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Die Reichsbahn und die Juden 1933-1939: Antisemitismus bei der Eisenbahn in der Vorkriegszeit
 
 
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Die Reichsbahn und die Juden 1933-1939: Antisemitismus bei der Eisenbahn in der Vorkriegszeit [Gebundene Ausgabe]

Alfred Gottwaldt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 445 Seiten
  • Verlag: Marixverlag; Auflage: 1., Auflage (Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865392547
  • ISBN-13: 978-3865392541
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 4,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 502.919 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wenn sich einer mit der Materie auskennt, ist es Alfred Gottwaldt, der im Laufe der letzten Jahre unterschiedliche Aspekte des Bahnwesens im Deutschen Reich untersucht hat. (…) eine detaillreiche Studie zum Umgang der Reichsbahn mit Juden innerhalb des Unternehmens und mit jüdischen Passagieren." --Stiftung Topographie des Terrors, Nr. 161, Juni 2011

(…) eine ungewöhnlich präzise, quellengesättigte und umfassende Darstellung. --Frankfurter Rundschau, 05. Mai 2011

Kurzbeschreibung

Nicht erst im Holocaust, sondern schon bald nach Hitlers Machtantritt begann die Einordnung der Deutschen Reichsbahn in die Judenpolitik des Dritten Reiches: Entlassung ihrer jüdischen Eisenbahnbeamten, Boykott jüdischer Lieferanten, Arisierung von Grundstücken aus jüdischem Besitz und Diskriminierung jüdischer Fahrgäste kennzeichneten die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg bei der Staatsbahn unter ihrem Generaldirektor Julius Dorpmüller. Hinzu kamen schon zu Friedenszeiten zahlreiche Transporte in die frühen Konzentrationslager sowie erste Deportationen polnischer und deutscher Juden vor und nach dem 9. November 1938, nicht zu vergessen Sonderzüge in die Emigration. Die umfangreiche Studie beschreibt diese historischen Fakten und skizziert dabei eine Fülle von Biographien. Sie geht jedem Detail antisemitischer Vorgänge bei der Eisenbahn vor dem 1. September 1939 nach, die sich nur als Wurzeln späteren Unheils begreifen lassen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie es den Nazis gelang, Einfluss auf die eigentlich unabhängige und an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs verpfändete Reichsbahn zu gewinnen, schildert das lesenswerte neueste Werk des Berliner Eisenbahnhistorikers Alfred B. Gottwaldt. So war der Generaldirektor Julius Dorpmüller den neuen Machthabern zunächst ein Dorn im Auge und sollte von seinem Posten entfernt werden. Dorpmüller konnte diesem Schicksal entgehen, indem er sich und die Reichsbahn bereits im März 1933 den Forderungen der "nationalen Regierung" bedingungslos unterwarf. 1937 wurde er zum Reichsverkehrsminister ernannt. Gottwaldts Buch behandelt nicht nur die Auswirkungen, die die Machtergreifung der Nazis auf das "jüdische Personal" und "jüdische Reisende" der Reichsbahn hatte, sondern gibt auch einen fundierten Einblick in Struktur und Organisation des Unternehmens während des Dritten Reiches.

Das Buch ist die zweite Doktorarbeit des Verfassers. Sie ist dennoch verständlich geschrieben. Ein Anhang mit Kurzbiografien zahlreicher im Buch genannter Personen rundet das Werk ab.

Unangemessen glamourös ist allerdings der rote Einband mit Silberschrift.
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