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Produktinformation
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Nachdem der farbige Junge Maxwell Chidi auf dem Football Feld der Kleinstadt Bixby von unbekannten bei lebendigem Leib verbrannt wurde, fällt kurze Zeit später ein schwarzer, nach Kupfer schmeckender Regen auf die Stadt und verwandelt alle, die mit ihm in Berührung kommen in blutgierige Killer, die es nach alter Zombie-Tradition vor allem auf die Normalmenschen abgesehen haben. Alles Weitere ist dann klassisches Kleinstadt-Horror-Jagdszenario mit Laymon-Effekt: spontane Metzelszenen, wenn vom Mordregen blutgierig hochgeheizte Kleinstädter auf nebenstehende, vom Regen geschützte Mitmenschen treffen - egal ob geliebte Ehefrau, Kind oder Nachbar. Laymon schwelgt wie erwartet souverän in den Beschreibungen der Splatterszenen und färbt sie beinah beiläufig tiefrot sexuell; Gewalt und Erotik sind bei ihm so eng miteinander verbunden, dass die Grenzen meist ineinanderfließen.
Mit Titeln wie Der Gott der Klinge von Joe R. Lansdale, EVIL von Jack Ketchum oder Das Kastell von F. Paul Wilson erlebt das Horror-Genre zurzeit eine Renaissance und Richard Laymon ist mit Titel wie Der Keller, Nacht oder Die Insel als Altmeister des Horros mittendrin. --textico.de/Wolfgang Treß
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
naja ... von ihm gibts viel bessere!,
Von Kiara (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Regen: Thriller (Taschenbuch)
Als richtiger Laymon-Fan dachte ich mir, dass ich das Buch unbedingt lesen muss, auch wenns vom Thema her nicht unbedingt meins ist. Gesagt getan - und ehrlich gesagt hats mich nicht überzeugt.Zum Buch: Ein eigenartiger schwarzer Regen geht auf die Kleinstadt Bixby nieder. Dieser Regen macht jeden, der mit ihm in Berührung kommt, wahnsinnig. Menschen drehen massenweise durch und bringen andere, hautsächlich nicht-infizierte, um. Und genau darum gehts - das ganze Buch lang, das sind ca. 440 Seiten in denen es fast ausschließlich darum geht, dass einige Hauptdarsteller versucht den Wahnsinnigen zu entkommen bzw. sich zu wehren bzw. nicht selbst angeregnet zu werden. Mich hat die Story leider überhaupt nicht überzeugt, weils das ganze Buch lang das selbe war. Es mag für viele jetzt ein Widerspruch sein, aber das Buch war dennoch spannend - er hat fast die ganze Zeit lang die Spannung, mal mehr, mal weniger, gehalten. Jedoch wars für mich richtig langweilig zu lesen, weils halt nur um das gleiche gegangen ist. Auf meiner persönlichen Laymon-Hitliste nimmt "der Regen" zusammen mit "die Insel" den letzten Platz ein. Fazit: Für Laymon-Fans: Natürlich sollten Laymon-Fans das Buch dennoch lesen (nicht dass sich ein Fan von seinem Lieblingsautor durch eine mittelmäßige Bewertung abhalten ließe :-)). Es ist zwar nicht der Knüller, aber ich weiß selbst wie es ist, wenn man ein neues Werk sehnsüchtig erwartet, da lässt man sich vom Lesen nicht abhalten ... Für Leser, die Laymon noch nicht kennen: Da das Buch meiner Meinung nach sehr uninteressant und "zach" (wie man bei uns so schön sagt :-)) zu lesen ist, würde ich als Erstwerk von diesem Autor lieber auf "Nacht", "der Keller", "Jagd" oder "das Spiel" zurückgreifen. Was natürlich wieder meine eigene Ansicht ist, viele Laymon-Leser schwören auf andere Bücher von ihm. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer glaubt hier einen 08/15-Zombie-Roman vor sich zu haben, der irrt...,
Von Kafka B. Jinxed (Kanach - Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Regen: Thriller (Taschenbuch)
In der kalifornischen Kleinstadt Bixby fällt der farbiger Teenager Maxwell einem rassistisch orientierten Mord zum Opfer. Kurz darauf fällt ein schwarzer Regen vom Himmel, der die Einwohner, welche nass werden, zu menschlichen Bestien werden lässt. Die Einwohner bekommen Mordgelüste, stürzen sich aufeinander und versuchen jene zu töten, welche trocken geblieben sind.Der Cop Trev versucht verzweifelt seine Angebete Maureen zu finden und muss feststellen, dass deren ganze Familie den Mördern zum Opfer gefallen ist. Dabei weiss er nicht, dass Maureen selbst vom Regen infiziert wurde. Parallel dazu schildert Laymon die Erlebnisse von Kara und deren Babysitter Denise, die sich bei Kara zu Hause gemeinsam mit Denises Freund Tom einen gemütlichen Fernsehabend machen wollen. Tom erscheint, jedoch hat auch seine Haut den Regen aufgenommen und ihn ihn eine wütenden, gefährlichen jungen Mann verwandelt, der sich im Blutrausch befindet. Wo kommt der Regen her? Ist er eine biologische Waffe? Ging ein Experiment in einem Atomkraftwerk schief oder will Maxwells Großvater sich für den Mord an seinem Enkel rächen? Anfangs war ich skeptisch, was dieses Buch anbelangt. Ich wollte es zuerst gar nicht kaufen, weil ich dachte, es würde sich um einen "normalen" Zombie-Roman handeln, wie es schon hunderte davon gibt. Meine Vorliebe zu Laymons Bücher hat mich dann trotzdem dazu gebracht, das Buch zu kaufen. Und ich war überrascht... Überrascht darüber, wie spannend und mitreissend das Buch geschrieben ist, denn ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wenn man hier überhaupt von Realismus reden kann... ich finde diesen Roman im Gegensatz zu vielen anderen Zombie-Geschichten nicht so krass an den Haaren herbei gezogen. Hier agieren keine wandelnden, sabbernden und träge Gestalten, wie man sich Zombies sonst so vorstellt oder wie man sie aus Splatterfilmen kennt, sondern hier ändern normale Menschen komplett ihre Verhaltensweisen und geben dem Drang zu töten nach... und das nur wegen ein paar Tropfen Regen, der vom Himmel fällt. Laymon war beim Schreiben dieses Buches in Bestform :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Laymons Interpretation des Zombie-Themas,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Regen: Thriller (Taschenbuch)
Eines vorneweg, bevor es hier wieder Irritationen gibt: Das Buch ist ein beinharter Horrorthriller, der definitiv nicht für Kinder geeignet ist. Auch sollte man sich von dem Heyne-Marketing-Aufkleber "Top Thriller" nicht täuschen lassen. Erwarten Sie bitte keinen Thriller herkömmlicher Art. Hier geht es um Blut, Gewalt, Sex und Horror.Zum Buch: Mit "Der Regen" ("One Rainy Night" 1991) gibt der Heyne-Verlag dankenswerterweise erneut einen älteren Roman, des 2001 verstorbenen Kult-Schriftstellers Richard Laymon, heraus. Zeitlich ist das Werk also vor aktuellen Ausgaben wie z.B. "Die Jagd", "Die Insel", "Nacht", "Rache" oder "Die Show" einzuordnen. Bei "Der Regen" handelt es sich um Richard Laymons ureigene Interpretation des klassischen Zombie-Themas. Nach der brutalen Ermordung eines farbigen Studenten, beginnt ein unheimlicher schwarzer Regen auf das Städtchen Bixby zu fallen. Wer davon getroffen wird, verfällt in Wut und Raserei und richtet unter seinen Mitmenschen ein Gemetzel an. Die Geschehnisse dieser verregneten Nacht werden anhand verschiedener Charaktere in mehreren, letztlich konvergierenden Handlungssträngen erzählt. Die "Trockenen" versuchen auf insgesamt 446 Seiten die Nacht zu überleben. Das Buch liest sich, wie bei Laymon schon üblich, fast von alleine. Sein flotter, mitreißender Erzählstil, gepaart mit teilweise unerträglicher Spannung, ist trotz oder vielleicht auch gerade wegen seiner Einfachheit absolut fesselnd. Neben exzessiver Gewalt kommt natürlich auch Laymons zweites Haupthema, nämlich Sex, nicht zu kurz. Es herrscht eine ständige, kaum unterdrückte Sexualität/Erotik und der Autor schwelgt wieder einmal in seinen ausgiebigen Beschreibungen weiblicher Attribute. Als Kritikpunkt muß hier allerdings eindeutig angeführt werden, daß Laymon so ab etwa der Buchmitte mit den Auswirkungen seines Regens doch etwas inkonsequent wird. Auch wenn man von Laymons Charakteren irrationale Verhaltensweisen und hahnebüchene Stories gewohnt ist, so ist das Ende doch etwas konstruiert und wirkt zusammengeschustert. Fazit: Ein hammerharter Horrorthriller. Nichts für schwache Nerven! Es gibt m.E. bessere Laymon-Romane, aber dennoch ist "Der Regen" ein echter Pageturner und Pflichtlektüre für Fans, die sicher nicht enttäuscht werden. Für mich klare fünf Sterne, wobei ich mir dessen bewußt bin, das auch diese Buch stark polarisieren wird. Abschließend möchte ich hier einen User zitieren, dessen Zusammenfassung zu den ständigen Auseinandersetzungen um Richard Laymon, m.E. alles auf den Punkt bringt: "Laymon ist Kult. Und Schluß." (Avater, 11.02.2009). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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