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Reign Over Me - Die Liebe in mir


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Produktinformation

  • Darsteller: Adam Sandler, Don Cheadle, Jada Pinkett Smith, Liv Tyler, Saffron Burrows
  • Komponist: Rolfe Kent
  • Künstler: Jack Binder, Christian "Pipo" Wintter, Sharon Bialy, Steve Edwards, Russ T. Alsobrook, Deborah Lynn Scott, Lynwood Spinks, Jack Giarraputo, Jeremy Roush, Michael Rotenberg
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 24. Januar 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (76 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000Y7SBKA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.951 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Die Liebe in mir" handelt von universellen Themen wie Freundschaft, Kommunikation und Verlust, aber auch von einem intimen Blick auf die persönliche Geschichte eines Mannes.

Charlie Fineman (Adam Sandler: "Billy Madison", "Happy Gilmore", "Eine Hochzeit zum Verlieben") hat seinen Kontakt zur Umwelt auf ein Minimum reduziert. Mit Kopfhörern abgeschottet bewegt er sich bei seiner Lieblingsmusik und mit einem Elektroroller, aber auch zu Fuß gesenkten Kopfes wie in Trance durch die Straßen. Dabei läuft er dem wohlsituierten Zahnarzt Dr. Alan Johnson (Don Cheadle: "Mission to Mars", "Traffic - Macht des Kartells", "Ocean's Eleven") über den Weg. Alan ruft ihm nach, aber Charlies Kopfhörer verhindern eine Kontaktaufnahme.
Ein paar Wochen später kommt es erneut dazu, dass Alan Charlie begegnet, aber diesmal gelingt es ihm ihn anzusprechen. Charlie macht einen abwesenden Eindruck, gibt vor, Alan nicht wiederzuerkennen, lässt sich aber darauf ein, mit dem ehemaligen Studienkollegen einen Kaffee trinken zu gehen. Das Eis zwischen den Beiden beginnt sehr langsam zu brechen.

Alans Versuch Charlie erneut zu besuchen scheitert an dessen Vermieterin Adell Modell (Rae Allen). Als Charlie dann mit seinem Elektroroller auftaucht, bleibt beiden gerade noch genügend Zeit, vor Ginger (Melinda Dillon) und Jonathan Timpleman (Robert Klein), seinen Schwiegereltern, zu fliehen. Sie landen in einer Musikkneipe, in der Charlie gelegentlich mit seiner Band auftritt. Aus einer absolut harmlosen Konversation entwickelt sich plötzlich ein Streit, in dessen Verlauf Charlie Alan seine Limonade ins Gesicht schüttet. Völlig irritiert verlässt Alan das Lokal. Aber Charlie ist nicht das einzige Problem, mit dem Alan zu kämpfen hat: Am nächsten Morgen flattert ihm eine Klageschrift wegen sexueller Belästigung von der Anwältin einer Patientin ins Haus. Alans Kompagnons zeigen sich sehr besorgt über die Situation, noch dazu, da Alan vor einiger Zeit schon einmal mit dem Vorwurf der sexuellen Nötigung einer Patientin zu kämpfen hatte.

Es kommt zu einer Aussprache zwischen Ginger Timpleman und Alan. Sie schildert ihm, wie schwer sie nach dem Verlust der Tochter und der drei Enkelkinder am 11. September 2001 daran trägt, dass Charlie jeglichen Kontakt mit ihr ablehnt. Und sie mutmaßt, dass Charlies Vermieterin Adall Modell und sein Finanzberater Bryan Sugerman (Mike Binder) mit der Abfindung, die Charlie ausbezahlt wurde, wohl nicht in seinem Sinne umgehen. Am selben Abend noch steht Charlie vor Alans Tür, es ist halb elf Uhr, und will ihn zu einer Kneipentour abholen. Alan kommt erst am nächsten Morgen nach Hause, seine Frau Janeane ist dementsprechend sauer.

Charlie setzt dennoch seine Strategie fort, Alan gegen Janeane auszuspielen, überredet ihn sogar, eine Marathon-Kinonacht mit Mel-Brooks-Filmen zu besuchen. Als sie in den frühen Morgenstunden wieder auf die Straße zurückkehren, will Charlie "noch eine schöne Ladung abhängen", aber Alan ruft vorsichtshalber bei Janeane an. Von ihr erfährt er, dass in der Nacht sein Vater gestorben ist. Bei der Trauerfeier taucht dann Bryan Sugarman auf und überbringt Alan die Nachricht, dass Charlie beabsichtigt, Alan eine Million Dollar zu schenken...

Die Resozialisierung von Charlie Fineman bleibt schwierig, aber Alan bleibt hartnäckig. Schließlich bringt er den Freund sogar dazu einer therapeutischen zuzustimmen...

Movieman.de

Es gibt Filme, über die sollte man im Vorfeld nicht viel wissen. Den Trailer zu sehen, kann schon zuviel verraten und dafür sorgen, dass man etwas erwartet, das der Film nicht liefert. Darum ist es schwer, diesen Film zu empfehlen, ohne in große Worte zu verfallen und all das zu preisen, was "Reign Over Me" zu einem emotional packenden, tief befriedigenden filmischen Erlebnis macht. In diesem Film geht es um Themen, zu denen ein jeder von uns Zugang hat. Um Freunde, Familie, Liebe, Verlust, Trauer, Sorge, Hilfe, Aufgeben, Kämpfen, Leiden, Weitermachen. All das und noch viel mehr spiegelt sich nicht nur im Drehbuch, sondern auch in den glaubwürdig gestalteten Figuren, allen voran jedoch in Johnson und Charlie, gespielt von Don Cheadle und Adam Sandler. Beide liefern schauspielerische Leistungen ab, die durchaus einer Würdigung durch die Academy verdient hätten. Im besonderen Maße gilt dies jedoch für Sandler, der hier gegen seinen Typ besetzt ist und dem man den Respekt vor seiner Rolle und der Herausforderung, die sie mit sich bringt, anmerkt. "Reign Over Me" ist jener seltene Film, der direkt ins Herz trifft. Fazit: Wer hier nicht bewegt ist, muss ein Herz aus Stein haben.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild macht einen sehr kompakten und überzeugenden Eindruck, der Ton ist zwar frontlastig, aber für diesen Film durchaus angemessen. Beim Bonusmaterial hätte man sich etwas mehr Tiefe gewünscht.

Bild: "Reign over me" wurde mit einer HD-Kamera gefilmt, deren Material auch dafür sorgt, dass um die Kanten leichte Doppelkonturen entstehen. Darüber hinaus bietet sie ein enorm rauscharmes Bild bei normaler Beleuchtung an. Nur, wenn die Beleuchtung deutlich dunkler ausfällt, ist Rauschen in doch eher starker Form auffällig (01:34:40). Das stellt aber bei diesem Film kein Problem dar, da die meisten Szenen sehr hell ausgeleuchtet sind. Die Kompression sorgt für ganz leichte Artefaktbildung (00:59:26) und gelegentliches, sanftes Aliasing (Röhre bei 00:42:59). Der Schärfewert ist sehr solide und der Kontrast gut tariert. Die Vorlage ist bestens erhalten.

Ton: "Reign over me" lebt ganz und gar von seinen Dialogen. Diese werden störungsfrei und kristallklar dargeboten, wobei weder Musik noch Umgebungsgeräusche ablenkend oder übertönend wirken. Die tolle Musikauswahl nutzt die hinteren Kanäle, ansonsten bleibt der Mix jedoch sehr frontlastig, was angesichts der Stille, die dieser Film ausstrahlt, auch als Pluspunkt betrachtet werden kann.

Extras: Neben dem Trailer gibt es noch eine animierte Bildergalerie, die mit Musik unterlegt ist. Die Jam Sesssion ist im Endeffekt entfallenes Filmmaterial und bietet nicht wirklich viel. Bleibt noch das gut viertelstündige Making Of, das etwas zu sehr Werbecharakter hat und nicht in die Tiefe geht, was umso bedauerlicher ist, da besonders Sandlers Herangehensweise an diesen Film interessant gewesen wäre. Immerhin hatte er das Angebot zuerst abgelehnt, weil er nicht sicher war, dass er die Rolle würde spielen können. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Blu-ray .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amigo Del Sol TOP 1000 REZENSENT am 27. März 2008
Format: DVD
Der Film "Die Liebe in mir" ist ein überraschend intensiver Film mit einem überragenden Adam Sandler. Ist dieser doch eher für seichten Humor bekannt, so überzeugt er hier in der Rolle des vom 11. September traumatisierten und aus dem Leben gerissenen Witwers bis ins letzte Detail. Selten hat eine Filmgeschichte einen so bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Bilder sind düster, teilweise sparsam und depressiv gehalten. Die Handlung ist traurig, teilweise unbeabsichtigt komisch, aber absolut stimmig. Die Geschichte kommt ohne große Höhepunkte aus, ist aber trotzdem spannend und intensiv. Und am Ende ertappt man sich dabei, wie man sich über die kleinen Fortschritte, heraus aus den Lebenskrisen der beiden Protagonisten (allen voran Adam Sandler) freut. Klasse Kino - 5 Sterne.
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Isabella Kramer am 19. Dezember 2007
Format: DVD
Es ist der erste Film, in dem ich Adam Sandler ertragen kann und bei dem ich sogar behaupte: der Mann kann ja doch schauspielern!
Der Film ist nicht nur gut, er berührt einen auch. Man merkt von Minute zu Minute, dass der Regisseur sich bewusst Zeit gelassen hat, die Charaktere einzuführen und das der Zuschauer auch wirklich einen Einblick in ihr Leben, insbesondere eben das Leben von Sandlers Rolle, bekommt. Das mag Einigen zu langweilig sein, mir hat aber gerade diese Ruhe des Filmes sehr gut gefallen. Bei so einem Film sind hektische Kameraschnitte und oberflächliches Handeln nicht gefragt. Traurig ist schon die erste Begegnung zwischen den beiden alten Studienfreunden und man kann nur ansatzweise erahnen, was Charlie (Sandler) alles durchmacht. Alan (Don Cheadle) gibt sich alle Mühe, das Freundschaftsverhältnis wieder aufzubauen, scheitert aber, als er versucht, Charlie näher zu kommen. Charlie will nur jemanden zur Unterhaltung, sprich für Filmnächte, Videospiele und Konzerte als Freund haben. Er möchte aber nicht über seine Gefühle oder gar über das grausame Schicksal, seine Familie beim Flugzeugunglück des 11. Septembers verloren zu haben, reden. Sobald Alan das Gesprächsthema in diese Richtung lenkt, ist Charlie davon überzeugt, dass Alan kein wahrer Freund ist, sondern von „denen“ geschickt wurde. Aber nicht nur von Charlie bekommen wir etwas mit, obwohl er die tragende Hauptfigur in dem Film ist. Auch Alan hat seine Last zu tragen. Man merkt deutlich, wie ihm richtige Freunde fehlen, mit denen er mal was unternehmen kann, anstatt immer den aufopfernden Ehemann zu spielen, der sich um seine anspruchsvolle Frau (Jada Pinkett-Smith) und dann noch um seinen nervenaufreibenden Job als Zahnarzt kümmern muss.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Sommer VINE-PRODUKTTESTER am 3. Februar 2009
Format: DVD
Charlie Fineman verliert beim Terror Anschlag vom 11 September seine Frau und seine Kinder. Der bis dahin als Zahnarzt praktizierende Mann verfällt in starke Depressionen, es steigert sich soweit das er alles verdrängt und in seiner eigenen kleinen Welt lebt. In dieser Welt scheint es nie eine Familie noch Kinder für Charlie gegeben zu haben auch der Beruf als Zahnarzt ist nicht mehr Gegenstand seiner Realität.

Durch Zufall trifft ein alter Studienfreund auf Charlie, Alan Johnson. Er selbst ist auch Zahnarzt, hat Familie und auch seine Schwierigkeiten mit seinem Leben.
Langsam finden die beiden zueinander und fassen vertrauen, Alan möchte Charlie gerne helfen und so läßt er nichts unversucht.

Ein Film von Mike Binder der ebenfalls auch das Drehbuch schrieb, zeigt einen Film über das Schicksal eines Hinterblieben vom 11. September und einer Freundschaft die kompliziert ist und für einige nicht nach voll ziehbar. Über die Hürden im Leben und die Erkenntnisse die man erfährt wenn man ungewöhnliche Wege geht. Sowie eine Liebeserklärung an New York.

Ebenfalls zu erwähnen, Adam Sandler der eher bekannt für seine platten Komödien ist. Er stellt den psychisch Labilen Charlie mit viel Gefühl und Charackter dar. Das gilt ebenfalls für Don Cheadle, die einzige Person die mich nicht überzeugte obwohl ich sie sehr mag, war Liv Tyler. Für mich war sie Fehlbesetzt in keiner Minute ihres Auftretens überzeugte sie mich. Sie wirkte eher wie eine Studentin statt einer erfahrenen Therapeutin. Ansonsten ist dieser Film wirklich sehr Sehenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E. Lauterbach am 11. Juli 2008
Format: DVD
Aufmerksam geworden bin ich auf den Film eigentlich nur wegen des, wie ich finde, wirklich sehr coolen und schönen Covers und natürlich wegen der Besetzung, Adam Sandler mag ich natürlich sehr gerne -natürlich wegen seiner lustigen Filme, von denen man ihn vorher kannte und denen er sich ja eigentlich auch ausschließlich gewidmet hatte bisher und ja, ich hielt ihn auch da schon für einen guten Schauspieler, zumindest aber hätte ich ihn, wie einige hier, nicht wegen dieser Filme unweigerlich zu einem schlechten Schauspieler erklärt - und Don Cheadle kannte man natürlich von der Ocean`s-Trilogie, wo er mir ebenfalls sehr gut gefiel, also einfach mal mitgenommen, den Film.

Auf die Story hatte ich bis dahin nur am Rande geachtet, irgendwas mit 9 - 11 hatte ich mitbekommen, einen bisher typischen Adam Sandler hatte ich also eigentlich nicht erwartet, was dann aber kam konnte ich unmöglichst auch nur im Geringsten erwartet haben, es gibt so eine Redewendung im Volksmund, dass man wegen einer Frau, einem Film, einer Platte, einem Song etc. gefühlmäßig durch alle Aggregatzustände geht und bei diesem Film hab ich erst bis ins Letzte wahrhaft durchgemacht, was das bedeutet.

Lachen kann man bei diesem Film auch ganz wunderbar, als einer von im Endeffekt doch überraschend vielen Momenten sei nur der erwähnt, wo Johnson (Ron Cheadle) seinen werten Zahnarztkollegen die Meinung geigt und er das Ganze nur aufgrund eines Mutzuspruchs von Charlie getan hat, mit dem dieser sich eigentlich in der Person vertan, schlussendlich aber doch genau richtig gelegen hatte.
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