Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Infotainment auf höchstem Niveau, 9. Juli 2009
Ich kann mich meinem Vorgänger nur anschließen.
Klosterhalfen liefert einen genussreichen Beweis, dass Unterhaltung/Amüsement und Aufklärung/Information keine Gegensätze zu sein brauchen. Und das Beste an diesem Werk: Man merkt ihm seinen enormen Arbeitsaufwand, der allein zu einer solch gelungenenen Auswahl und Kritik befähigt, nicht an. Statt den Leser/die Leserin mit ellenlangen quasi-wissenschaftlichem Geschwurbel a la Ratzinger/Huber/(und ja auch Habermas; siehe Albert) zu langweilen bzw. zu quälen, liefert er hier das Konzenztrat seiner sicherlich aufwändigen und sorgfältigen Recherchen und Überlegungen. Mehrere Hundert Millionen Menschen dürften sich nach Klosterhalfens Werk nicht mehr damit herausreden können, dass sie nichts gewusst hätten.
Warten wir darauf, was sein Buch in Gang bringt, das Potenzial jedenfalls ist enorm.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bibelkritik der ungewöhnlichen Art!, 6. Juli 2009
Prof. Wolfgang Kloserhalfen hat mit seiner »Reimbibel« ein bedeutsames Werk geschaffen: Es ist vorzüglich geschrieben, es unterhält auf pfiffige Art und Weise. Zugleich ist die »Reimbibel« in höchstem Maße informativ. Prof. Klosterhalfen fasst nicht nur die gesamte Bibel inhaltlich in Form von Balladen, kleinen Gedichten, rhythmischen Versen und Zweizeilern zusammen. Er gibt nicht nur einen Überblick über die gesamte Bibel, die von eher wenigen Zeitgenossen wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gelesen wird. Er fügt auch da und dort kritische Kommentare ein, analysiert messerscharf die Schwächen der Bibel, die gern als »Buch der Bücher« bezeichnet wird.
Bücher über die Bibel füllen inzwischen ganze Bibliotheken. Theologische Fachliteratur zeichnet sich meist durch dröge Weitschweifigkeit und verschwenderische Verwendung von Fachausdrücken aus. Prof. Klosterhalfen indes gelingt mit seinem Werk ein bemerkenswerter Spagat: zwischen sachlich-kritischer Information und pointiertem Humor. Der Titel »Reimbibel« mutet fast etwas zu bieder an, auch wenn er sehr wohl zutrifft. Seit dem Mittelalter wurde erstmals wieder eine Bibel in Reimen vorgelegt. Der Untertitel aber lässt keinerlei Zweifel daran aufkommen, worum es geht: »Die schreckliche Schrift in Reimen und Versen«.
So manchem Zeitgenossen ist die Bibel ein Buch mit mehr als sieben Siegeln.... und einfach zu voluminös. Ellenlange Passagen etwa über Geschlechterfolgen regen nicht gerade zum Lesen an. Zu Beginn des dritten Jahrtausends suchen viele kritische Zeitgenossen auch echte Informationen über die »Heilige Schrift«, die nicht von Fundamentalisten oder sonstigen religiösen Fanatikern stammen sollen.
Der Rezensent empfiehlt Prof. Klosterhalfens »Reimbibel« als Einführung und Überblick... und als Kritik an einem der bedeutendsten Schriftdokumente der Weltreligionen. Er fasst die zentralen Aussagen der »Originalbibel« gekonnt zusammen, macht verständlich, was nicht selten für den heutigen Bibelleser zumindest schwer verdauliche Lesekost ist.
Ohne Zweifel enthält dieses fundamentale Werk erheblichen Zündstoff und wird nicht nur auf Zustimmung stoßen. Es sollte eine weite Verbreitung finden... und für Diskussionen sorgen, die auch in unseren »aufgeklärten Zeiten« nur zu oft unterbleiben! Prof. Klosterhalfen liefert Medizin gegen christlich-fundamentalistische Indoktrination, die manchen Zeitgenossen bitter schmecken mag. Sie ist aber heute wichtiger denn je!
Walter-Jörg Langbein
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein humoristisch-satirisches und religionskritisches Kabarett-Programm, 8. September 2009
Klosterhalfen hat eine wahre Herkulestat vollbracht. Er hat wesentliche Teile des Alten und des Neuen Testaments, Buch für Buch, Kapitel für Kapitel in Verse umgesetzt, um dieses Buch der Bücher" in eine Form zu gießen, die seinen wahren Gehalt bloßlegt und dabei das Lesen zum Vergnügen, wenn auch streckenweise einem makabren, werden lässt.
Was treibt einen Menschen an, der kein Theologe ist und der erfolgreich eine akademische Karriere auf ganz anderem Gebiet durchlaufen hat, ein solch aufwändiges Werk zu schaffen? Es dürfte wohl die zur Empörung geronnene Fassungslosigkeit sein, dass eine Schrift, die vor zwei- und dreitausend Jahren entstand und voller Bösartigkeiten, Unmoral und Widersinn steckt, immer noch von unfassbar vielen Menschen als Gottes Wort angesehen und als heiliges Buch verehrt wird. Es ist eine Schrift, die zur Grundlage einer Lehre geworden ist, von denen diese Menschen glauben, dass sie ihnen die Erlösung dereinst im Jenseits bringen wird, die aber im Diesseits eine grausame und blutige Spur durch die Geschichte gezogen hat.
Der geleistete Arbeitsaufwand und die dichterische Kreativität des Autors sind bewundernswert. Dabei bemerkt man, dass die durch den Zwang zum Reim und zum Einhalten des Versmaßes oft erforderliche Wortwahl die Vorstellungen des Lesers in andere Bahnen lenkt und eine andere Sichtweise auf diese gedanklich so eingefahrene und durch Schule und Predigt assoziativ fest geklopfte Thematik erzeugt. Mit der dem Dichter eigenen Freiheit entstehen gedankliche Verbindungen, die bei üblicher, klassischer" Beschreibung der Inhalte sich gar nicht einstellen würden. Klosterhalfens gereimte Texte statten uns mit einer Lesebrille aus, die uns scharf sehen lässt, was wir im Original bisher allenfalls schemenhaft wahrgenommen haben - wenn wir uns denn überhaupt in diese Textwüste wagten.
Der unübersehbaren Fülle theologischer Werke, die sich gutgläubig, neutral oder kritisch diesem Konglomerat von Mythen, Kriegsberichten, Phantasien, Ausschweifungen, Strafandrohungen, Vergeltungsaktionen, Verboten, Ergebenheitsadressen, durchsetzt von Lebensweisheiten und Verhaltensvorschriften als angebliches Wort Gottes widmen, setzt Klosterhalfen seine Sicht der Dinge entgegen: bissig, spöttisch, mal derb, mal empört, inhaltlich immer eng am Originaltext orientiert. Klosterhalfen präsentiert kabarettistische Kleinkunst, die in Form von Zweizeilern, Gedichten, Versen und Kurzkommentaren als humoristisch-satirisches und religionskritisches Programm vor den Augen des Lesers abläuft. Sein Buch endet mit einem Brief an den lieben Gott der Christen: Lieber Herrgott mach mich fromm,/ dass ich in den Himmel komm./ Lass dich einfach einmal blicken,/ kannst mir auch 'ne E-Mail schicken:/ klosterwolf@hotmail.com. P.S. Möge es Dir bald gelingen,/ den Gehörnten umzubringen.
Prof. Dr. Uwe Lehnert
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