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Reise im Mondlicht (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.) Audio-CD – Gekürzte Ausgabe, Audiobook

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio Editionen; Auflage: gekürzte Lesung (15. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866047568
  • ISBN-13: 978-3866047563
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,4 x 12,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 300.387 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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In der Eisenbahn ging noch alles gut. Aber dann, in Venedig, entdeckt Mihály die Gässchen. Mit seiner Frau Erzsi ist er nach Italien gekommen, eine Reise, die er sich lange aufgespart hat, jetzt aber aus gutem Grund zu unternehmen getraute: Denn das Paar ist auf Hochzeitsfahrt, und die kann am besten unter der Seufzerbrücke besiegelt werden. Aber Abends zieht Mihály allein durch Venedig und gerät in das Labyrinth der Gässchen, die ihn umschlingen und als anderen Menschen wieder auszuspeien scheinen.

Bereits am nächsten Tag zieht Mihály allein durch Ravenna, um sich die Mosaiken anzusehen, "denn jetzt wusste er schon, dass er mit Erzsi vieles nicht teilen konnte". Die Mosaiken hatte er sich zuvor zusammen mit seiner Jungendliebe Eva in einem Bildband betrachtet und spätestens jetzt wird dem Leser klar, warum der Protagonist von Reise im Mondlicht bisher nicht nach Italien gekommen ist. Denn diese Entdeckungsfahrt durch die antiken Kulturen war seiner großen Liebe vorbehalten gewesen, die offenbar Erzsi doch nicht gewesen ist. Als ihm dann noch ein alter Freund nachreist, um ihn mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren und er seine junge Frau am Bahnhof symbolischerweise "aus den Augen verliert", wird Mihálys Italienreise endgültig zu einem Trip in die eigene, rebellische Jugend: Ein Trip, bei dem er auf der Suche nach Eva wie besinnungslos durch das vom Mond beschienene nächtliche Rom gerissen wird.

Kennern der ungarischen Literatur galt Antal Szerbs 1937 erstmals erschienener Roman Reise im Mondlicht schon seit jeher nicht nur als bedeutendstes Buch des Autors, sondern als einer der größten Romane seiner Heimat in den 30er-Jahren. Nun ist das Buch erstmals auf Deutsch erschienen -- spät, aber noch nicht zu spät, will man meinen. Glücklicherweise auch hat der Deutsche Taschenbuch Verlag mit Christina Viragh eine Übersetzerin gefunden, die Szerbs nuancenreiche, teils ironische, teils sentimentale Prosa adäquat zu übertragen verstand. So ist Reise im Mondlicht zu einer rundherum gelungenen Wiederentdeckung geworden. Unbedingt lesen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Mitreißende Geschichte von einem, der sich selbst und seiner Gattin auf der Hochzeitsreise abhanden kommt.«
Die Zeit

»Ihn nicht gekannt zu haben ist ein Versäumnis, denn das Buch ist klug, schön und unterhaltsam.«
Süddeutsche Zeitung

»Eine wunderbare Liebeserklärung an das Leben fernab aller Konventionen.«
Focus

»Ein Buch, unsterblich verliebt ins Leben, das es wirklich verdient hat, auch bei uns endlich entdeckt zu werden.«
Brigitte -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "yannick100de" am 30. Juni 2003
Format: Taschenbuch
ein wunderbar geschriebenes buch, voller bemerkenswerter charaktere. und die geschichte eines mannes, der sich als junger mensch von seinen kindheitsträumen verabschiedet hat, um ein 'normales', konventionelles leben zu führen: haus, job, ehefrau, status... mit mitte 30 dann der körperliche und seelische zusammenbruch, wegen 'totaler erschöpfung': er hat sich 15 jahre lang verleugnet und muß sich jetzt erstmals den geistern der vergangenheit, der kindheit stellen. eine fesselnde seelenstudie, man mag das buch nicht mehr aus der hand legen! leseempfehlung für alle, die zB auch an '...und nietzsche weinte' uä büchern freude haben!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Schon lange ist es mir nicht mehr passiert, dass ich ein Buch angefangen habe und es dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Antal Szerb schreibt wunderbar luftig, poetisch und voller Symbolik, jeder Satz ist ein Lese-Genuß. Das Buch beschreibt den Prozeß der Selbstfindung, jeder der beschriebenen Charaktere ist in irgendeiner Form auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung und dem Sinn seines Lebens. Das Schöne ist: sie werden alle auf die ein oder andere Weise fündig. Trotz des eher anpruchsvollen Themas gelingt es Szerb, nicht abgehoben und realitätsfern zu schreiben. Selbst das Motiv Tod, das eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, wird charmant und poetisch abgehandelt. Die Beschreibung der italienischen Landschaften und Städte, die eingefangene Stimmung, weckte in mir gleich den Wunsch, nach Umbrien oder in die Toskana zu reisen. Überhaupt hat Szerb einfach ein Händchen für die Beschreibung von Stimmungen und Sehnsüchten. Ein rundum empfehlenswertes Buch!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Antje Burkert am 18. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Antal Szerb ist ein in Vergessenheit geratener ungarischer Schriftsteller, der 1945 starb. "Reise im Mondlicht" ist einer seiner wenigen Romane, der erst 2003 ins deutsche übersetzt wurde. Zunächst hatte ich kein gutes Gefühl. Die Sprache schien plump und die Charaktere flach und oberflächlich beschrieben. Doch nach den ersten vier Kapiteln stieg Szerb in die Tiefe seines literarischen Könnens, zauberte elegante Sprache und bedeutungsschwere Inhalte.
Mihály und Erzsi befinden sich auf Hochzeitsreise in Italien, was in dem verträumten, lebensunfähigen Mihály seine ganze Sehnsucht nach Jugend und Freiheit weckt und ihn aus seinen angepassten, in Formen gepressten Bahnen ausbrechen lässt. Er verlässt Erzsi und verfällt einer rastlosen Suche, der Sehnsucht nach Vergangenem, nach Irrealem. Fast scheint der Tod eine unausweichliche Folge dieser vergeblichen Suche, als sich alles dreht und das Leben über den Tod siegt.
Szerb erfasst die Stimmung des Fin de Siècles und schreibt eindrücklich und gefühlvoll. Ein Buch voll farbenprächtiger Facetten, für den einen nur die Beschreibung einer italienischen Rundreise, für den anderen die Vollendung des Todesthemas, ein Spiel mit den fein herausgearbeiteten Figuren oder ein Genuss der wohlklingenden und bestechenden Sprache und die diffizile Verarbeitung diverser tiefenpsychologischer Aspekte. Man benötigt ein Gespür für literarische Weltliteratur und sensibles Einfühlungsvermögen, um diesen Roman zu lieben.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Stauder am 17. Dezember 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Antal Szerb erzählt von Mihály, dem Sohn eines Fabrikanten, der sich mit seiner Frischvermählten auf Hochzeitsreise in Italien befindet. Er hat geheiratet, weil er es für vernünftig hielt. Gehört es doch zu Dingen, die Erwachsene tun. So verhält es sich auch mit Italienreisen. Für Mihály wird seine Hochzeitsreise zu einer Reise zu seinem eigenen Selbst. Eine Untergangsstimmung legt sich über ihn. Das junge Paar, sie schauen sich im Kloster Fiesole bei Florenz ein chinesisches Gemälde über ein Jüngstes Gericht an und dann, als sie das Kloster verlassen, gibt Antal Szerb eine Kostprobe wunderbarer Sätze: " Die Landschaft, die von der Eisenbahn aus zwischen Bologna und Florenz, so zauberhaft gewesen war, sah jetzt naß und unsympathisch aus, wie eine Frau, die sich die ganze Schminke weggeweint hat". Diese Weltuntergangsstimmung entsprach dem Seelenzustand seiner Jugend, als er in einer Clique, die sich um das Geschwisterpaar Támas und Éva gebildet hatte, gegen das Bürgertum rebellierte. "Mein Untergangsgefühl war schon dadurch geweckt, daß Támas und ich in eine so wenig zu uns passende Gesellschaft geraten waren, unter Menschen, mit denen wir nichts anderes gemeinsam hatten als das Gefühl, daß jetzt sowieso schon alles gleich war. " Das war nach dem ersten Weltkrieg, und jetzt
unter den Faschisten, lässt Mihály seine Angetraute allein im Zug weiterfahren. Seine Lebensangst schwillt aus den Tiefen seines Inneren. Erinnerungen aus seiner Vergangenheit holen ihn ein, er wird schemenhaft verfolgt von den Freunden seiner Jugend. Total erschöpft verschlägts ihn nach Umbrien.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mitternachtsleser am 14. November 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mihály wähnt sich am Ziel seiner Hoffnungen und Wünsche: Nachdem er nach rastlosen Jugendjahren doch als gehorsamer Sohn in das väterliche Geschäft eingetreten ist, soll die gerade geschlossene Ehe mit der umschwärmten Erszi nun sein bürgerlich-solides Leben perfekt machen.

Auf der Hochzeitsreise in Italien begegnen die Frischvermählten János, einem etwas zwielichtigen Jugendfreund Mihálys, der ihn bittet, den gemeinsamen Bekannten Ervin zu suchen. Dieser soll als Mönch nach Italien gegangen sei. Mihály lehnt mit Hinweis auf seine Hochzeitsreise ab; die Begegnung mit der Vergangenheit überwältigt ihn jedoch so stark, dass er kurz darauf - nach einer absichtsvoll-unabsichtlichen Verwechslung - einen falschen Zug besteigt und seine junge Frau verlässt.

Das ist der Beginn einer odysseehaften, fiebrigen Reise durch Italien, bei der er immer stärker in der Erinnerung zurückkehrt zu den prägenden Menschen seiner Jugend, den Geschwistern Éva und Tamás Ulpius. Mit diesen teilte er einst ein Anderssein, das Verweigern der Anpassung an die bürgerliche Ordnung und eine tief empfundene Todessehnsucht, die Tamás letztendlich zum Selbstmord getrieben hat. Diese Todessehnsucht beginnt auch Mihály zu befallen.

Die Ungewissheit über die Umstände von Tamás' Selbstmord, seine ungeklärten Gefühle gegenüber Éva und die zunehmende Erkenntnis, mit dem Beruf und der Ehe nur vor sich selbst geflohen zu sein, treiben ihn immer weiter. Er findet Ervin und erfährt, das auch Éva in Italien ist. Er muss sie finden...
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