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Die Reformlüge. 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren [Gebundene Ausgabe]

Albrecht Müller
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,95  

Kurzbeschreibung

24. August 2004
Albrecht Müller analysiert die Reformwut und sagt: Der Kaiser ist nackt. Was uns die politische Klasse als prächtiges Reformpaket verkauft, enthält nur leere Versprechungen und falsche Annahmen. Die Folgen sind katastrophal.Seit Jahr und Tag zeichnen Politiker und Wirtschaftsexperten ein Schreckensszenario: »Die Lohnnebenkosten sind zu hoch«, »Wir leben über unsere Verhältnisse«, »Der Generationenvertrag trägt nicht mehr«. Alle sind sich einig: Es muss etwas geschehen. Doch was? Das Land taumelt von einer Reform zur nächsten.Es geht auch anders. Fundiert und faktenreich entlarvt der Nationalökonom Albrecht Müller die gängigen Klischees über den Zustand unseres Landes als eiskalte Lügen. Das Ziel: die soziale Gerechtigkeit soll ausgehebelt werden. Den Nutzen haben einige wenige, die Zeche zahlen wir alle.Ein wichtiges Buch, das schlagende Argumente gegen die Reform-Propaganda liefert und Alternativen zum sozialen Ausverkauf aufzeigt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (24. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273446
  • ISBN-13: 978-3426273449
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.779 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch mit kleinen Schwächen 21. Dezember 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Was soll man zu einem Buch schreiben, welches angetreten ist sämtliche Wahrheiten, die einem jeden Tag entgegengeworfen werden als Lüge zu enttarnen?
Nun ich denke man betrachtet es am besten ein wenig differenziert. Fakt ist, dass es Albrecht Müller gelingt, Unwahrheiten, welche sich leider immer noch in der öffentlichen Meinung halten zu enttarnen. Ausdrücklich möchte er dabei den Leser dazu anhalten, nicht seine Meinung einfach zu übernehmen, sondern sich seine eigene zu bilden.
Das fällt teilweise allerdings schwer. Müller setzt in manchen Abschnitten gerade auf den populistischen Stil, welchen er bei den gängigen Medien kritisiert. Dazu kommt noch, dass er manchmal den Fehler macht die 60er und 70er Jahre einfach mit der heutigen Zeit zu vergleichen und so zu tun, als wären die Rahmenbedingungen die selben. Immer wieder betont Müller, dass er eine Wirtschaftspolitik fordert, welche eine Mischung aus Angebots- und Nachfrageorientierten Elementen enthält. Diese, grundsätzlich sicher richtige Aussage, wird aber von im selber immer wieder ad absurdum geführt, wenn er die "Neoliberalen" Konzepte als nicht wirksam geiselt. Auch seine Grafiken sind aufgrund ihrer Gestaltung teilweise irreführend.
Trotzdem sind seine Ausführungen, besonders zum demographischen Problem, teilweise sehr interessant und halten auch einer Nachprüfung stand.
Insgesamt handelt es sich bei dem vorliegendem Werk um ein sehr gelungenes. Die Schwächen, welche ich oben genannt habe, führen aber zum Abzug von einem Stern.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut und notwendig 10. Februar 2005
Von C. Holst
Format:Gebundene Ausgabe
Müllers Buch ist ein guter, notwendiger Beitrag gegen die Eindimensionalität, mit der derzeit die Debatte um die angeblich alternativlosen Reformen in Deutschland geführt wird. Mag das im Buch Gesagte in etlichen Details anfechtbar sein, das Grundanliegen ist voll und ganz berechtigt: Müller kritisiert die Meinungsmonotonie unter Hinweis auf die banale Weisheit, dass es nie nur einen richtigen Weg geben kann und dass ein ewiges Schlechtreden und Problematisieren nach dem Prinzip der „self-fulfilling prophecy" die schlechte Situation nur weiter verschlechtert.
Die Notwendigkeit dieser Einheitsmeinung etwas entgegenzusetzen, wird allein deutlich an dem durchweg dürftigen Niveau der negativ ausfallenden Kundenrezensionen zu diesem Buch. Hier sind gar keine sachlichen Mittel mehr erforderlich, um die Kritik am Neoliberalismus zu erwidern, es reicht billige Polemik.
Dabei gibt es einiges, was man auf sachlicher Ebene gegen Müllers Argumentation einwenden kann. Um hier nur einige Aspekte anzureißen: Er selbst beschränkt sich weitgehend auf Kritik der derzeitigen Argumentation und greift als Lösungsansätze Rezepte auf, die in der Regierung Brandts und Schmidts (für die er arbeitete) als gut betrachtet wurden. Die müssen nicht per se falsch sein, aber sind freilich genauso wenig ein immer gültiges Rezept zur Sanierung einer (vermeintlich) kranken Volkswirtschaft. Dazu kommt, dass man mit Zahlen alles beweisen kann, wenn sie in der geeigneten Form aufbereitet sind. Das gilt für die Reformer, die Müller dafür kritisiert, wie für ihn selbst. Auch dass die Gleichschaltung aller Parteien bei Müller den Anstrich einer Verschwörungstheorie bekommt, ist etwas überzogen.
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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für die Rationalität 17. November 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Albrecht Müllers Buch "Die Reformlüge" schwimmt von Anfang bis Ende gegen den Strom. Er hat es als Antwort auf die Publikationen von M. Miegel, H.-W. Sinn, Hans-Olaf Henkel und vielen anderen geschrieben, die dem Land radikale Reformen verordnen.
Müller bemerkt zu Recht, dass dabei oft hinter einer scheinbar differenzierten Analyse primitive Thesen stecken ("Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten." - "Steuern runter macht Deutschland munter." - "Die Globalisierung stellt uns vor völlig neue Herausforderungen."), die von den tatsächlichen und selbsternannten "politisch Gebildeten" unkritisch wiederholt werden. Schon das ist angetan, viele aus dieser Klasse zu provozieren, doch Müller weist nach, dass diese Statements meist eine dünne oder gar keine faktuelle Grundlage haben. Im Gegensatz zu einigen meiner Vorgänger halte ich Müller dafür auch durchaus für qualifiziert: Er ist ausgebildeter Nationalökonom und hat die Bundeskanzler Brandt und Schmidt (sowie Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller) vor allem in ökonomischen Fragen beraten. Zahlreiche Reform-Bestsellerautoren haben weniger vorzuweisen.
Eines seiner Hauptargumente im Teil I ("Unter dem Deckmantel der Reform - Hintergründe und Ziele.") ist der Vergleich der durch die Reformbewegung so in Verruf geratenen 1970er unter Bundeskanzler Schmidt mit den beiden nachfolgenden Jahrzehnten unter Kohl. Während in den 1970er Jahren die Wirtschaft um 118,6% wuchs, waren es in den 1980ern nur noch 65,7% und in den 1990ern 33,7%. Trotz einer schwierigen weltwirtschaftlichen Situation (Ölpreisexplosion!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Augenöffner
Dieses Buch kann ich nur jedem wärmstens empfehlen, der sich Gedanken über Politik macht. Natürlich kann man, wie bei jedem Buch über Politik, über die... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Stefan Weber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Muss man gelesen haben
Ein Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss. Hier stehen die Zusammenhänge
gut beschrieben drin. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Sabine Huber veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gerne wieder!
Super Buch, top Zustand, gerne wieder. Allerdings dauerte der Versand etwas länger und es kam nicht mehr vor Weihnachten an. Dies kann wg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2011 von Bianca DaRouge
5.0 von 5 Sternen Unsere Wirtschaft braucht Reformen, die nicht nur den Reichen und...
Der Nationalökonom Albrecht Müller stellt sich dem derzeitigen Mainstream der Politiker und Ökonomen entgegen, indem er die eindimensionalen Denkschablonen der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Artikel 20 Grundgesetz
3.0 von 5 Sternen ...gepflegte Ignoranz!!!
INSGESAMT: ...leider nur sehr bedingt zu empfehlen... Es bietet eine große Fülle an fachlichen Details, Hintergründen und Daten, die man prima nachschlagen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2008 von A. Antman
5.0 von 5 Sternen Meine Bibel
Ich finde es sehr ärgerlich, dass hier einige negative Rezensionen von Leuten geschrieben wurden, die offensichtlich überhaupt nicht verstanden haben, worum es dem Autor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2008 von Phillip Ochman
4.0 von 5 Sternen Mal anders betrachtet
Das richtige Buch für jeden, den gebetsmühlenartig wiederholte Weisheiten langweilen. Hier ist endlich mal jemand, der fragt: sag mal, stimmt das denn alles... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2008 von Karin SzS
5.0 von 5 Sternen Eins der wichtigsten Bücher über unsere Wirtschaft und...
Dieses Buch macht wach und weise.

Der Nationalökonom Albrecht Müller räumt auf mit den (auch heute noch) wieder und wieder gemachten Fehlern deutscher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2007 von Tim Karsten
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Buch
Ein wichtiges Buch, von einem, der sich auskennt - Müller war Leiter der Planungsabteilung der Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2007 von Stefan Wogawa
2.0 von 5 Sternen Alles in Butter?
Wenn es nach Herrn Müller geht, ist in Deutschland alles in Butter. Herr Müller reduziert die Probleme Deutschlands hauptsächlich auf die Kosten der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2007 von avd
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