Na also. Mark E. Smith verteidigt seinen Ruf als Chefgrantler der englischen Musikszene und Außenposten des schlechtgelaunten New Wave. Dass er sich nicht bei jedem der über 30 Studioalben neu erfinden kann, wundert einen angesichts der schlichten, sich wiederholenden Motive nicht. So klingt eben ein "Systematic Abuse" etwas wie "Cab It Up!" von 1988 und "Over Over" dem 1994 veröffentlichten "15 Ways" nicht unähnlich. Aber die Nummern sind gut und straff mit einer offenbar gut eingespielten Band vertont. Auch wenn "Post TLC Reformation" mangels Ideen nicht ganz an das bahnbrechende "Country On The Click" von 2003 heranreichen kann, ist es doch eins der besten Fall Alben der letzen 10 Jahre. Mit dem experimentellen "Das Boot" ist zudem die Deutschrockära von The Fall in eine neue Runde gegangen. Wer The Fall kraftvoll und entschlossen hören will, ist hier richtig.