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Reform der Lehrerbeschäftigung: Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen
 
 
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Reform der Lehrerbeschäftigung: Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen [Broschiert]

Helmut E. Klein , Oliver Stettes
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Broschiert: 68 Seiten
  • Verlag: Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3602241378
  • ISBN-13: 978-3602241378
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,6 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.163.122 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Deutsche Lehrer werden im internationalen Vergleich mit am besten bezahlt. Allgemein hohe Lehrervergütungen allein garantieren aber noch keine gute Unterrichtsqualität. Im Gegenteil: Staaten wie die Niederlande oder Finnland zeigen, dass es viel stärker auf die Struktur der Besoldung ankommt und auf die entsprechenden Leistungsanreize. Doch danach sucht man an deutschen Schulen vergeblich. Weder das Besoldungs- noch das Tarifrecht honorieren Lehrer dafür, wenn sie sich überdurchschnittlich engagieren, zusätzliche Verantwortung und erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen oder einfach gute Leistungen im Klassenzimmer erbringen. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln schlägt vor, die Besoldungen und Tarifgehälter von Lehrkräften in ein leistungsgerechtes Vergütungssystem mit Zulagen und Leistungsprämien zu überführen. Während Leistungsprämien unterm Strich für eine bessere Unterrichtsqualität sorgen, honorieren Zulagen das besondere Engagement von Lehrkräften etwa als Klassenlehrer oder Leiter einer Schul-AG.

Über den Autor

Ass. d. L. Helmut E. Klein, Ausbildung zum Industriekaufmann; Studium der Erziehungswissenschaft, Anglistik und Geschichte an der Universität Heidelberg; Assessor des Lehramtes, seit 1989 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; Referent für Allgemeinbildende Schule sowie Leiter des Forschungsprojektes Chancen erarbeiten Alphabetisierung und Grundbildung im Kontext von Wirtschaft und Arbeit innerhalb des Wissenschaftsbereiches Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik.Dr. rer. pol. Oliver Stettes, Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln; von 1999 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter und gleichzeitig Promotion am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik der Universität Würzburg; seit 2004 im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Arbeitsbereich Industrielle Beziehungen, Personalökonomie innerhalb des Wissenschaftsbereichs Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik.

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Dieses Positionspapier des arbeitgebernahe Wirtschaftsforschungsinstituts »Institut der deutschen Wirtschaft« in Köln analysiert den Status quo der Lehrebeschäftigung in Deutschland sowie internatonal und unterbreitet einen Vorschlag zur Reform der Besoldung.

Die Autoren untersuchen die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften im internationalen Vergleich sowie die personalrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Sie stellen fest, dass das Tätigkeitsumfeld von Lehrer in Deutschland geprägt ist »durch einen relativ großen Handlungsspielraum, eine geringe Kontrollintensität und so gut wie keine positiven oder negativen Anreizmechanismen, die zu effizienz- und qualitätssteigerndem Verhalten bewegen könnten.« (Klein/Stettes 2009: 35) Darüber hinaus behindern diverse Faktoren (durchschnittlich hohe Gehälter, Beamtenstatus etc.) einen Berufswechsel ungeeigneter Lehrkräfte (ebd.).

Die Autoren schlagen ein neues Besoldungssystem vor, das aus einem Grundgehalt, Zulagen und Prämien besteht.

Das Positionspapier ist klar, strukturiert und verständlich geschrieben. Es ist eine gute Ausgangsbasis für eine Diskussion über die Reform der Lehrervergütung. Die Autoren schlagen sich weder auf die Seite der Lehrerinnen und Lehrer noch auf die der Bildungsbehörden, sodass ihr Vorschlag sehr ausgewogen ist.

Klein/Stettes präsentieren ebenfalls verschiedene Szenarios, die zeigen, dass eine Leistungsanreize setzende Reform für die Länder finanzierbar ist.
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