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Regionalwährungen: Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand [Gebundene Ausgabe]

Margrit Kennedy , Bernard A. Lietaer , Elisabeth Liebl
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. März 2004
Das so selbstverständlich gewordene und scheinbar gut funktionierende kapitalistische Wirtschaftssystem gerät ins Stocken. Eine Arbeitslosenquote von über 10 Prozent stellt nicht nur unsere Sozialsysteme vor eine Zerreißprobe, sondern bringt die öffentlichen Haushalte in größte Not. Wenn einerseits immer mehr produziert, andererseits Geld für die überwiegende Mehrheit zunehmend knapp wird, muss nach Erklärungen für diesen scheinbaren Widerspruch gesucht werden. Höchste Zeit, grundsätzliche Fragen zu stellen!

Margrit Kennedy und Bernard Lietaer, die sich beide schon seit zwei Jahrzehnten mit der Thematik unserer Geldqualität auseinander setzen, untersuchen die Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten von Regionalwährungen – ein Thema, das in Deutschland bislang kaum bekannt ist. Dabei existiert weltweit neben den offiziellen Landeswährungen bereits eine Vielzahl von Regionalwährungen – über 250 allein in dem seit über 10 Jahren von einer heftigen Rezession betroffenen Japan.

Die Autoren belegen die Problematik des zinsgesteuerten Geldes und zeigen demgegenüber anhand von Beispielen die positiven Effekte von Regionalwährungen. Mit dem System des „Regios“ wird Geld aus der Sphäre des Spekulativen herausgenommen. Es zirkuliert dort, wo es sich produktiv auswirkt: im regionalen Kreislauf. Regionalwährungen, die neben dem existierenden Euro als Zahlungsmittel eingeführt würden, könnten einen wirtschaftlichen Aufschwung herbeiführen.

Anhand aktueller Beispiele zeigen die Geldexperten, wie Regionalwährungen eingeführt werden können, wie sie funktionieren und welche Erfolgsgeschichten sie für sich verbuchen können.




Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Regionalwährungen: Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand + Geld ohne Zinsen und Inflation: Ein Tauschmittel, das jedem dient + Occupy Money: Damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Riemann Verlag (16. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570500527
  • ISBN-13: 978-3570500521
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.105 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Ein MUSS für Alle, die sich nicht mehr auf die Politik allein verlassen möchten.“ (BODY, MIND & SOUL)

„An sich sind Regionalwährungen für alle interessant, aber für Initiativen, die sich mit der Einführung des Regio befassen, ist es eine absolute Pflichtlektüre.“ (SCHUMACHERGESELLSCHAFT FÜR POLITISCHE ÖKOLOGIE)

Klappentext

"Ein MUSS für Alle, die sich nicht mehr auf die Politik allein verlassen möchten."
BODY, MIND & SOUL

"An sich sind Regionalwährungen für alle interessant, aber für Initiativen, die sich mit der Einführung des Regio befassen, ist es eine absolute Pflichtlektüre."
SCHUMACHERGESELLSCHAFT FÜR POLITISCHE ÖKOLOGIE


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5.0 von 5 Sternen Regionalgeld als Ergänzung zu den Leitwährungen 12. Januar 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ein Buch, das zur freudvollen Pflichtlektüre aller Menschen gehört, die sich mit dem Thema lokaler und regionaler Entwicklung beschäftigen wollen oder müssen. Und es sollte auch zum festen Bibliotheks-Bestandteil jeder Sparkassen- und Genossenschaftsbank gehören, die sich im eigenen Interesse mit neuen Ansätzen der lokalen und regionalen (Wirtschafts-)Entwicklung beschäftigt. Interessant ist, dass bereits eine deutsche Sparkasse intensiv an der Einführung einer Regionalwährung mitarbeitet und es ist sicher kein Zufall, dass es eine in Ostdeutschland ist. Im dortigen Vorstand hat man seit geraumer Zeit zu Recht erkannt, dass all die Heilsversprechen von freier Marktwirtschaft, Minimallöhnen und Deregulierung keine Garantie für eine florierende Wirtschaft oder wenigstens die Erhaltung von Arbeitsplätzen darstellen.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Die beiden fest auf dem Boden dieser Welt stehenden Autoren empfehlen die Einführung von "Regionalem Geld" als Ergänzung zu Dollar, Euro, Yen usw. und dies vor allem auch in Deutschland und der EU. Und sie tun dies aus guten Gründen und aus berufenem Mund, und dazu gut lesbar, auch für Menschen, die sich noch nicht oder nur wenig mit unserem Geldsystem beschäftigt haben.
Margrit Kennedy und Bernhard Lietaer zeigen anhand einer Vielzahl positiver Beispiele, auch aus der jüngeren Geschichte, dass "regionales Geld" im Sinne eines lokal begrenzten Tauschmittels einen wirksamen Beitrag zur positiven Entwicklung einer Region leisten kann - und es auch über viele Jahrhunderte auch bei uns in Europa getan hat.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geld ist nicht gleich Kapitalismus 18. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autoren zeigen auf leicht verständliche Weise, wie wir den Jobverlagerungen ins Ausland und der permanenten Schwächung regionaler Wirtschaftskreisläufe begegnen können. Der Zentralbanker Lietaer und die Praktikerin M. Kennedy haben sich zusammengetan, um einem dringenden Bedürfnis im deutschsprachigen Raum abzuhelfen: einer Anleitung, wie man regionale Geldkreisläufe schafft, mit deren Hilfe Arbeitslose, Alleinerziehende und andere Menschen, die am großen Geldkreislauf nicht teilhaben können, trotzdem ins Wirtschaftsleben einbezogen werden können: mit Tauschbörsen, ECOs, Chiemgauer und was der Regionalwährungen mehr sind.
Das hört sich verrückt an, aber das Buch zeigt, dass es solche regionalen Alternativen bereits gibt und dass sie funktionieren. Ich kann nur jedem empfehlen, zu einem Tauschkreis Kontakt aufzunehmen. Außer netten Leuten findet man dort einfach, was man braucht.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Euro ist tot, es lebe der Regio! Keine Angst, so weit ist es noch nicht. Man sollte aber einen gewissen Sinn für Utopien mitbringen, wenn man dieses Buch liest. Zusätzlich zur europäischen Einheitswährung weitere Regionalwährungen einzuführen, das wäre nicht nur möglich, sondern vielleicht sogar sehr wünschenswert, meinen die Autoren. Beide sind Experten auf diesem Gebiet und bringen dem Leser den aktuellen theoretischen und praktischen Stand von komplementären Regionalwährungen nahe. Die Vorschläge haben mitunter ketzerischen Charakter - obwohl es allein in Japan derzeit über 250 Komplementärwährungen gibt. Auch in Europa existierte zwischen 800 und 1800 ein vielfältiges Netz an Lokalwährungen. Den Autoren geht es in keiner Weise um die Abschaffung der Standardwährung, sondern um die Herstellung eines ökonomischen Gleichgewichts, indem die ergänzende Regionalwährung als "Schlüsseltechnologie" Kapital, Unternehmen, Ressourcen und Arbeitskräfte wieder in die Region zurückführt und sie belebt. Wir empfehlen dieses Buch allen, die an der Volkswirtschaft Interesse haben und sich mit den Visionen und Argumenten der Regio-Bewegung vertraut machen wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MexxBooks BuchClub TOP 1000 REZENSENT
Format:Kindle Edition
Die Begriffe Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Euro-Krise oder Dollar-Krise werden derzeit inflationär benutzt. Es scheint, als würden wir seit dem Untergang der Lehman Brothers im Jahr 2008 durch eine einzige Dauerkrise marschieren, die vor allem unser Finanzsystem betrifft bzw. durch dieses verursacht wird. Unser aktuelles Geldsystem ist nicht mehr wirklich in Ordnung. Diese Meinung vertreten die beiden Autoren von Regionalwährungen - Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand - Margrit Kennedy und Bernard Lietaer - schon seit Jahren und haben in ihren diversen Büchern auch interessante Gegenkonzepte vorgelegt. Beim wirtschaftspolitischen Establishment blieben sie allerdings ungehört, bestenfalls als Gastredner mit "bunten" Ansichten durften sie ihre Ansichten präsentieren. Die Zeiten haben sich geändert und insofern ist gerade Regionalwährungen ein sehr modernes Buch mit Rezepten gegen die aktuelle Geldkrise. Gerade für Europa mit seinen verschieden gut funktionierenden Regionen - Stichwort Griechenland - könnten die Ansätze interessant sein. Wer die bisherigen Bücher der beiden Autoren gelesen hat, der findet ein schönes Kompendium ihrer Ansätze.

In ihrem Buch stellen die beiden Autoren das Konzept der Regionalwährung vor und führen auch interessante Beispiele und erfolgreiche Referenzen an. Ein alternatives Bezahlsystem, das direkt mit den Leistungen der handelnden Personen verknüpft ist und damit jeder Spekulation den Boden entzieht. Hinzu kommt, dass die Regionalwährungen keine Zinsen mehr tragen, im Gegenteil, das Horten des Geldes wird mit Negativzinsen "bestraft". Beispiel: eine Frau pflegt die kranke Mutter einer anderen Familie, 2 Stunden pro Tag.
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