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Regeneration
 
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Regeneration

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Produktinformation

  • Audio CD (23. März 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Parlophone (EMI)
  • ASIN: B000059N0N
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.476 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Timestretched 2:48EUR 0,99
Anhören  2. Bad Ambassador 3:45EUR 0,99
Anhören  3. Perfect Lovesong 3:10EUR 0,99
Anhören  4. Note To Self 5:59EUR 0,99
Anhören  5. Lost Property 4:39EUR 0,99
Anhören  6. Eye Of The Needle 5:33EUR 0,99
Anhören  7. Love What You Do 3:52EUR 0,99
Anhören  8. Dumb It Down 3:56EUR 0,99
Anhören  9. Mastermind 5:22EUR 0,99
Anhören10. Regeneration 5:33EUR 0,99
Anhören11. The Beauty Regime 5:11EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Neill Hannon, Sänger und Songschreiber bei Divine Comedy, war immer schon ein so unberechenbares Talent, dass es einen frustrieren konnte. In seinen guten Zeiten kann er Balladen schreiben und singen wie kein anderer Zeitgenosse. Er hat die Fähigkeit, Songs wie "The Dogs & The Horses" oder "Sunrise" zu liefern, die selbst einem Tom Waits zur Ehre gereichen würden. In seinen schlechten Zeiten ist er ein unerträglich selbstgefälliger Verfasser von aufgeplusterten Mode-Hits, insbesondere des peinlich dummen Geträllers "National Express". Wirft man einen Blick auf Neil Hannons Karriere, so hat man den Eindruck, die Geister von Scott Walker und Jonathan King miteinander um die Kontrolle des gleichen Gehirns kämpfen zu sehen.

Regeneration markiert hoffentlich den Wendepunkt, an dem Scott Walker endlich die Herrschaft übernimmt: Es gibt glücklicherweise keine einzigen Witzelei, keinen Scherz oder irgendeinen überdrehten Sound-Effekt. Hannon hat sich von seinem bisher besten Werk A Short Album About Love inspirieren lassen, aber die selbstzerfleischende Hoffnungslosigkeit dieser schönen Platte durch einen gefühlvollen und ergreifenden Optimismus ersetzt: "Perfect Lovesong" und "Love What You Do" sind unbekümmert fröhlich, und selbst wenn sich Wut manifestiert wie bei "Dumb It Down" und "The Beauty Regime", bleibt ein Gespür für die Aufrichtigkeit, die entsteht, wenn man einen guten Kampf kämpft. Die Melodien und Arrangements sind alle exzellent: Hannon ist wieder so richtig gut drauf. --Andrew Mueller

HIFI Test (03/01)

Drei Jahre nach "Fin de Siecle" und einem "Best Of..."-Album fürs alte Label 1999 meldet sich Soundästhet Neil Hannon mit seiner Band zurück. Oft als Pop-Poet im Geiste eines Scott Walker und Elvis Costello gerühmt, ist der inzwischen glücklich liierte Divine Comedy-Sänger höchstens noch ein Melancholiker light. Weit weniger dunkel als Walker und nie so sperrig wie Costello haben die Göttlichen sogar im Vorprogramm von Robbie Williams neue Fans gewinnen können. Das spricht für den Pop-Appeal der Band, mit dem sie alles, was je unter BritPop verkauft wurde - Radiohead einmal ausgenommen - locker in die Tasche stecken. Subtil orchestrierte, dynamische Songs mit vielen musikalischen Geistesblitzen. Gäbe es die Beatles noch, könnten sie 2001 klingen wie The Divine Comedy.

& copy ; HIFI-Test - Detlef Kinsler


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Kundenrezensionen

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
The Divine Comedy goes Kid A? Neil Hannon jault über Godrich'schem Gewaber kryptische Botschaften in den Äther? So oder ähnlich musste man ja fürchten, nachdem man das verstörende Radiohead-Meisterwerk gehört hatte - denn schließlich war Nigel Godrich direkt im Anschluss mit The Divine Comedy ins Studio gegangen. Absolut nichts gegen Radiohead und Kid A, im Gegenteil! - aber zu Divine Comedy passt das freie Experimentieren mit Klängen und der Aufnahmefähigkeit der Hörer ja nun wirklich nicht. Groß war also die Spannug, als ich Regeneration endlich in den CD-Player schob. Zum Glück konnte ich schon bald sagen: es ist noch einmal gutgegangen. Das neue Album ist anders als die letzten Alben, aber es ist nicht schlechter. Wurde auf Fin de Siècle der Bombast und Pathos noch ins Unermessliche (und teilweise nicht mehr Schöne) gesteigert, nehmen sich The Divine Comedy nun für ihre Verhältnisse sehr zurück. Die Instrumentierung ist spartanischer, unaufdringlicher. Und Godrich hat dem Ganzen einen deutlichen Anstrich verliehen: da hört man schon mal eine halbe Minute lang Rauschen und Synthie-Klänge, da werde Lieder ineinander übergeblendet. Und das ist gut so. Das Album setzt ein mit „Timestretched", einer sehr ruhigen, zurückhaltenden Nummer. Mit „Bad Ambassador" und „Perfect Lovesong" schließen sich zwei wunderbare typische Divine Comedy-Lieder an, die sich auch auf dem Meisterwerk Casanova gut hemacht hätten. Mit „Note to Self" liefert Hannon eine brillante Momentaufnahme aus dem Inneren eines Künstlers ab. „Lost Property" bietet, begleitet von gemächlich dahin plätscherndem Piano, die typische Skurrilität Hannonscher Texte. „Eye of the Needle" ist eine sehr ernsthafte, leise Betrachtung über die Kirche (interessant ist das vor allem vor dem Hintergrund, dass Neil Hannon Sohn eines Bischofs ist) , die stimmungsvoll in ein Orgel-Solo mündet. „Love what you do" setzt sich aufgrund seiner relativ komplizierten harmonischen Struktur erst nach einer Weile im Gehörgang fest - und ist daher wohl keine gute Wahl für die erste Single („Perfect Lovesong" und „Bad Ambassador" wären sicher geeigneter gewesen). In „Dumb it down" beschwert sich Neil Hannon ein wenig arrogant über die Dummheit der Welt, bevor wir dann mit „Mastermind" einen der schönsten Songs des Albums zu hören bekommen. „Regeneration" mündet in ein albern musicalhaftes Finale und ist meiner Ansicht nach der schwächste Song der Platte. Mit „The Beauty Regime", einer lässigen Ode an die Schönheit des Normalen bin ich dann aber gleich wieder versöhnt. Regeneration erreicht alles in allem zwar nicht ganz an die Größe von Casanova und A Short Album about Love heran, ist aber nach dem eher enttäuschenden Fin de Siècle sicherlich ein großer Schritt in die richtige Richtung. Und ganz nebenbei gesagt: natürlich beweist Regeneration einmal mehr das Ausnahmetalent des Sängers und Songwriters Neil Hannon. Ich freue mich auf Rock am Ring!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwischen Baum und Borke 1. Januar 2006
Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Nein, schlecht ist dieses Album nicht. Es wäre sogar eine Beleidigung zu behaupten, es wäre Durchschnitt. Damit sind 4 Sterne schon mal sicher. Ich kann es nicht genau benennen, aber irgendetwas fehlt „Regeneration“ trotzdem, der zündende Funke, und dieses „irgendetwas“ geht über die DC-typischen Orchesterbreitseiten hinaus. Streichereinlagen gibt es auch hier, wenngleich eher als Beiwerk, als Zitat. Das Orchester musste Platz machen für Gitarren, und damit hat sich Neil Hannon so nah wie auf keinem anderen Album seinem Debüt „Fanfare For The Comic Muse“ angenähert. Und gerade Titel wie „Note To Self“, mein Favorit auf dieser Platte, funktionieren auch nur so spartanisch wie hier, jeder Bombast hätte sie zerdrückt. Insofern war ein solches Album, eine Regeneration, vielleicht sogar mal überfällig. Denn schöne Songs schreibt er immer noch, persönlicher als früher, aber durchaus auch noch bissig („The Beauty Regime“). Doch mit dem Wissen um die Vorgängeralben muss man konstatieren, dass DC hier auf halber Strecke liegen bleiben und letztlich ein Album zwischen Baum und Borke abliefern. Hannon wirkt demonstrativ lustlos, als habe er den Wechsel zum Majorlabel schon bereut, bevor es richtig losgeht. Insofern war ich nicht sehr verwundert, dass sich The Divine Comedy nach „Regeneration“ (vorübergehend) auflösten. Das war immerhin konsequent.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Mit Regenration haben The Divine Comedy eine Platte entworfen, die an allem rüttelt , was einem im Moment in dieser neuen Welt irgendwie komisch vorkommt. Das fängt bei verlorenen Gegenständen des täglichen Gebrauchs an und erstreckt sich bis zum Style Terror der schönen neuen Medienwelt. Natürlich kann man bei den unter der Oberfläche brodelnden Harmoniefolgen und der stolzen und schönen Stimme Neil Hannons nicht eine Sekunde weghören aber wer will denn das schon?
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