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Reiner Zufall? Deuten Sie Ereignisse aus Ihrem Leben und gestalten Sie erfolgreich Ihre Zukunft
 
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Reiner Zufall? Deuten Sie Ereignisse aus Ihrem Leben und gestalten Sie erfolgreich Ihre Zukunft [Taschenbuch]

Thomas Eckerle
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Buchmarkt Januar 2003

"Die unscheinbare Reihe Krimikritik (NordPark) kannte ich nicht, ist wohl auch eher was für ganz harte Krimi-Fans. Aber das Heft über John le Carré von Jost Hindersmann hat auch mir eine ganz neue Sicht auf den Star-Autor eröffnet."
Jo Volks -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Plärrer & kaliber.38 02/2003

Ein nützliches Handbuch für Einsteiger in das Werk eines Groß-Klassikers ist das schmale Bändchen: John Le Carré. Der Spion, der zum Schriftsteller wurde von Jost Hindersmann mit einer üppigen Bibliographie von Thomas Przybilka (Nordpark-KrimiKritik). 50 Seiten Text und 50 Seiten Bibliographie halten sich die Waage, und Hindermanns Text referiert nüchtern, ohne uns mit weitläufigen Reflexionen zu quälen. Abteilung: Knapp und praktisch.
Thomas Wörtche -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Ultimo. Stadtmgazin Münster/Bielefeld Nr. 5/03

Als der Kalte Krieg zuende und der Ostblock zusammengebrochen war, tauchte in einem Roman von John le Carré das schöne Apercu auf, dass damit wohl die richtige Seite verloren und die falsche gewonnen hätte. Was sich sonst so in le Carrés Romanen abspielt, hat Jost Hindersmann in dem schmalen Bändchen John le Carré: Der Spion, der zum Schriftsteller wurde zusammengefaßt. Die Ideenwelt des Thrillerautors ist dort gut und knapp zusammengefaßt, seine literarischen Techniken kommen allerdings nicht vor. Immerhin: le Carrés Entwicklung vom Antikommunisten zum zornigen Antikapitalisten wird nachvollziehbar dargestellt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kultura extra Januar 2003

Die Bibliographie ist eine Fundgrube für Literaturwissenschaftler, wie auch der gesamte Band einen unverzichtbaren Ratgeber für le Carré - Enthusiasten und Leser von Spionageromanen darstellt.
Dr. Lothar Pützstück -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

der bücherfreund. Krimiseite

... Für Wissenschaftler und Studenten bietet der Band also einen idealen und komfortablen Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem Autor John le Carré. Auch der interessierte Leser dürfte seine Freude an dem Buch haben: Hinders.mann schreibt angenehm lesbar, ohne Schnörkel kommt er auf den Punkt. Wer dann gerne mehr erfahren möchte, dem liegt mit der Bibliografie eine lange Leseliste vor, die darauf wartet, genutzt zu werden ... "
ludger menke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Den Zufällen auf den Grund gehen, lautet die Devise dieses überzeugenden Buchs. Das Wort "Zufall" bedeutet, dass jemandem etwas zufällt, jemandem etwas zugeteilt wird. Und dieser Jemand sind Sie, und nicht etwa Ihr Nachbar oder Ihr Kollege.

Ist es Zufall, dass ich meinen Arbeitsplatz verliere?
Ist es Zufall, dass ich in einen Autounfall verwickelt bin?
Ist es Zufall, dass Paare kinderlos bleiben?
Trifft mich ein Lottogewinn rein zufällig?

Diesen Fragen geht der Autor auf den Grund und kommt zu der verblüffenden Erkenntnis, dass alle Zufälle Folgen unseres Denkens und Handelns sind. Anhand zahlreicher Fallbeispiele können Sie leicht eine Verbindung von den im Buch gemachten Ausführungen zu Ihrem eigenen Leben herstellen.
Wir selbst haben es in der Hand, in unser Leben einzugreifen und unser Schicksal zu gestalten. Die Wahrheiten, die dieses Buch vermittelt, sind einfach - , vielleicht zu einfach für eine Welt, in der technische Errungenschaften über alles gestellt werden.
Sie können sich jederzeit von der Richtigkeit der gemachten Aussagen überzeugen, indem Sie Ereignisse aus Ihrem Leben mit Hilfe dieses Buches analysieren. Die Klarheit und Einfachheit dieser Methode wird Sie überzeugen und zugleich motivieren.
Eine völlige Neuheit ist das enthaltene Nachschlagewerk, das die Ursachen und Hintergründe wichtiger Ereignisse beleuchtet und Ihnen hilft, diese besser zu verstehen. Mehr als 100 Begriffe sind in diesem Werk erläutert, sie reichen von A wie Absturz über M wie Mobbing bis Z wie Zusammenstoß.
Dieses eindrucksvolle und neuartige Buch wird nicht nur Ihr Denken, sondern Ihr ganzes Leben verändern.

Über den Autor

Thomas Eckerle, studierter Diplom-Betriebswirt, beschäftigt sich seit 1986 mit Astrologie und Kosmobiologie.
Er ist als freier Unternehmensberater und Autor tätig. In seiner ganzheitlich ausgerichteten Praxis führt er Beratungen und Seminare durch.

Auszug aus John le Carre. Der Spion, der zum Schriftsteller wurde. Portrait und Bibliografie. von Jost Hindersmann, Thomas Przybilka. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

David John Moore Cornwell, so der richtige Name von John le Carré, wurde am 19. Oktober 1931 in Poole, einer kleinen Küstenstadt in Dorset, geboren. Der dominierende Einfluss in seiner Kindheit war sein Vater Ronald "Ronnie" Cornwell, der als Vierzehnjähriger die Schule verließ und fortan ohne Gewissensbisse als Hochstapler und Betrüger von Schwindeleien lebte. Er gründete Hunderte von Firmen, ging mehrfach bankrott, hatte Millionen Schulden, und wurde zu Haftstrafen auf zwei Kontinenten verurteilt. Er war ein Mann, der standesgemäß beim Pferderennen in Ascot auftreten konnte, mehrere Hausangestellte hatte, Auslandsreisen in großem Stil unternahm, falsche Titel trug und doch kein Geld hatte. Literatur spielte im Haus Cornwell keine Rolle. Ronnie gab damit an, dass er nie ein Buch gelesen habe. Seine beiden Söhne, David und den zwei Jahre älteren Tony, bezog er in seine kriminellen Geschäfte mit ein. So schickte er sie zum Beispiel nach Paris, um dort in einem Hotel seine Golfschläger abzuholen, erwähnte aber nicht, dass er sie als Pfand für eine unbezahlte Rechnung zurückgelassen hatte. Davids Mutter Olive brannte mit einem Geschäftspartner von Ronnie durch, als David gerade 5 Jahre alt war. Ronnie behauptete gegenüber seinen Söhnen, ihre Mutter sei gestorben. Erst 15 Jahre später erfuhr David, dass seine Mutter noch lebte und traf sie auf einem Bahnsteig in Ipswich kurz wieder. Er verstand die Gründe für ihre Flucht nicht und beschloss, den Kontakt mit ihr abzubrechen, dennoch sorgte er finanziell für sie und kaufte ihr ein Haus. Ronnie, der stets viele Geliebte hatte, heiratete später noch zwei Male. Aus diesen Ehen stammen eine Halbschwester und ein Halbbruder von David.

David Cornwell hat im Fragebogen der FAZ vom 25.6.1993 seine Herkunft als sein größtes Unglück und zugleich sein größtes Glück bezeichnet. Denn so unglücklich er in seiner Kindheit auch war, so lieferte seine Kindheit und die Beziehung zu seinem Vater ihm doch den Stoff für seine späteren Romane. Rückblickend sieht Cornwell seine Kindheit als erste Stufe seiner Karriere als Spion. Er spionierte Ronnie nach und Ronnie spionierte seinen Kindern schamlos nach. Der Vater öffnete heimlich Davids Post und hörte seine Telefongespräche ab, David durchsuchte im Gegenzug die Taschen seines Vaters. Für David war es ungefähr das gleiche, ob man Ronnies Sohn war oder für einen Ein-Mann-Nachrichtendienst arbeitete. Entweder man spionierte für ihn, oder man spionierte ihm nach. Manchmal tat man auch beides zugleich. Er hatte seine sicheren Häuser. Er hatte Tarngeschichten, die ich in Gegenwart seiner zahlreichen Damenbekanntschaften zu bestätigen hatte, und das tat ich auch. ("Vater", 66)

Mehrere Vaterfiguren in le Carrés Romanen sind Abbilder von Ronnie, ja, das Verhältnis zu Ronnie hat sein gesamtes Leben und Werk geprägt. Wie er selbst eingesteht, war "mein unwirklicher Kampf gegen die Dämonen des Kommunismus zumindest teilweise die Fortsetzung meines heimlichen Kriegs gegen Ronnie [...], nur mit anderen Mitteln." ("Vater", 67) Das komplexe Verhältnis zu seinem Vater konnte David erst nach dessen Tod richtig aufarbeiten. Seinen Roman Ein blendender Spion kann man als eine Art fiktionaler Autobiografie lesen. Da Ronnie wollte, dass seine Kinder es einmal besser hätten als er, schickte er sie (getrennt voneinander) auf standesgemäße Schulen. Der junge David besuchte zuerst St. Andrew's Preparatory School in Pangbourne und dann Sherborne School, eine strenge, snobistische public school, deren Klima von Bigotterie und Repression bestimmt war. Schon kleinste Vergehen wurden mit Prügelstrafe geahndet. David fühlte sich dort einsam und entwickelte sich zum Einzelgänger. Da er den wahren familiären Hintergrund verschweigen musste und ihm bewusst war, dass er eigentlich nicht dazugehörte, fühlte er sich wie ein Spion im Feindesland. Den Konflikt zwischen Individuum und Organisation, eines der Hauptthemen seiner Romane, erlebte er hier am eigenen Leib. Die Erfahrungen seiner Schulzeit hat er in seinem Roman Dame, König, As, Spion verarbeitet, denn die Figur des Bill Roach, eines Außenseiters, der unter der Trennung seiner Eltern leidet, aber ein sehr guter Beobachter ist, kann man als Porträt des jungen David sehen. Die Lehrer wurden mit ihrem militärischen Rang angesprochen, und die Erziehung in der Schule lief im Geist des Empires ab. Historisch gesehen gehörte David Cornwell zu der letzten Generation von Schülern, die ausgebildet wurden, um Führungspositionen im britischen Empire zu übernehmen. Doch als sie die Schule verliessen, war das Empire bereits zerbrochen. Auch dieses Motiv der betrogenen Generation hat er in seinem Werk verarbeitet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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