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Der Regenbogen hat nur acht Farben
 
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Der Regenbogen hat nur acht Farben [Taschenbuch]

Peter Pohl
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423620293
  • ISBN-13: 978-3423620291
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 761.317 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Peter Pohl wurde 1940 in Deutschland geboren und lebt seit seiner Kindheit in Schweden. Den ersten Teil seiner Biographie beschreibt er in seinem im Herbst erschienenen Buch Der Regenbogen hat nur acht Farben. Dieser Roman berichtet von dem kleinen deutschen Jungen Heinrich, der, so wie Pohl selbst, 1945, gerade fünf Jahre alt, nach Schweden kommt und dem Krieg in Deutschland entfliehen kann.

Doch die schwedischen Spielkameraden in der Nachbarschaft mißhandeln ihn grausam und verspotten ihn als Nazi. Für sie sind nun mal alle Deutschen Nazis. Für den kleinen Jungen Heinrich, der sich schon bald Henrik nennt, beginnt eine sehr schwierige Zeit. Die Mutter flieht in ihre Malerei, der Vater ist im Krieg gestorben. Nur der Großvater, der ihm schwedisch beibringt und ihm Märchen erzählt, kümmert sich um ihn. Er erzählt ihm Geschichten aus der Zeit, die so lange zurückliegt, daß weder die Große Schwarze Trauer noch die Wilde Rote Freude in die Welt gekommen waren. Es konnten schon kleine graue Sorgen vorkommen, doch vom braunen Geiz hatte noch keiner gehört.

Verzweifelt beginnt der Junge, Freunde in seiner neuen Heimat zu suchen, doch immer wenn er glaubt, endlich jemanden gefunden zu haben, dem er vertrauen kann, ändert sich alles. So beginnt Henrik, sich in sich zurückzuziehen, wagt nicht mehr darauf zu hoffen, daß überhaupt noch eine Zukunft für ihn existiert. Bis zu dem Tag, als er Ylva kennenlernt, ein junges schwedisches Mädchen in seiner Klasse.

Auch dieses Buch von Peter Pohl ist ein trauriges Buch, das Fragen wie Gewalt unter Kindern, Mißbrauch und Tod aufgreift. Gerade weil Pohl jedoch diese Fragen so schonungslos offen angeht, sind seine Bücher wahr. Er hat sich als Autor nie dafür interessiert, was er seinen jugendlichen Lesern zumuten darf. Gerade darum interessieren sie sich für seine Bücher.

Peter Pohl lebt heute mit seiner Familie in Stockholm und lehrt Mathematik und Logik an einer Technischen Universität. Auf die Fortsetzung seiner Biographie, die er als Trilogie geplant hat, darf man gespannt sein. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Das Überzeugende an Pohls Geschichten ist, dass er nicht nur für eine Botschaft schreibt, sondern psychologisch und genau aus dem vollen Leben schöpft und dabei immer wieder mit verblüffenden Einzelheiten überrascht, mit hundertprozentig stimmigen Dialogen.

Bemerkenswert ist seine Sprachfülle. Selten, dass ein autobiographisch geprägtes Buch die Zeitspanne zwischen fünf und acht beschreibt. Selten auch, dass ein Jugendbuch so vehement den Leser an die Qualen und Freuden der ersten Konflikte heranführt, die jeder einst mit sich austragen musste.

Es ist ein Roman für Jugendliche und (junge) Erwachsene, ein Buch, das die Grenzen zwischen Jugend- und Erwachsenenliteratur verwischt und das Spektrum bisheriger Kindheitsdarstellungen innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur weit hinter sich lässt.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "Ein kurzes Zwitschern, ein trillernder Vogel war (es), der auf mich zuflog", 5. März 2007
Dieses Buch ist der Anfang einer wunderbaren Trilogie. Peter Pohl schafft es wie kein anderer Gefühle so aufs Papier zu bannen, dass sie den Leser direkt überfluten. Die Geschichte des kleinen Henrik hat mich berührt wie kein anderes Buch in meiner bisherigen Laufbahn. Der vorherigen Rezension muss man also aufs stärkste kontern, dieses Buch ist keineswegs "ekelhaft" oder "jugendgefährdend", warum sollte man Dinge, die in der Welt wirklich passieren totschweigen und sie vor Kindern fernhalten? Noch dazu, wenn ein Autor Worte findet, die schonender nicht sein können? Alles in allem, einfach nur ein schönes und wundervolles Buch.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einfach fantastisch!, 10. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Regenbogen hat nur acht Farben (Taschenbuch)
Auch wenn dieses Buch wie alle Werke Pohls ziemlich beklemmend ist, ist es doch absolut empfehlenswert. Man schwankt zusammen mit Heinrich zwischen Trauer und Hoffnung. Ein sehr mitreißendes, aber auch trauriges Buch!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Traurig, mitreißend und ausdrucksstark, 12. Juli 2001
Von Ein Kunde
Ich habe mir dieses Buch als Referat ausgesucht weil ich Peter Pohl als Autor absolut genial finde. Denn er schreibt alles so schonungslos wahr und ehrlich und wirkt dabei nie überheblich. Zu diesem Buch kann ich nur sagen super!!! Anfangs dachte ich mir zwar es ist langweilig aber wenn man sich einmal in die Lagen von Henrik hineinverstetzt- boa. Ich kann es nur weiter empfehlen.
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