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Reign in Blood

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Produktinformation

  • Audio CD (26. Juni 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony Music)
  • ASIN: B000RZGFYS
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Angel Of Death 4:53EUR 0,99
Anhören  2. Piece By Piece 2:02EUR 0,99
Anhören  3. Necrophobic 1:40EUR 0,99
Anhören  4. Altar Of Sacrifice 2:50EUR 0,99
Anhören  5. Jesus Saves 2:54EUR 0,99
Anhören  6. Criminally Insane 2:23EUR 0,99
Anhören  7. Reborn 2:11EUR 0,99
Anhören  8. Epidemic 2:23EUR 0,99
Anhören  9. Postmortem 3:27EUR 0,99
Anhören10. Raining Blood 4:15EUR 0,99
Anhören11. Aggressive Perfector 2:31EUR 0,99
Anhören12. Criminally Insane (Remix) 3:18EUR 0,99


Produktbeschreibungen

The greatest 29 minutes in the history of Thrash Metal. Unequalled Brutality.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
10 Songs, 29 Minuten 23. August 2010
Format:Audio CD
10 Songs, 29 Minuten Spielzeit und ohne Erbarmen mitten in die Fresse. Das sind wohl die passendsten Schlagworte, die man für dieses Thrash-Inferno finden kann. Als mir mein älterer Bruder anno 1990 ein Tape des Albums gab, wurden mir förmlich die musikalischen Leviten gelesen, die ich bis heute nicht vergessen habe.

Als damals siebenjähriger Pimpf kannte ich nur Metallicas "Master Of Puppets" und Venoms "Black Metal". Auf etwas derart brutales wie SLAYERs drittes Album war ich nicht gefasst. Aber ich fand es verdammt gut, nur dass ich damals noch nicht erfassen konnte, warum ich es gut fand.

Heute, 20 Jahre und gut 600 Durchgänge später, weiß ich, dass mir mein Bruder nicht nur ein irgendeine Thrash-Platte, sondern meiner bescheidenen Meinung nach sogar das beste Metalalbum aller Zeiten übergeben hat. Niemals wieder klang Thrash Metal so fies, ultrapräzise gespielt und knüppelhart wie auf diesem Meilenstein.

Man kann von SLAYER halten, was man will, aber diese Scheibe MUSS man kennen. 'nuff said.
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71 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sascha Hennenberger TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Wer wagt mir zu widersprechen, dass wir es hier mit dem definitiv besten Thrash / Speed Metal Album aller Zeiten zu tun haben? Aber ich denke doch mal, dass 99 % aller waschechten Metaller mit mir da einer Meinung sind. Die restlichen 1% sollten zumindest anerkennen, wie wichtig diese Scheibe den heutigen Metal geprägt hat. Überlegt doch mal ernsthaft: Würde der moderne Death, Thrash, Black Metal oder Grindcore wirklich so klingen, wenn es "Reign in Blood" nicht gegeben hätte? Ich denke nicht! Obendrein enthält die Scheibe noch einige kontroverse Themen, die unter anderem wegen dem Opener "Angel of Death" auf einige Gemüter schlugen. Doch der Reihe nach:

Eröffnet wird das Festspiel des aggressiven Metals mit eben genanntem Song, welcher auch heute noch jedes SLAYER Konzert beendet. Waren die Metaller sich damals bei "Hell awaits" einig, dass dieses Werk das Nonplusultra darstellen würde, wurde dies mit "Angel of Death" binnen weniger Sekunden widerlegt. Dieser Song bot einfach alles, vom schnellen Geholze, treibenden Doublebass (die man von "Praise of Death" gewohnt war!), abwechslungsreichen, aggressiven und technischen Riffs, sowie dem markanten Gesang von Tom Araya, der sich mit dem Text "Angel of Death, Monarch to the Kingdom of the Dead, infamous Butcher, Angel of Death" unweigerlich ins Gehirn hämmerte. Krönender Abschluss ist hier der Schluss, wo wohl jeder dein Eindruck hat, dass das Schlagzeug von Dave Lombardo gleich unter dem Doublebass Gewitter zusammen bricht. Langsamer und treibend geht es mit "Piece by Piece" weiter, doch ist dies nur kurze Täuschung, denn nach wenigen Sekunden bricht bereits wieder die Hölle auf Erden los. Thematisch geht es hier selbstverständlich nicht weniger blutig zu, befasst man sich hier mit der Faszination, die Tom nicht mehr loslassen wollte, den Massenmördern: "Modulistic Terror, a vast sadistic Feast, the only Way to exit is going Piece by Piece". Heftig, heftig, denn nach bereits 2 Minuten ist das Massaker bereits wieder zu Ende. Doch war das bei weitem noch nicht der Mindestrekord, denn der wird erst mit den 1 Minuten und 40 Sekunden dauernden "Necrophobic" und dazu ein Text, denn manche Bands in 5 Minuten nicht unterkriegen. So viel ich weiß soll dieser Song mit 248 bpm nach "Raining Blood" (247 bpm) auch der bis dato schnellste sein den SLAYER bisher komponiert haben.
Danach folgt mit "Altar of Sacrifice" ein weiterer Hit in der Geschichte von SLAYER, der wieder mehr in die satanische Ecke tendiert und wesentlich aggressiver wirkt, als "Necrophobic", was vor allem an dem eindringlichen Riffing liegen dürfte. Untrennbar an den vorigen Song schließt sich danach gleich "Jesus saves" an (diese beiden Stücke kann man als Siamesische Zwillinge betrachte, die nicht voneinander getrennt werden sollten!). Nachdem mit einem unheilvollen Riff das Stück eröffnet wird, steigert sich die Spannung dermaßen, dass quasi wie eine Flutwelle der schnelle Part über den Hörer hereinbricht und nach kurzer Zeit schon wieder zu Ende ist. Wie viel Abwechslung man doch in nicht einmal 3 Minuten packen kann ist einfach abartig, sensationell und genial zugleich! Mit "Criminally insane" wird es auch nicht weniger abwechslungsreich. Irgendwie erinnert mich dieser Song an "Piece by Piece", wobei hier wohl für viele Death Metal Bands bereits der Weg geebnet wurde. Zumindest sind hier viele Ansätze erkennbar, was bei vielen anderen Bands später andauernd verwurstet wurde. Mit "Reborn" wird es dann wieder so richtig klassisch, hätte diese Nummer auch problemlos auf "Hell awaits" stehen können, wobei beim Hören irgendwie an "Necrophiliac" erinnert werde. Die geilste Textzeile ist hier zweifelsohne "...defy your morbid Declaration, leave you ripped and torn"! Jaja, damals hat der Hanneman auch noch schnelle Songs geschrieben, 2 Jahre später hat er uns vom Gegenteil überzeugt. Doch vorerst mal ist "Epidemic" an der Reihe, meiner Meinung nach dem schwächsten Stück auf "Reign in Blood", wobei qualitätstechnisch immer noch alles im grünen Bereich bleibt, das Stück allerdings nicht an die restlichen 9 Meisterwerke heranreichen kann. Das bessert sich mit "Postmortem" jedoch schlagartig! Ja, hoppla, das Stück dauert ja zur Abwechslung mal wieder länger als nur 3 Minuten. Das geilste ist hierbei das dämonisch, majestätische Eröffnungsriff, wobei auch die Strophe dem in nichts nachsteht. Abartig wird's erst wieder beim schnellen Part, da hier unmenschliches aus Kerry King und Jeff Hanneman herausgeholt wurde.
Nahtlos geht es auch gleich nach einem kleinen Soloduell mit der letzten Nummer "Raining Blood" weiter, dem wohl unheilvollsten, majestätischstem und einem der bekanntesten Metalsongs überhaupt. Welcher Metalfan weiß nicht, was nach den 3 Tom-Schlägen (Ta-ta-tam!) folgt! Ich kann mich noch sehr gut erinnern: Dynamo 1996 - es wurde langsam dunkel, die Bühne war in rotes Licht getaucht - überall Nebel und dazu das Feedback der Gitarren und dann begann es: Ta-ta-tam.... weiterhin Feedback, dann wieder: Ta-ta-tam... das Publikum gröhlte noch mehr als bei den ersten 3 Schlägen und es steigerte sich, als nach dem 6ten mal dann die Gitarren einsetzten. Das war Magie - das war perfekt! Disen Song umfasst eine dermaßen dämonische Aura, die ich nicht wage zu umschreiben, an die nicht mal die übelste Death oder Black Metal Band heran zu reichen vermag. Lest euch nur mal den Text durch, während der Song läuft - Kinder das ist Blasphemy: "Trapped in Purgatory, a lifeless Objects, alive. Awaiting Reprisal, Death will be their Acquisition" oder vor allem bei den Stakkato artigen Riffs unterlegt von den treibenden Doublebass von Dave Lombardo, wenn Tom ins Mikro keift: "Raining Blood from the lacerated Sky. Bleeding its Horror. Creating my Structure, now I shall reign in Blood" und danach Kerry und Jeff den Song mit einem wahren Soli-Massaker abschließen. Ausgeblendet wird das Ganze von einer Geräuschekulisse, die zumindest regnendes Blut darstellen soll und somit die Scheibe perfekt beendet.

Wer diese Scheibe zumindest nicht als Tape, Mini-Disc oder CD-R zu Hause stehen hat ist in meinen Augen kein wahrer Metalfan, den "Reign in Blood" gehört wohl zu den 10 wichtigsten Metal Scheiben, die je veröffentlicht wurden und ich glaube kaum, dass sich daran jemals was daran ändern wird! Mit "Reign in Blood" haben sich SLAYER bereits jetzt bzw. 1986 unsterblich gemacht und sich einen Platz in der ersten Reihe im Metal-Olymp gesichert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dave Evans' Nachfolger TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Reign in blood ist das Album, das untrennbar mit Slayer und dem Thrash Metal an sich verbunden ist. Für die rauhe Seite dieses Genres ist es ein Referenzwerk wie Exodus' Bonded by blood und Metallicas Ride the Lightning. Das bedeutet aber nicht, dass sich diese drei Alben den Thron teilen. Die anderen sind zwar gigantisch, aber das hier ist die Nummer eins.

Die Melodien und Rhythmen sind abgedreht und so enorm schnell, dass man als Hörer vorher schon ein wenig Thrash und Speed Metal gehört haben sollte, um hier folgen zu können. Die Gitarrensoli sind in dieser Hinsicht noch extremer.
Die ganze Platte ist wie aus einem Guss, einzelne Songs als Anspieltipps hervorzuheben ist nicht möglich. Am besten gefallen mir Angel of Death, Criminally Insane, Postmortem und Raining Blood, aber im Grunde ist der Qualitätsunterschied zu den anderen Liedern nur ein Hauch.

Wie vorhin erwähnt ist Reign in blood DAS Thrash-Album. Meiner Ansicht nach wird es das auch für immer bleiben; wenn in hundert Jahren nach dem brutalsten Stück Musik gefragt wird, wird es immer noch Reign in blood sein. Weil es kalt ist. Schneidend scharf, chirurgisch präzise, eiskalt.

Seit der ersten Hälfte der 80er-Jahre gibt es Thrash, es folgten Death Metal (zu dem ich auch Black Metal rechne), Grindcore, was auch immer. Metaller haben die Musik von einem Höhepunkt zum nächsten gepeitscht, sie wurde immer wilder, ungezügelter. Virtuos um sich schlagende Tiere, perfekt in Musik umgesetzte Aggression und Kraft haben zu Klassikern ohne Ende geführt. Nach wie vor muss sich aber alles messen lassen an einer Platte, die inzwischen schon durch den Legendenstatus, den sie hat, aber auch durch ihre schier unglaubliche Qualität, unerreichbar geworden ist.

Die Faszination jeder dieser kraftstrotzenden Formen der Musik ist die tongewordene Power, die in Musik kanalisierte rohe Gewalt. Und was mich an dieser Platte so fasziniert, ist - ich bemühe jetzt mal einen sehr plastischen Vergleich, und ich bitte, das nicht als gewaltverherrlichend misszuverstehen - folgendes:
Die vielen anderen Extrem-Metal-Scheiben die ich kenne, bieten beeindruckende Beispiele musikalischer Brutalität. Wie eine Handvoll freigesprengter Irrer, die wahllos um sich schlagend alles in Grund und Boden stampfen. Und DAS ist der Unterschied. Slayer agieren nicht wie Irre (oder nur manchmal, z.b. am Ende der Platte), vielmehr schwingen sie Chirurgenskalpelle durch das Gehör ihrer Fans, kontrolliert, rasend schnell, eiskalt. Zu jedem Zeitpunkt haben sie die Aggression im Griff, nie entgleitet sie ihnen. Jedes. Riff. Sitzt.

Das ist für mich die Faszination dieses Albums. Die kalte, kalkulierte Brutalität. Und das ist der Grund, warum ich glaube, dass die Platte ihren Status als DAS Extremmetal-Album hat und behalten wird. Für immer.

Unerreicht.

Unerreichbar.
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Junge, Junge, Junge, war das damals für ein Brett! Als Slayer 1986 ihre dritte Studioscheibe veröffentlichten, war ich mit fast sicher das Slayer ihrer *Hell Awaits*... Lesen Sie weiter...
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Also hallo ersmal ich bin 17 Jahre alt und seit ca einen halben Jahr Slayer Fan.
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