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Reine Leere. Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers [Gebundene Ausgabe]

Janwillem van de Wetering
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rowohlt (1999)
  • ASIN: B002LO6Z1Q
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.297.997 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Reine Leere. Erfahrungen eines respektlosen Zen-Schülers

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
87 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Nichts 9. August 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Buch passiert einfach nichts. Janwillem van de Wetering, bekannter Krimi-Autor mit dem kauzigen Zen-Einschlag, plaudert vor sich hin und erzählt von seiner lebenslangen Suche, mehr als vierzig lange Jahre lang, in denen er nach totaler Leere strebte. Ein Geschichtchen nach dem anderen erzählt er, teils skurril, teils tragisch - alle künden überwiegend vom Scheitern, in Sätzen wie: "Jim erzählte mir Geschichten von Meister Arschloch und seiner eigenen vergeudeten Vergangenheit, ich erzählte ihm Geschichten von Sensei und meiner vergeudeten Vergangenheit, und so konnten wir selbstgewählten Lehrern die Schuld geben". Koans funktionieren nicht, Zazen ist Zeitverschwendung, ein Zen-Meister hängt sich auf, ein anderer wird trunksüchtig, viele werden habgierig. Wieso wurde dieses Buch für mich immer interessanter, wieso begann ich, gegen Ende hin immer langsamer und sorgfältiger darin zu lesen, damit ich es länger genießen konnte? Es war wie ein abstraktes Bild, das keine Gegenstände zeigt, sondern Gefühle hervorruft: Gefühle gezielten Verlorengehens, durchhaucht von subtilem Humor, von Einsamkeit und vom Wissen von der Vergeblichkeit menschlichen Strebens, ohne zu verurteilen oder zu verzweifeln. Es war die Sprache eines geborenen Erzählers, der das Glück hatte, hervorragend übersetzt zu werden, es war die genaue Beobachtung, es waren Dialoge, nach denen ich das Buch immer wieder sinken lassen konnte, die mich inspirerten, und immer wieder enthielten sie ein Lächeln. Nichts ist wichtig in diesem Buch, und am wenigsten nimmt der Autor sich selbst wichtig - es ist das Nichts, das wichtig ist. Dort führt er einen unmerklich und unwiderstehlich hinein, zumindest für eine kurze Zeit. Das ist Zen vom Feinsten.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend! 19. Mai 2006
Von ThomasD
Format:Taschenbuch
Eine wunderbare Beschreibung des Autors mit den Gesprächen von Zen-Meistern und Schülern. Diese für uns ungewöhnliche Sichtweise über Leben und Tod stellt alles in Frage was die Menschen in der westlichen Welt zu suchen Glauben. Bestätigung und Befriedung am laufenden Band scheint die Antriebsfeder der meisten Menschen zu sein.

Je tiefer ich in dieses Buch eintauchen konnte umso lächerlicher wurde alles um mich herum. Selbst mein so wichtiges Leben wurde unwichtig!. Die Auszüge und Anekdoten sind so klar mit einem lächeln formuliert das dieses Buch eine tiefere Einsicht in die Vergänglichkeit eines Lebens gibt und nichts wirklich wichtig ist!.
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pures ZEN - aus dem Nichts ins NICHTS 25. März 2001
Format:Taschenbuch
Wer sich schon den "leeren Spiegel" zu Gemüte geführt hat, für den ist die "reine Leere" eine willkommene Ergänzung, und geht aus ZEN-Sicht sogar einen Schritt weiter. Angenehm vergebens sucht der Leser den roten Faden, den er natürlich jederzeit hat. Kein Roman, keine Geschichte, und doch allzeit Roman und fast nur Geschichte. Hier ein Koan, und dort eine Lösung, wo NICHTS zu lösen ist. Van de Wetering führt nimmt uns Leser ein Stück mit auf seinem Weg und überlässt uns vorher wie nachher uns SELBST. Angenehme Unterhaltung mit weisen Einschüssen. Wer nichts erwartet, kann alles bekommen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Respektloser Kommentar zu menschelnden Meistern. 19. Dezember 2008
Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Van de Wetering reiht in diesem Buch teils autobiographische, teils erfundene Geschichten über seine Erfahrungen mit buddhistischen Lehrern und deren Schülern aneinander. Er folgt dabei keiner feststellbaren Ordnung; die Schilderungen bedeutender Meister des Zen und anderer buddhistischer Schulen, wie auch die Persönlichkeiten anderer Suchender - in Klöstern und religiösen Kommunen - sind als Collagen aus echten Begegnungen des Autors zusammengesetzt.
Nur eines zieht sich als roter Faden durch alle Kapitel: die Skepsis van de Weterings an der Möglichkeit echter Befreiung. Sein erfrischend respektloser, (und vielleicht typisch niederländischer) sarkastischer und dennoch anteilnehmender Humor findet an jeder Autorität das Allzumenschliche und darum Lächerliche, und zieht sie wieder auf die Ebene der "Normalsterblichen" herab. Auch die erleuchteten Meister haben ihre Marotten, scheitern in weltlichen Angelegenheiten und können gar an ihrem Leben verzweifeln.
Van de Wetering ist amüsant darin, aufzuzeigen, dass das Ego niemals ganz verschwindet, und dass der Versuch, es zu besiegen auch ins genaue Gegenteil umschlagen kann. Schwach ist der Autor jedoch darin, den echten Gehalt hinter den spirituellen Lehren zu verstehen. Er bringt nie genug Vertrauen auf, dem Weg eines geistlichen Führers bis zum Ende zu folgen und kann wohl deshalb über die Früchte ihrer Anstrengungen nur spekulieren oder, was er auch beherrscht, respektvoll schweigen.
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