mal versucht er mit allen Mitteln, Fogg festzusetzen, bis der Haftbefehl eingetroffen ist, dann wieder setzt er alles dran, Fogg bei der Reise alle Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, damit er ihn in England endgültig festnehmen kann.
Doch diese kleine Manko tut dem Roman nicht viel ab. Unbedingt lesenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)