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Regeln zum Leben: Die Zehn Gebote - Provokation und Orientierung für heute (HERDER spektrum) [Taschenbuch]

Notker Wolf , Matthias Drobinski
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

9. Juni 2008 HERDER spektrum (Buch 3017)
Die Zehn Gebote haben nicht nur die jüdische und die christliche Geschichte geprägt, sondern auch die Aufklärung und die Verfassungen der modernen Demokratien. In den vergangenen Jahren hat das älteste Regelwerk der Welt eine erstaunliche Renaissance erfahren. Nicht mehr als lebensferne Einengung, sondern als Leitfaden für ein gelingendes Leben und ein friedliches Zusammenleben - geradezu als zehn Erlaubnisse, das Glück zu finden.

Hinweise und Aktionen

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Regeln zum Leben: Die Zehn Gebote - Provokation und Orientierung für heute (HERDER spektrum) + Gönn dir Zeit. Es ist dein Leben (HERDER spektrum) + Die Kunst, Menschen zu führen
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Über den Autor

Notker Wolf OSB, geb. 1940, Dr. phil., studierte Philosophie, Theologie und Naturwissenschaften in Rom und München. Seit 2000 ist er als Abtprimas der Benediktiner mit Sitz in Rom höchster Repräsentant von mehr als 800 Klöstern und Abteien auf der ganzen Welt. Unter seinen Publikationen: Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland. Matthias Drobinski, Reporter und Kirchenexperte der Süddeutschen Zeitung

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Gesetzeskommentar 18. Juli 2008
Von recensore
Format:Taschenbuch
Zu Gesetzen gibt es so genannte Kommentare. Das sind Werke, die den Stand der Rechtsprechung aufzeichnen und der Frage nachgehen, wie man das Gesetz, um das es geht, ausgelegt, wie man es angewendet hat. Das Buch "Regeln zum Leben. Die Zehn Gebote - Provokation und Orientierung für heute" von Notker Wolf und Matthias Drobinski ist ein solcher Gesetzeskommentar, ein Gesetzeskommentar zum "Grundgesetz des Volkes Israel" (S. 150), wie der Abtprimas des Benediktinerordens und der Kirchenjournalist einer großen deutschen Tageszeitung die Zehn Gebote nennen.

Um die Zehn Gebote hat man im Laufe der Geschichte viel gerungen. In der langen Reihe der Interpreten können wir aber Jesus als denjenigen bezeichnen, dessen Auslegung des Dekalogs das meiste Gewicht hat. Denn, so zeigen Wolf und Drobinski auf S. 21: Jesus ist es, der nach Mk 12, 29 ff. die Zehn Gebote verdichtet hat, fordert er uns doch auf, Gott zu lieben und den Nächsten.

Diese Präzisierung durch Jesus hebt hervor: der Dekalog ist stets aktuell, stets "up to date", gerade weil er das ist, wovon Thomas Mann als dem " 'Ewig-Kurzgefassten' " (S. 28) spricht, gerade weil er zeitlos Geltung hat, sich prägnant präsentiert und sich ohne Mühe auf eine Vielzahl von Fällen anwenden lässt.

So erscheinen uns Weisungen wie zum Beispiel die des fünften Gebots "Du sollst nicht töten" (S. 90) heute selbstverständlich.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert 25. August 2008
Von Kata
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mein Vater war es, der mir das Buch empfohlen hat und mich gebeten hat, ihm nach dem Durchlesen meine Meinung dazu zu schildern. Zunächst nicht ganz überzeugt von dem Unternehmen, bin ich nun froh, ihm den Gefallen getan zu haben und freue mich, das gut zu lesende Büchlein gelesen zu haben.
Zwar kennt man die 10 Gebote, versucht sich daran zu halten, die meisten haben aber einen konkreten Bezug der 10 Gebote zum eigenen Leben nicht herstellen können. "Du sollst nicht töten" sollte dem Durchschnittsbürger, der nicht gerade zum Kategorie Axtmörder gehört, nicht allzu schwer fallen. Wie aber verhält es sich dem Autofahrer, der sich nach einer Feier trotz Alkoholkonsums ans Steuer setzt. Er geht das Risiko ein, jemanden zu töten. Hat er nun schon gegen das Gebot verstossen; und ist er sich dessen überhaupt bewusst? Solche alltagbezogene Auslegungen (dieses Beispiel ist ein eigenes und nicht aus dem Buch genommen) machen es jedoch schwieriger zu behaupten, nicht gegen das 5. Gebot zu verstossen, gehört doch angetrunkenes Autofahren in vielen Kreisen zum Bereich Kavaliersdelikte.
Gerade in dem Lebensabschnitt, in dem ich mich gerade befinde, relativ neu im Beruf und ebenso frisch verheiratet, befindet man sich im Aufbau des eigenen beruflichen wie privaten Lebens. Da es gut läuft, strebt man nach mehr und möchte die Punkte, die man sich gesetzt hat, Heirat, Beförderung, "Nestbau", Gehaltserhöhung, Kinder etc., einen nach dem anderen "abhaken". Dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, passiert schnell und vor allem vielen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfreiches und Herausforderndes 12. Juli 2008
Von Neuschäfer TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dieses Buch des Abtprimas (der Benediktiner) Notker Wolf und des Journalisten Matthias Drobinksi hat es in sich: einerseits Herausforderndes und andererseits Herkömmliches. Und das alles bekömmlich und doch auch provozierend.
Hier werden die Zehn Gebote ungeheuer aktuell ins Auge gefasst, ohne in der Aktualität oder einer Politisierung aufzugehen.
Besonders beeindruckend sind die leichtfüßige Sprache und die fantastischen Formulierungen, die einem immer wieder Aha-Erlebnisse bescheren und ein zu leichtes Abhaken der Zehn Gebote erschweren!

Für wen die Zehn Gebote kein altes Eisen sind, wird an diesem Buch seine helle Freude haben.
Sehr empfehlenswert!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebensnah, aber nicht ganz orthodox 22. August 2008
Format:Taschenbuch
Notker Wolf und Matthias Drobinski unternehmen den im Großen und Ganzen als gelungen anzusehenden Versuch, die Sinnhaftigkeit der 10 Gebote Gottes als Regeln zur Ermöglichung eines Lebens in Freiheit und als Weg zum Glück aufzuzeigen. Die unkonventionelle Art des Zugangs und das Eingehen auf verschiedenste Herausforderungen des praktischen Lebens überrascht vielleicht manche bei einem Kirchenmann. Abt Notker Wolf besitzt sowohl Erfahrung im geistlichen Leben als auch Welterfahrung. Leider kommt bei allem Bemühen um die notwendige Vermittlung der Gebote Gottes ins Leben mitunter das zu kurz, was man die "Orthodoxie der Lehre" nennen könnte. Ist es beispielsweise wirklich so, dass "um des Liebesgebotes willen ... die Vorschriften der Zehn Gebote gebrochen werden" könnten, "ohne dadurch ungültig zu werden" (21)? Führt das nicht zu einer subjektivistischen Willkür? Die Autoren werden sich mit Recht gegen solche Verallgemeinerungen wehren wollen; durch einige problematische Formulierungen der besagten Art leisten sie diesem Vorurteil jedoch ungewollt Vorschub.
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