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Im Regen kann man keine Tränen sehen. Roman
 
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Im Regen kann man keine Tränen sehen. Roman [Taschenbuch]

Markus Pingel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 196 Seiten
  • Verlag: R. G. Fischer Verlag; Auflage: 2. Aufl. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895019666
  • ISBN-13: 978-3895019661
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,9 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.320 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Eine Reise in die Gefühlswelt zweier Jungen
"Komm, wir gehen spazieren!" "Es regnet!" widersprach ich. "Ich weiß, deshalb!" "Wir holen uns den Tod!" Mit dir zusammen gerne, außerdem ...", er sah mich bedeutungsschwer an und fuhr mit seinem Finger unter meinem Auge entlang, wo sich auch schon eine Träne gebildet hatte, "... im Regen kann man keine Tränen sehen!"

Der 17jährige Martin verdient sich mit Botenjobs etwas Taschengeld hinzu. Die außergewöhnlich gute Bezahlung lässt ihn seine Zweifel über seine Arbeitgeber und die Art seiner Arbeit verdrängen.

Während er eines Tages am Bahnhof auf einen seiner Auftraggeber wartet, läuft ihm Dirk über den Weg, der ihn für einen Dealer hält und um Stoff anspricht.

Eine Begegnung mit Folgen. Seine Hilfsbereitschaft Dirk gegenüber konfrontiert ihn mit den dubiosen Geschäften seiner Auftraggeber. Zunehmend gerät er in einen Gewissenskonflikt, muss sich seine eigene Feigheit und seine Geldgier eingestehen. Als er zu alledem auch noch spürt, dass er starke Gefühle Dirk gegenüber empfindet und erkennen muss, dass er schwul ist, gerät seine Welt vollkommen aus den Fugen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Regen kann man keine Tränen sehen ist finde ich eines der schönsten und zugleich traurigsten Bücher die ich je gelesen habe. Verschiedene Themen werden auf besonders einfühlsame Art und Weise geschildert. Es geht vor allem um die große Liebe, das Coming-out, Drogen und Angst. Hauptpersonen sind der 17 jährige Martin und der 5 Jahre ältere Dirk. Martin arbeitet während des Sommers als Botenjunge bei einem gewissen Rainer. Anfangs ahnt er nicht oder will er nicht wahrhaben, welche Art von Lieferungen er überbringt. Erst als ihn der drogenabhängige Dirk um „Stoff“ anspricht, gerät er in Gewissenskonflikte. Martin ist von Anfang an fasziniert von Dirk und hat Mitleid mit seinem scheinbar schlechten physischen Zustand. So ist es auch er der ihm weiterhin Drogen frei Haus liefert. Zischen den beiden Männern entwickelt sich eine Freundschaft die wie sich bald herausstellt über den normalen Begriff hinausgeht. Martin und Dirk verlieben sich und verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander. Martin zu Liebe gibt Dirk sogar seinen Job als Callboy auf und verkauft sein Auto um weiterhin seine Drogen finanzieren zu können. Die beiden erleben eine wunderbare gemeinsame Zeit bis sie beschließen ihr Schwul-sein öffentlich zu machen. Dirks Freunde reagieren geschockt und wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Nur Anja, die Martin nicht besonders gut leiden kann und selbst in Dirk verliebt ist, hält zu den Beiden. Auch Dirks Drogenproblem wird zunehmend stärker und belastet die Beziehung zwischen Martin und ihm. Martin hat sich bis zu diesem Zeitpunkt kaum damit auseinander gesetzt, muss nun aber eingestehen, dass er wahnsinnige Angst um seine große Liebe hat. Dirks Entschluss einen kalten Entzug zu starten wird zur Zerreißprobe für die Beiden. Zuerst sieht es so aus, als könnten sie es gemeinsam schaffen, doch das Schicksal hat für Martin und Dirk andere Pläne vorgesehen.....

Man kann sich in die Hauptdarsteller sehr gut hineinversetzen und weint und lacht mit ihnen. Vor allem Martins Charakter steigert sich im Verlauf der Geschichte und man kann richtig mitfühlen wie sich Angst in ihm ausbreitet, Angst um Dirk und Angst die falsche Entscheidung zu treffen. So wunderschön die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist, so tragisch endet sie. Die beiden Männer werden einem immer sympathischer und wachsen einem richtig ans Herz. Ich finde dieses Buch ist nicht nur ein gutes Beispiel dafür, was Liebe auszurichten vermag und wie schwer es ist sich in der Gesellschaft als Schwuler zu outen und akzeptiert zu werden, sondern auch die Drogenproblematik wird gut geschildert. Man muss sich genauso wie Martin mit diesem Thema auseinander setzen und merkt schnell, dass man nur zu oft egoistisch handelt und aus Angst eine falsche Entscheidung zu treffen genau den falschen Weg einschlägt. Ein wirklich gelungener Roman der zu vielen Gedanken anregt und den ich auf jeden Fall nur weiterempfehlen kann!!

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Plot: Der 17-jährige Martin verliebt sich in den Fixer Dirk. Nachdem er den Schock, schwul zu sein, überwunden und mit Dirk "angebändelt" hat, stellen sich die beiden zwei Herausforderungen - einerseits sich vor ihren Freunden zu outen und andererseits die Drogen zu besiegen - und drohen, daran zu zerbrechen...

Erstaunlich: Die unrealistische Handlung dürfte dem Autor eigentlich niemand abkaufen; auch müßten die Oberflächlichkeit der Beschreibung und der Mangel an Tiefgang den Leser eigentlich langweilen. Und so erfrischend ein einfacher, ganz der Mundart entsprechender Schreibstil auch sein kann, fehlt ihm manchmal die sprachliche Raffinesse, mit Hilfe derer ein guter Autor den Leser in den Bann der Geschehnisse, der Menschen und der Orte zieht. Auch wer nur Bettgeschichten oder sentimentale Liebesgeschichten sucht, wird hier nicht fündig. Interessanterweise kommt "Im Regen kann man keine Tränen sehen" aber auch ohne all diese Dinge gut aus.

Diesem Buch verschaffen gerade jene unkomplizierte Erzählweise und die ungewöhnliche Handlung einen besonderen Reiz. Zwar bleibt die Geschichte bis zum Schluß recht dünn, doch zieht sie den Leser immer mehr in ihren Bann und gibt Stück für Stück mehr vom Charakter des Ich-Erzählers Martin preis. Die beiden Hauptfiguren sind liebevoll und sypathisch beschrieben.

Was mir am besten gefällt: Der Autor langweilt den Leser nicht mit Klischees, sondern es gelingt ihm immer wieder, Spannung aufzubauen und den Leser -gerade zum Ende hin- emotional zu bewegen und mitfühlen zu lassen. Nach der letzten Seite hätte ich gerne erfahren, wie es weitergeht, und so muß es wohl sein.

Was mir nicht gefällt: Alles geht so schnell, der Autor läßt sich nie Zeit, Umstände und Details zu beschreiben oder auf Einzelheiten genauer einzugehen, was eine recht eindimensionale Handlung zur Folge hat.

Alles in allem kann ich diese einfühlsame und spannende Erzählung sehr empfehlen.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kalt erwischt 17. Februar 2003
Das Buch ist mit Herzblut geschrieben. Vielleicht basiert es auf eigenen Erfahrungen oder wahren Begebenheiten. Martin, ein sympathischer 17jähriger, trifft den fünf Jahre älteren Dirk. Dirk hat alles schon gesehen in seinem kurzen Leben. Er ist Callboy - für Frauen wohlgemerkt - und drogensüchtig. Noch denkt er, er hat alles unter Kontrolle. Er führt ein luxuriöses Leben in einer Traumwohnung und hat Geld im Überfluss. Der aus einfachen Familienverhältnissen stammende Martin ist geblendet. Und er fühlt mehr für Dirk, als er fühlen dürfte. Der Schock, einen Mann zu lieben, wo er sich doch als 100% hetero gesehen hat, ist groß, vergeht aber schnell in Dirks Armen. Das coming-out ist für beide schmerzhaft. Freunde wenden sich ab. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist Dirks Drogensucht.

Aus Liebe zu Martin entschließt sich Dirk zu einem kalten Entzug ohne ärztliche Hilfe. Es ist kein Therapieplatz vorhanden und überhaupt ist Dirk dermaßen stur, dass Martins Bitten an ihm abprallen wie an einer Wand.

Ich habe mitgelitten und hätte Martin manchmal würgen mögen, weil er das Naheliegende unterlassen hat zu tun. Die Schuldfrage mag jedem selbst überlassen sein. Ein aufregendes und erschütterndes Buch, gerade weil es frei von der Leber weg geschrieben scheint. Kleine Holperer im Schreibstil seien Markus Pingel angesichts seiner Jugend gerne verziehen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Eine Geschichte die unter die Haut geht
Also wer dieses Buch nicht gelesen hat der hat was verpasst =) Diese Geschichte haut einen echt um.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2006 von N. Lamprecht
Es ist niemals verschwendete Zeit dieses Buch zu lesen...
Ich fand es einfach hammer geil. Der Autor wusste wie er den leser in seinen Bann reißen kann. Immer mal wieder tauchten traurige, lustige und spannende textstellen auf, die... Lesen Sie weiter...
Am 22. November 2005 veröffentlicht
eine welt der gefühle
ich finde dieses buch wirklich richtig gut. die gefühle werden geweckt. am anfang ist noch alles ganz lustig aber später nur noch zum weinen (was man auch nicht... Lesen Sie weiter...
Am 3. September 2005 veröffentlicht
kitsch
Also mal ehrlich, es gibt viele schlechte Bücher auf der Welt, und dieses ist eines. Die Geschichte beginnt völlig orientierungslos mit einem Knaben, welcher als... Lesen Sie weiter...
Am 20. Juni 2005 veröffentlicht
gefühlvoll
es ist das schönste buch was ich bisher gelesen habe. man kann lachen und auch weinen. es ist so gefühlvoll wie nur sehr wenige bücher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2005 von steffi
Gänsehaut
Es ist zwar ein ziemlicher kurzer Roman, aber dafür geht er unter die Haut.
Als Dirk anfängt seine Sucht zu bekämpfen, konnte ich das Buch nicht mehr aus meinen... Lesen Sie weiter...
Am 8. März 2005 veröffentlicht
erfunden ???
Mich hat diese "Geschichte" nicht losgelassen, seit ich sie das erste mal gehört habe !
Beim Schreiben ist leider ein wenig verloren gegangen. Lesen Sie weiter...
Am 3. März 2005 veröffentlicht
Vielversprechend... aber doch nichts besonderes!
Vielversprechend war der Klappentext, der Umschlag und der Anfang... aber letztendlich endet das Buch klischeehaft! Lesen Sie weiter...
Am 28. Dezember 2004 veröffentlicht
Ein Meisterwerk der Emotionen
Das Buch ist hingegen anderer Rezensionen sehr realistisch geschrieben. Die Emotionen übermannen einen sodaß man spätestens am Schluss nur noch Tränen in den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2003 von Dr.Welby-Fan
Tränen-Drüsen-drück-Buch
Ach du lieber Himmel!
Erst einmal ist es für meinen Geschmack viel zu kurz, wohl eher eine Kurzgeschichte als ein Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2002 von lalla
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