Hongkong.
Der disziplinlose Sid (Jaycee Chan), Sohn eines Gangsters, wird von seinem Vater (gespielt von Tony Leung Ka Fai) auf dem Lande (Taiwan) vor einem anderen Gangsterboss in Sicherheit gebracht.
Taiwan.
Sid schließt sich hier einer Trommlergruppe an, lernt Disziplin und kehrt später nach Hongkong zurück.
Soviel in Kürze zum Film.
Der Hauptdarsteller erinnerte mich sofort an einen jungen Jackie Chan und wie ich hinterher erfuhr, ist er tatsächlich sein Sohn.
Der Film ist eigentlich ein Film über die taiwanesische Zen-Trommlergruppe U-Theatre, die 1988 gegründet wurde.
Beide Gründer, Liu Rou-Yu und Huang Chih-Chun spielen sich selbst im Film, zusammen mit anderen Mitgliedern der Gruppe.
Dadurch wirkt der Film natürlich sehr authentisch.
Was die ersten 20 Minuten wie ein konventioneller Hongkong-Gangsterfilm beginnt, entwickelt sich zu einem poetischen Film mit tollen Landschaftsaufnahmen unter dem Klang der faszinierenden Trommeln und des hypnotischen Soundtracks.
Möglicherweise wäre der Film sogar ohne die Einbettung in die Gangstergeschichte noch magischer und besser geworden, aber man wollte wohl lieber im Hinblick auf eine bessere Vermarktbarkeit auf Nummer Sicher gehen.
Aber auch so ist der Film ein eindrucksvolles Dokument über die Macht der Trommeln geworden, schließlich ist das erste, was der Mensch hört, der Schlag des Herzens der Mutter.
Ich habe nur die DVD gesehen, aber die hatte bereits eine sehr gute Bild- und Tonqualität, hier heißt es: Lautstärkeregler aufdrehen und genießen.
Das Bild liegt zumindest auf der DVD in 16:9 Vollbild vor.