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Regisseur Harold Ramis (Und täglich grüßt das Murmeltier) versteht es, eine Menge Dialogwitz und Situationskomik aus der Konfrontation der gegensätzlichen Figuren herauszuholen, auch wenn sein Drehbuch vor allem am nicht unbedingt logischen Schluss der Moral ein wenig zu viel Raum gibt. Allemal ein Spaß (im übrigen mit sehr schönen Songs und angenehmem, jazzigen Score), der auch an den Kinokassen in USA und in Deutschland hervorragend ankam. --Heike Angermaier
Mafia-Boß Paul Vitti (De Niro) wird geplagt von Panikattacken und diversen psychosomatischen Störungen. Durch Zufall gerät er an den nur mäßig brillanten Psychiater Ben Sobel (Christal). Dieser wird gegen seinen Willen zum "Leibeigenen" des Mafiosi gemacht. Dadurch droht die geplanten Hochzeit des Psychiaters mit der unglaublich seichten ex-Wetterfee (Lisa Kudrow) zu platzen und es ergeben sich diverse Verwicklungen, die nicht weiter geschildert werden sollen, um die Überraschungen nicht vorweg zu nehmen.
Das Ganze lebt vom äußerst originellen Wortwitz der beiden Hauptakteure (wer es versteht, sollte die Original-Tonspur hören, obwohl die Synchronisierung auch sehr gut ist). De Niro mimt den soverän selbstbewußten Mafiaboß, der zwar ungebildet ist, aber mit seiner Bauernschläue und seiner direkten Art, Probleme anzugehen, der Welt des "Shrinks" diametral entgegensteht. Sobel ist der in den USA verbreitet Typ des Gesprächspsychologen, der seine "Patienten" endlos reden läßt und sich auf einige mitfühlende Kommentare beschränkt. Er ersetzt soziale Kontakte und zeigt Verständnis für jeden auch nur so geringen Sellenschmerz - es ist ja schließlich sein Einkommen. Zufrieden ist er nicht in seiner Rolle, zumal sein eigener Vater ein wesentlich erfolgreichere Psychiater ist. Vitti auf der anderen Seite ist ebenso unzufrieden mit seiner Welt. Der dauerhafte Streß der Gewalt und das ewige Kräftemessen mit seinen Rivalen hat ihn krank gemacht.
... Lesen Sie weiter... ›Zum Film: Robert De Niro spielt einmal mehr den Mafiosi, in diesem Film hat dieser aber psychische und dadurch echt urkomische Probleme. De Niro kann hier wieder einmal überzeugen, besonders, wenn man bedenkt, dass er damit auch frühere Rollen von sich selbst parodiert. Herrlich! Billy Crystal kann auch überzeugen, er übernimmt im Film ungewollt den Part des Therapeuten, der eigentlich nur durch einen Unfall den Mafiosi- Boss zum Klienten bekommt und dadurch in wirklich komische Situationen schliddert. Aber deutlich im Vordergrund steht das Wortgefecht, das sich diese beiden Schauspieler hier leisten, es ist einfach sehens- bzw. hörenswert! Grund dafür ist sicherlich auch das gute Drehbuch- somit die schlüssige Story und auch die gute Regie.
... Lesen Sie weiter... ›Und noch ein kleiner Tipp am Rande, wenn ihnen dieser Film gefällt sollten sie sich vielleicht auch mal SHOWTIME ansehen eine weitere gelungene Komödie mit Robert De Niro.
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