David Melba, der Protagonist, versucht vor der Entscheidung zwischen zwei Frauen mittels eines Kurzurlaubes nach Sizilien zu flüchten. Gedacht, gebucht. Am Flughafen jedoch, wo er wegen Verspätung der Maschine warten muß, wird er niedergeschlagen und ausgeraubt. Als er wieder zu sich kommt, liegt er gefesselt am Boden einer Toilette. Mit falschem Ausweis. In den Gewändern von jemand anderen. Und genau hier beginnt nun die Odyssee von ihm, die eine Woche andauert, weil ihm die Polizei keinen Glauben schenkt....
Eine gute und sehr kurze Geschichte. Gefallen hat mir wie Asscher die drei Hauptakteure in Szene setzt. Er erzählt die Geschichte von Opfer, Täter und Anwalt nebeneinander und verknüpft sie erst zum Schluß der Story. Absurd fand ich aber das Ende. Es wirkt im Gegensatz zu dem Rest seines Werkes wie an den Haaren herbeigezogen. Deshalb nur Befriedigend.