In weniger als einer Minute können Sie mit dem Lesen von Reise in das Land der Lager auf Ihrem Kindle beginnen. Sie haben noch keinen Kindle? Hier kaufen oder mit einer unserer kostenlosen Kindle Lese-Apps sofort zu lesen anfangen.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden
 

Reise in das Land der Lager [Kindle Edition]

Julius Margolin , Olga Radetzkaja
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 32,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

Kostenlose Kindle-Leseanwendung Jeder kann Kindle Bücher lesen  selbst ohne ein Kindle-Gerät  mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 32,99  
Gebundene Ausgabe EUR 39,00  
Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Seite von Zum Anfang
Diese Einkaufsfunktion wird weiterhin Artikel laden. Um aus diesem Karussell zu navigieren, benutzen Sie bitte Ihre Überschrift-Tastenkombination, um zur nächsten oder vorherigen Überschrift zu navigieren.

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

1. September 1939. Julius Margolin, Bürger mit polnischem und britischem Pass, der seit kurzem mit Frau und kleinem Sohn in Palästina lebt, hält sich in Lodz auf, als die Wehrmacht sein Land überfällt. Im Auto flieht er nach Osten, vorbei an den Flüchtlingstrecks, die von den Deutschen bombardiert werden. Doch der Schwarzmeerhafen Constanza, wo er sich nach Haifa einschiffen wollte, bleibt unerreichbar: Als die Rote Armee am 17. September in Ostpolen einmarschiert, wird die rumänische Grenze abgeriegelt.

Auf seiner Odyssee durch das von Hitler und Stalin eingekeilte östliche Europa wird er Zeuge, wie Juden auf den Marktplätzen die Sowjets als Befreier bejubeln, wie ihre Begeisterung im Laufe des Winters in Entsetzen umschlägt, als die Behörden hebräische Bücher verbieten und schließlich die jüdische Bevölkerung aus der Stadt vertreiben. 1941 wird er verhaftet und in ein Straflager am Weißmeerkanal deportiert.
Halbtot, zufällig gerettet, schreibt er 1947 in Israel nieder, was ihm geschah. Doch niemand wollte etwas hören von Lagern im Land der »Befreier vom Faschismus«. Erst heute erscheint sein Zeugnis ungekürzt auf Deutsch. Ungewöhnlich ist nicht nur der Horizont des Berichts, der Holocaust und sowjetische Vernichtungspolitik umschließt. Margolin, dessen Buch in Ton und Haltung an Primo Levi erinnert, ergreift den Leser, weil er als Leidender wie als Zeuge auf seine Rechte pocht und sich wie ein Mensch aus einer anderen, besseren Welt verhält.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Julius Margolin, 1900 in Pinsk geboren, 1971 in Tel Aviv gestorben, wuchs in Russland auf, studierte Philosophie in Berlin und übersiedelte 1937 nach Palästina. 1941-1945 war er in einem Gulag am Weißmeerkanal inhaftiert. Sein 1947 verfasster Bericht erschien gekürzt: 1949 von Nina Berberova übersetzt in Paris, 1952 in New York auf Russisch, 1965 auf Deutsch.

Erst 2010 erschien die erste vollständige Fassung - in französischer Übersetzung.


Produktinformation


Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
5.0 von 5 Sternen
5.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Julius Margolin (1900 - 1971) wurde in Piñsk (Ostpolen) geboren und studierte in den 1920igern Philosophie in Berlin, seit 1936 lebte er im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina. Im September 1939, auf einer Urlaubsreise nach Lodz, wurde er von der deutschen Invasion überrascht und geriet in die klassische "Zur Falschen Zeit Am Falschen Ort" - Situation. Polen einfach wieder zu verlassen, war zunächst nicht möglich. Die Ankunft der Deutschen aus westlicher Richtung, die Kollaboration der Polen und Ukrainer, die Sowietisierung des östlichen Polen. Wer Jude war, hatte (damals wie heute) schlechte Karten, im Jahr 1939 bedeutete das nur eines: Renne um Dein Leben, solange Du es noch kannst, nur . . . wohin?

Margolin und viele andere Flüchtlinge, einige von Ihnen mit ausländischen Pässen, irrten in alle Himmelsrichtungen von Grenze zu Grenze, und versuchten verzweifelt, Polen zu verlassen, doch schnell wurde ihm bewußt, das
". . . man mich nicht ausreisen liess, war kein Missverständnis
und keine bloße Verschleppung der Angelegenheit - es war der
Anfang irgendeiner üblen Geschichte. Meine Situation war die
einer Fliege, die sich auf einen Klebestreifen mit der
Aufschrift 'Tod den Fliegen' gesetzt hat - sie kann zwar nicht
lesen und weiß nicht, was Klebstoff ist, und begreift überhaupt
nichts, aber all das braucht sie auch gar nicht, um im Bruchteil
einer Sekunde voll Todesangst und Hilflosigkeit zu erkennen,
dass sie nicht mehr loskommt, sie sitzt fest! . . . und das
etwas nicht Wiedergutzumachendes, Furchtbares passiert ist.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KAUM FASSBAR: reise in das land der lager 16. Dezember 2013
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
" Du mußt einfach arbeiten ! " -- sagt man zu Julius Margolin im russischen Arbeitslager am Weißmeer-Ostsee-Kanal. Margolin, ein Bürger mit polnischem und britischem Pass, war im September 1939 bei Ausbruch des 2. Weltkriegs, zwischen die deutschen und russischen Besatzungen in Polen geraten. Eine Ausreise nach Palästina, wo die Familie mittlerweile lebte, war nicht mehr möglich. Die Russen akzeptierten seinen Pass nicht. Uns so war er, als jemand, der nicht dauerhaft in der Sowjetunion leben wollte, mit vielen anderen verhaftet und in ein Arbeitslager verschleppt worden. Andere Leidengenossen flohen vorher noch in die deutsche Zone, was ihr sicherer Tod war. Nun sollte Margolin bei den Russen Bäume fällen. Die Schickane im Lager war darauf angelegt, dass niemand, die an ihn gestellten Arbeitserwartungen erfüllen konnte, selbst die ganz Starken konnten das nur für sehr kurze Zeit, bis sie schwach und krank waren. Ständiger Hunger und harte Arbeit, die meist länger als 12 Stunden täglich dauert, in extremer Kälte mit schlechter Kleidung, das hält niemand aus. Das "einfach arbeiten" (Zitat) ist unmöglich.

Margolin hat überlebt, mit einem eisernen Willen, er wollte später darüber schreiben, was er getan hat, das hat ihn am Leben erhalten. Immer wieder sehnt er sich nach europäischer Kultur zurück, kann es nicht fassen, wo er gelandet ist, dort wo logische Argumente nichts gelten, er schreibt : " (...) es war, als wären wir in Zentralafrika von einem wilden Stamm gefangen genommen worden oder im 17. Jahrhundert in die Hände von Sklavenhändlern gefallen" (S. 314).
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5.0 von 5 Sternen Reise in das Land der Lager 1. Mai 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
das Buch habe ich noch nicht zu Ende gelesen. Allerdings schreibt der Autor, ähnlich wie Primo Levi, in sehr plastischer und lebendiger Art und vermittelt einen schockierenden Eindruck, obwohl für mich nicht neu, über die Zustände im sowjetischen Bereich Europas. "In den vorangegangenen neun Monaten hatte ich mich an die Fassade des sowjetischen Gebäudes gewöhnt, jetzt sah ich dahinter eine Räuberhöhle. Im ersten Moment war ich schockiert. Ich schämte mich. Ein quälendes , tiefes Gefühl der Scham wuchs in mir seit der ersten Minute, als ich die Schwelle jener Institution überschritten hatte, die für die ganze Sowjetunion zentral war. Diese brennende Scham quälte mich viele Tage lang, bis sie schliesslich ganz ausbrannte und erkaltete. An ihre Stelle trat ein ruhiger Hass auf die Betrüger, die die ganze Welt zum Narren hielten".Und: "Das Land, in das wir fahren, liegt weder in Europa noch in Asien. Wer die Russen für Europäer hält, irrt sich...". Und: "Sie haben von beiden Kulturen (Europa und Asien, persönl.Anmerkung!) das Negative übernommen..." Ein mehr als lesenswertes Buch insb. für jeden Romantiker des sowjetischen Systems...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5.0 von 5 Sternen Gulag 28. April 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Ein sehr starkes Buch, sehr lesenswert. Es ist sehr schade, dass es keine vollständige Publikation des russischen Originaltextes gibt. Eine gekürzte Publikation ist angeblich vergriffen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Ähnliche Artikel finden